Swiss Bankers Travel Awards: Die Top 10 Trend-Regionen 2026

Welche Regionen erzählen 2026 die spannendsten Reisegeschichten? Mit den Travel Awards zeichnen wir zehn Trendregionen weltweit aus, die derzeit besonders an Strahlkraft gewinnen. Im Fokus stehen Orte, die Raum für Entdeckungen bieten und Reisen wieder stärker mit Landschaft, Kultur und besonderen Erlebnissen verbinden. Internationale Reisemedien beobachten dabei eine klare Entwicklung hin zur Region als ganzheitlichem Erlebnis.

Foto: Luftaufnahme der Maya-Ruinen von Cobá auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko.

Foto: Die Cenote Azul an der Riviera Maya zeigt Yucatáns faszinierende Unterwasserwelt mit klarem Wasser und hängenden Wurzeln.

Foto: Karibischer Strand bei Playa del Carmen auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko.

Foto: Die Pyramide des Magiers in Uxmal gehört zu den eindrucksvollsten Maya-Stätten in Yucatán.

Foto: Die Cenote Casa Tortuga nahe Tulum verbindet Höhlenlandschaften mit natürlichen Pools auf Yucatán.

Platz 1: Yucatán-Halbinsel (Mexiko) – Cenoten, Maya-Kultur & karibische Leichtigkeit

Die Yucatán-Halbinsel in Mexiko steht 2026 ganz oben, weil sie wie kaum eine andere Region zeigt, wie vielseitig Reisen heute sein kann. Wer hierher kommt, entdeckt nicht nur Strände, sondern auch farbenfrohe Städte, faszinierende Maya-Stätten und Naturwunder wie die Cenoten, die Yucatán so besonders machen. Ob bei den Ruinen von Uxmal oder Chichén Itzá, in den Gassen von Mérida oder beim Schwimmen in einer Cenote – Yucatán verbindet Kultur und Natur auf eine Weise, die weit über klassische Badeferien hinausgeht.

Genau diese Mischung macht Yucatán zur verdienten Nummer eins: Die Region wird international immer stärker als kultureller Erlebnisraum wahrgenommen, in dem man sich treiben lassen und gleichzeitig tief eintauchen kann. 

Besonders angenehm ist die Reisezeit im Winterhalbjahr, wenn das Klima mild und klar ist. Wer Wert auf Atmosphäre legt, findet in Mérida kleine Boutique-Hotels wie die Casona Origen Mérida, die historischen Charme mit zeitgemässem Design verbinden und ruhig liegen, ohne vom städtischen Leben abgeschnitten zu sein.

 

Foto: Die Küstenlandschaft Sardiniens zeigt sich hier zwischen Felsen, Meer und mediterraner Weite.

Foto: Blick aus der Höhle Vasi Rotti auf die wilde Küste Sardiniens in Italien.

Foto: Luftaufnahme der Spiaggia del Principe an Sardiniens berühmter Costa Smeralda.

Foto: Eine sonnige Bucht mit Bergen und türkisfarbenem Wasser auf Sardinien.

Foto: Sonnenuntergang in Sardiniens Bergwelt mit Blick Richtung Punta La Marmora.

Platz 2: Sardinien (Italien) – Mediterrane Inselmomente abseits der Touristenpfade

Sardinien in Italien schafft es 2026 auf Platz zwei, weil die Insel gerade in einer spannenden Balance steht: Sie ist längst kein Geheimtipp mehr, wirkt aber vielerorts immer noch überraschend weit und unaufgeregt. Zwischen türkisfarbenen Buchten, schroffen Felsen und dem bergigen Inselinneren entfaltet Sardinien ein mediterranes Reisegefühl, das nicht nur im Hochsommer funktioniert.

Gerade abseits der bekanntesten Küstenorte zeigt sich eine Region mit starkem Charakter: Orte wie Alghero, Bosa oder das bergige Barbagia erzählen von Sardiniens eigenem Rhythmus. Dazu kommen jahrhundertealte Nuraghen und eine Küche, die bodenständig und gleichzeitig raffiniert ist. Sardinien passt damit perfekt zu einem Trend, der 2026 an Bedeutung gewinnt – nämlich vertraute Destinationen neu zu erleben, mit mehr Raum, mehr Zeit und einem Blick für die leisen Besonderheiten.

Besonders im Frühling oder im September ist die Insel ideal, wenn das Licht warm ist und die Landschaft zur Ruhe kommt. Wer Sardinien stilvoll erleben möchte, findet mit der Hotel Villa Agostina in Murta Maria eine charmante Basis nahe der Küste. Auch das Spacebility Beach verbindet entspanntes Design mit der Nähe zum Meer und passt gut zu einer Reise, die Sardinien abseits der bekannten Pfade entdeckt.

 

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Foto: Die dramatische Küste bei San Juan de Gaztelugatxe steht für das wilde Baskenland in Spanien.

Foto: Historische Häuser und Altstadtgassen in Bayonne im französischen Baskenland.

Foto: Panorama über San Sebastián mit Blick auf die Bucht La Concha im Baskenland.

Foto: Das Guggenheim Museum prägt Bilbaos moderne Seite im spanischen Baskenland.

Foto: Brücke zur Insel vor Biarritz an der Atlantikküste des französischen Baskenlandes.

Platz 3: Baskenland (Spanien/Frankreich) – Kulinarik, Küste und ein starker Charakter

Das Baskenland ist eine historische Kulturregion, die sich über den Norden Spaniens und den Südwesten Frankreichs erstreckt. Sprache, Traditionen und Lebensgefühl sind hier stärker prägend als nationale Grenzen – genau das macht den Reiz dieser Region aus. 2026 steht das Baskenland besonders für Reisen, bei denen Genuss und Kultur ganz selbstverständlich zusammengehören. In San Sebastián gehört ein Abend in den Pintxo-Bars ebenso dazu wie ein Spaziergang entlang der Bucht La Concha, während Bilbao mit dem Guggenheim-Museum zeigt, wie modern und kreativ die Region heute ist.

Auch abseits der grossen Namen lohnt sich der Blick: In Orten wie Hondarribia trifft man auf farbenfrohe Altstadtgassen, in Bayonne auf französisch-baskische Lebensart und Markthallen voller regionaler Spezialitäten, und auch Biarritz bringt mit seiner eleganten Küstenkulisse eine weitere Facette des französischen Baskenlandes ins Spiel. Entlang der Küste bei Zarautz oder Saint-Jean-de-Luz entfaltet sich zudem ein Atlantikgefühl, das zugleich rau und elegant wirkt.

Gerade diese Mischung erklärt die Platzierung auf dem dritten Platz: Das Baskenland verbindet Eigenständigkeit, Landschaft und Kulinarik so harmonisch, dass es international weiter an Bedeutung gewinnt.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober, besonders angenehm sind Juni und September, wenn das Klima mild ist und die Region etwas ruhiger wirkt.Ein stimmiger Hoteltipp ist Les Hortensias du Lac im französischen Baskenland – ruhig gelegen zwischen Atlantik, See und Pinienwald und ideal für eine Reise, die Natur, Design und regionale Küche verbindet.

 

Foto: Eine steinerne Statue einer Haenyeo - die traditionellen Taucherinnen der Insel prägen bis heute das Bild Jejus.

Foto: Die Buddha-Statuen am Sanbanggulsa-Tempel unterstreichen die kulturelle Tiefe Jejus.

Foto: Die Jeongbang-Wasserfälle treffen direkt auf das Meer bei Jeju-do.

Foto: Die Basaltsäulen der Daepo Jusangjeolli Klippen gehören zu Jejus Naturwundern.

Foto: Traditionelle Architektur im Naju Image Theme Park auf Jeju-do in Südkorea.

Platz 4: Jeju-do (Südkorea) – Küstenpfade, Teeplantagen & Vulkanlandschaften

Jeju-do entwickelt sich 2026 zu einer der spannendsten Inselregionen Asiens. Die Insel in Südkorea verbindet raue Küstenpfade, Vulkankrater und traditionelle Dörfer mit einer Atmosphäre, die überraschend ruhig wirkt. Wer gerne wandert, findet rund um den Hallasan eindrucksvolle Landschaften, während kleine Cafés und Märkte das moderne Inselleben spiegeln.

Neben der Natur spielt auch die Kultur eine Rolle: Die berühmten Haenyeo, die traditionellen Taucherinnen der Insel, gehören zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe und prägen bis heute das Bild Jejus. Gerade diese Mischung aus Ursprünglichkeit und Gegenwart macht die Region so reizvoll.

Jeju passt besonders gut in ein Reisejahr, in dem viele Menschen Natur und Kultur in einem ausgewogenen Verhältnis suchen.

Angenehm ist die Insel vor allem im Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen mild sind und die Landschaft besonders klar wirkt. Ein schöner Tipp ist das Chuidasun Resort Tea & Meditation, das Tee-Kultur, Ruhe und eine naturnahe Atmosphäre auf Jeju auf besondere Weise verbindet.

 

Foto: Der Niagara-Wasserfall gehört zu den tropischen Naturhighlights auf Réunion.

Foto: Vulkanische Strassenlandschaft auf der Insel Réunion im Indischen Ozean.

Foto: Der Piton de la Fournaise zählt zu den aktivsten Vulkanen auf Réunion.

Foto: Der Temple Tamoul Narassingua Péroumal in Saint-Pierre ist ein bedeutendes Beispiel für die hinduistische Kultur und Religion auf der Insel La Réunion. 

Foto: Der Cirque de Cilaos zeigt Réunions spektakuläre Talkesselwelt.

Platz 5: Réunion (Frankreich) – Inselabenteuer zwischen Vulkan und tropischem Grün

Réunion ist eine Region, die 2026 immer mehr Reisende überrascht. Die französische Insel im Indischen Ozean bietet dramatische Talkessel, aktive Vulkane und Wanderwege, die zu den schönsten der Tropen zählen. Gleichzeitig spürt man überall die kulturelle Vielfalt, die Réunion so eigen macht – ein Mix aus französischem Erbe, kreolischer Lebensfreude und indischen Einflüssen.

Besonders eindrücklich sind die drei grossen Cirques (Talkessel), darunter der abgeschiedene Cirque de Mafate, der nur zu Fuss erreichbar ist und fast wie eine eigene Welt wirkt. Auch landschaftlich ist Réunion aussergewöhnlich: Der Piton de la Fournaise zählt zu den aktivsten Vulkanen der Erde und prägt das Bild der Insel. 

Die Reisezeit zwischen Mai und November gilt als ideal, wenn das Klima angenehm trocken ist. Das Palm Hotel & Spa im Süden der Insel verbindet zeitgenössisches Design mit tropischer Ruhe und eignet sich hervorragend als stilvolle Basis für Ausflüge zu Vulkanlandschaften und Küstenorten.

 

Foto: Luftaufnahme der Überschwemmungslandschaft im Okavango-Delta in Botswana.

Foto: Ein Mokoro gleitet durch die Wasserwege des Okavango-Deltas in Afrika.

Foto: Afrikanischer Elefant im Wasser im Okavango-Delta in Botswana.

Foto: Giraffen waten durch die Überschwemmungsgebiete des Okavango-Deltas.

Foto: Büffelherde in der Wildnis des Okavango-Deltas in Botswana.

Platz 6: Okavango-Delta (Botswana) – Eine der letzten grossen Wildnislandschaften

Das Okavango-Delta liegt im Norden Botswanas im südlichen Afrika und zählt zu den eindrucksvollsten Feuchtgebieten des Kontinents. 2026 steht die Region besonders für Reisen, bei denen Weite, Stille und Naturbeobachtung im Mittelpunkt stehen.

Als UNESCO-Weltnaturerbe ist das Delta ein einzigartiges Labyrinth aus Wasserwegen, Palmeninseln und Schilflandschaften. In traditionellen Mokoro-Kanus gleitet man durch die Lagunen und erlebt eine Tierwelt, die zu den eindrucksvollsten Afrikas gehört: Elefantenherden am Ufer, Flusspferde im Wasser, Krokodile im Schilf und mit etwas Glück auch Löwen oder Leoparden in der Dämmerung.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und September, wenn die Wasserstände hoch sind und die Safari-Bedingungen besonders gut. Eine stimmige Unterkunft ist das Sedia Hotel in Maun, das sich gut als Ausgangspunkt für Safari-Erlebnisse und Ausflüge ins Okavango-Delta eignet.

 

Foto: Sonnenuntergang über den roten Landschaften der Flinders Ranges in Südaustralien.

Foto: Die Flinders Ranges zeigen Australiens Outback im warmen Abendlicht.

Foto: Blick vom Razorback Lookout im Ikara–Flinders Ranges Nationalpark.

Foto: Ikara (Wilpena Pound) bildet ein natürliches Amphitheater im australischen Inland.

Foto: Der berühmte Cazneaux Tree steht ikonisch für die Flinders Ranges in Australien.

Platz 7: Ikara–Flinders Ranges (Australien) – Outback-Erlebnisse mit kultureller Tiefe

Ikara–Flinders Ranges gehört zu den eindrucksvollsten Landschaftsräumen Australiens und steht für ein Outback, das ursprünglicher wirkt als viele der bekannteren Ikonen. Die Region ist weniger überlaufen, aber mindestens genauso faszinierend – mit dramatischen Felsformationen, weiter Landschaft und einer Präsenz, die sich nicht inszeniert anfühlt. Rote Gebirgszüge, weite Ebenen und die kulturelle Bedeutung für die Adnyamathanha People verleihen der Region eine Tiefe, die über reine Naturkulisse hinausgeht.

Im Zentrum liegt Ikara (Wilpena Pound), ein natürliches Amphitheater aus Bergen, das zu den ikonischsten Landschaftsformen des australischen Inlands zählt. Wanderungen führen durch Schluchten, Aussichtspunkte und Eukalyptuslandschaften, während der Sternenhimmel nachts zu den klarsten des Kontinents gehört.

Am angenehmsten reist man zwischen April und Oktober, wenn die Temperaturen mild sind und das Outback in warmem Licht besonders eindrucksvoll wirkt. Die Unterkunft Rawnsley Park Station liegt eingebettet in die Landschaft und bietet eine stimmige Basis, um Wanderungen, Sonnenaufgänge und die stille Weite der Flinders Ranges in Ruhe zu erleben.

 

Foto: Der Portland Head Lighthouse bei Sonnenuntergang an Maines Atlantikküste.

Foto: Abendstimmung an der Küste von Maine bei Hancock Point in Neuengland.

Foto: Fischerboote im Hafen von Camp Ellis an der Küste von Maine.

Foto: Ruhige Küstenlinie nahe dem Acadia National Park in Maine, USA.

Foto:  Luftaufnahme der felsigen Küste von Maine, wo der Atlantik auf die zerklüfteten Felsformationen trifft.

Platz 8: Maine (USA) – Road Trips, Küstenromantik und Natur in Neuengland

Maine liegt im äussersten Nordosten der USA, direkt an der Atlantikküste und nahe der kanadischen Grenze. Die Region steht 2026 für entschleunigte Reisen und eine Küstenlandschaft, die eher leise beeindruckt als laut zu glänzen. Leuchttürme, kleine Hafenorte und der Acadia National Park prägen ein Gebiet, das besonders im Herbst seinen Zauber entfaltet, wenn Wälder sich färben und die Atlantikluft klar wird.

Hier reist man nicht von Highlight zu Highlight, sondern geniesst die Atmosphäre: Spaziergänge durch historische Orte wie Portland oder Bar Harbor, kleine Hafenstädte wie Camden oder Kennebunkport und Naturerlebnisse, die sich wunderbar mit Kultur verbinden lassen.

Am schönsten ist die Reise zwischen Juni und Oktober, wenn die Küste lebendig ist und die Farben im Herbst besonders eindrucksvoll werden. Eine schöne Adresse ist das Camden Harbour Inn, klassisch, aber nicht abgehoben.

 

Foto: Die Altstadt von Cádiz bringt Geschichte und Lebensfreude auf besondere Weise zusammen.

Foto: Der Strand von Bolonia gehört zu den schönsten Küstenabschnitten bei Cádiz.

Foto: Das Kap Trafalgar ist ein markanter Ort an der Costa de la Luz in Andalusien.

Foto: Brunnenplatz in Vejer de la Frontera in der Provinz Cádiz, Andalusien.

Foto: Die Plaza San Juan de Dios bei Nacht im historischen Cádiz in Südspanien.

Platz 9: Cádiz & Costa de la Luz (Spanien) – Atlantikstrände mit andalusischem Flair

Cádiz liegt im äussersten Süden Spaniens in Andalusien und ist das Herzstück der Costa de la Luz, jener Atlantikküste, die sich westlich bis zur portugiesischen Grenze zieht. 2026 wird die Region zunehmend als Alternative zu den überlaufenen Mittelmeerküsten wahrgenommen. Die Strände sind weit, das Licht weich, und die Altstadt von Cádiz bringt Geschichte und Lebensfreude auf besondere Weise zusammen.

Als eine der ältesten Städte Europas erzählt Cádiz dabei eine eigene Geschichte, die man beim Schlendern durch die Gassen fast nebenbei spürt. Gleichzeitig steht die Costa de la Luz exemplarisch für den Trend, vertraute Länder neu zu sehen: Andalusien nicht nur als Sevilla oder Málaga, sondern als Atlantikraum mit Wind, Weite und entspannter Atmosphäre.

Ideal ist die Reisezeit von April bis Juni sowie im September, wenn das Klima angenehm mild bleibt. Eine besonders stimmige Basis in Cádiz bietet das BYPILLOW La Sal, das modernes Design, urbane Gelassenheit und Nähe zu Altstadt sowie Atlantikstränden verbindet.

 

Foto: Rote Badlands-Hügel im Theodore Roosevelt National Park in North Dakota, USA.

Foto: Wanderweg durch die weiten Landschaften des Theodore Roosevelt National Park.

Foto: Wildpferd in den Prärien des Theodore Roosevelt National Park in North Dakota.

Foto: Die zerklüftete Badlands-Landschaft entsteht durch die intensive Erosion weicher Sedimentgesteine durch Wasser und Wind.

Foto: Die Region setzt auf Weite, dramatische Badlands und eine Tierwelt, die man hier oft überraschend nah erlebt, z.B. Bisons.

Platz 10: Theodore Roosevelt National Park (USA) – Wildnis zwischen Prärie & Badlands

Der Theodore Roosevelt National Park in North Dakota gehört zu den eindrucksvollsten Landschaftsräumen der nördlichen USA. Statt spektakulärer Postkartenmotive setzt die Region auf Weite, dramatische Badlands und eine Tierwelt, die man hier oft überraschend nah erlebt: Bisons ziehen durch die Prärie, Wildpferde tauchen am Horizont auf, und in der Dämmerung zeigen sich mit etwas Glück auch Kojoten oder Dickhornschafe.

Genau darin liegt sein besonderer Reiz: Der Park zeigt den amerikanischen Westen von einer ursprünglichen Seite, die sich klar von den grossen Klassikern unterscheidet. Statt Gletscher oder Canyons prägen hier farbige Badlands, offene Prärien und eine fast filmische Wildwest-Stimmung das Erlebnis – mit Bisons, Wildpferden und weiten Horizonten als ständige Begleiter. Wanderwege führen durch farbige Felsformationen, Aussichtspunkte öffnen den Blick über endlose Ebenen, und Medora verleiht dem Ganzen einen Hauch Western-Geschichte.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, wenn die Tage lang sind und die Badlands in warmem Licht besonders eindrucksvoll wirken. Gerade in den frühen Morgen- oder Abendstunden entfaltet die Landschaft ihre stille Dramatik. Das Rough Riders Hotel in Medora greift die Geschichte der Region auf und bietet eine stimmige Basis, um den Nationalpark entspannt zu erkunden und den Tag in einem Ort ausklingen zu lassen, der eng mit dem Mythos des amerikanischen Westens verbunden ist.

Fazit: Die Trendregionen 2026 zeigen, dass sich Reisen weniger über spektakuläre Neuheiten definiert als über veränderte Perspektiven. Regionen gewinnen an Bedeutung, weil sie Vielfalt, Identität und Raum für eigene Entdeckungen bieten. Die  Swiss Bankers Travel Awards verstehen sich dabei als Orientierung – nicht als Momentaufnahme, sondern als Einordnung eines langfristigen Wandels im Reiseverhalten.