Die 10 schönsten Strände in Spanien: Festland & Inseln

Spanien bietet Strandferien in vielen Varianten: wilde Atlantikküsten im Norden, naturbelassene Abschnitte an der Costa Brava und türkisfarbene Buchten auf den Balearen – plus die Kanaren mit ihrer ganz eigenen Landschaft. In diesem Beitrag finden Sie unsere Top 10 der schönsten Strände Spaniens, bewusst gemischt aus Festland und Inseln. Zu jedem Strand gibt es eine kurze Einordnung und einen Tipp, damit Sie schnell sehen, was zu Ihren Ferienplänen passt.

Foto: Sonnenaufgang in violetten Tönen an der berühmten Praia das Catedrais.

Praia das CatedraisFelskathedralen am Meer (Galicien, Festland)

Praia das Catedrais ist einer der bekanntesten Strände im Norden Spaniens – nicht wegen „Baden & Sonne“, sondern wegen der riesigen Felsbögen, Höhlen und natürlichen Durchgänge, die bei Ebbe begehbar werden. Genau deshalb steht und fällt der Besuch mit den Gezeiten: Bei Flut sehen Sie vor allem die Klippenfront, bei Ebbe wird der Strand zur eigentlichen Attraktion. Planen Sie zusätzlich etwas Zeit ein, denn je nach Abschnitt gehen Sie über Sand und teils rutschige Felsplatten – gutes Schuhwerk macht den Unterschied.

Tipp: Schauen Sie die Tidenzeiten vorab nach und kommen Sie idealerweise 60–90 Minuten vor dem Tiefstand an. Dann haben Sie genug Zeit, die Formationen in Ruhe zu erkunden, bevor das Wasser wieder steigt.

 

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Playa de la ConchaSpaniens schönste Stadtbucht (Baskenland, Festland)

Playa de la Concha ist der Klassiker in San Sebastián – ein Stadtstrand, der sich trotzdem nicht nach „nur schnell ans Wasser“ anfühlt. Die Bucht ist halbmondförmig und dadurch oft vergleichsweise ruhig, was sie ideal macht, wenn Sie gerne entspannt schwimmen oder einfach lange am Wasser entlanglaufen möchten. Dazu kommt die Promenade direkt hinter dem Strand: Sie sind in wenigen Minuten bei Cafés, Restaurants und in der Altstadt – perfekt, wenn Sie Strandzeit und Stadtprogramm unkompliziert kombinieren wollen. Gerade für ein bis zwei Tage in San Sebastián ist La Concha deshalb ein sehr dankbarer „Fixpunkt“: morgens kurz ans Meer, tagsüber Stadt, abends Essen – ohne Transfers oder Umwege.

Tipp: Gehen Sie früh am Morgen oder später am Nachmittag an den Strand. Dann ist es spürbar ruhiger, das Licht ist angenehmer (auch für Fotos), und Sie bekommen leichter einen entspannten Platz, ohne dass es sich nach Hochsaison-Stress anfühlt.

Video: Platja de Castell: Pinien, Sand und klares Wasser.

Platja de CastellCosta Brava ganz ursprünglich (Katalonien/Costa Brava, Festland)

Platja de Castell ist ein sehr guter Strand, wenn Sie an der Costa Brava etwas suchen, das naturbelassen wirkt und nicht von Gebäuden dominiert wird. Der Strand ist breit genug für einen „ganzen Tag am Meer“, gleichzeitig bleibt die Umgebung angenehm grün – Pinien und ein geschützter Küstenabschnitt sorgen dafür, dass es sich weniger touristisch anfühlt als viele andere Spots in der Region. Nördlich und südlich des Strands liegen zudem zwei herrschaftliche Häuser – dort waren unter anderem Marlene Dietrich und Salvador Dalí zu Gast, was dem Ort einen kleinen „Costa-Brava-Legenden“-Nebenton gibt.

Tipp: Kommen Sie in der Hauptsaison möglichst vor dem späten Vormittag. Dann ist die Anreise entspannter (Parken) und Sie haben mehr Auswahl bei den ruhigeren Bereichen des Strands.

Foto: Blick von oben auf die Dünenlandschaft mit Pinienwald an der Playa de Bolonia.

Playa de Bolonia – Dünen & Atlantik-Weite (Andalusien, Festland)

Playa de Bolonia gehört zu den Stränden in Andalusien, die auch bei viel Betrieb noch weit und entspannt wirken. Der Strand ist grossflächig, mit feinem Sand und einer markanten Düne, die das ganze Gebiet wie eine kleine Naturzone erscheinen lässt. Durch die Atlantiklage ist die Luft oft angenehm frisch, und der Strand eignet sich nicht nur zum Baden, sondern auch sehr gut für lange Spaziergänge. Wer mag, kann den Strandtag zudem mit einem kurzen Abstecher in die Umgebung verbinden – ohne dass es sich nach zusätzlichem Aufwand anfühlt.

Tipp: Wenn es windig ist (was hier häufig vorkommt), suchen Sie sich einen Platz im Windschatten der Düne oder nehmen Sie einen leichten Windschutz mit. So wird der Strandtag deutlich angenehmer – vor allem, wenn Sie länger liegen oder mit Kindern unterwegs sind.

Foto: Playa de los Muertos: Glasklares Wasser und wilde Felsküste bei Almería.

Playa de los MuertosCabo de Gata in Türkis (Andalusien, Festland)

Playa de los Muertos ist eine der bekanntesten Buchten an der Küste von Almería – vor allem wegen des sehr klaren Wassers und der markanten, trockenen Felslandschaft rundherum. Der Strand besteht aus hellen Kies-/Sandabschnitten und wirkt insgesamt deutlich „wilder“ als klassische Ferienstrände mit Promenade. Wichtig für die Planung: Sie erreichen die Bucht über einen steilen Fussweg vom Parkplatz aus – der Hinweg ist machbar, der Rückweg kann in der Hitze aber anstrengend werden. Dafür lohnt sich der Aufwand: Unten angekommen wirkt die Bucht oft erstaunlich abgeschieden, und die Wasserfarbe ist bei Sonne wirklich beeindruckend.

Tipp: Nehmen Sie ausreichend Wasser mit und gehen Sie – besonders im Sommer – entweder früh am Morgen oder später am Nachmittag. Dann ist es kühler auf dem Weg, der Strand ist weniger voll, und das Licht ist für Fotos deutlich besser.  Und auch wenn das Wasser verlockend aussieht: Je nach Wind und Wellengang können Strömungen und Brandung kräftig sein – Warnflaggen sollte man hier wirklich ernst nehmen.

Foto: Blick auf den wunderschönen Strand in der Bucht von Cala Salada.

Cala SaladaIbizas Pinien-Cala (Ibiza, Balearen)

Cala Salada ist eine der beliebtesten Buchten auf Ibiza – kompakt, von Pinienhängen umgeben und mit Wasser, das bei Sonne sehr klar und türkis wirkt. Genau dieses „Cala-Profil“ macht sie so attraktiv: Sie haben schnell das Gefühl, in einer geschützten Bucht zu sein, statt an einem offenen Strandabschnitt. In der Hochsaison wird es allerdings rasch voll und die Zufahrt kann zeitweise reguliert sein – die Bucht ist deshalb weniger ein „spontaner Stop“, sondern eher ein Strand, den man mit etwas Timing plant. Praktisch ist, dass Sie in der Nähe auch Cala Saladeta erreichen können, wenn Sie eine zweite, ähnlich schöne Perspektive möchten.

Tipp: Planen Sie Cala Salada möglichst früh am Tag ein. Dann ist das Wasser oft ruhiger, die Stimmung deutlich entspannter – und Sie sparen sich in der Regel den grössten Teil des Anreise- und Parkplatzstresses.

Foto: Panoramablick aus der Luft auf den Strand Es Trenc.

Es TrencMallorcas Karibikstrand (Mallorca, Balearen)

Es Trenc ist einer der bekanntesten Strände Mallorcas – und das liegt vor allem an der Kombination aus langem, hellem Sandstrand und Wasser, das bei Sonne oft sehr klar wirkt. Anders als viele kleine Buchten ist Es Trenc offen und weit: ideal, wenn Sie Platz mögen und einen Strand suchen, an dem man problemlos mehrere Stunden verbringen kann, ohne dass es sich eng anfühlt. Je nachdem, wo Sie Zugang und Parkplatz wählen, kann der Weg bis ans Wasser etwas länger sein – dafür finden Sie mit ein paar Minuten Fussweg häufig ruhigere Abschnitte. 

Tipp: Wenn Sie es entspannter mögen, gehen Sie nach der Ankunft ein Stück vom Haupteinstieg weg (10–15 Minuten). Das reduziert die Dichte spürbar und macht Es Trenc deutlich angenehmer – besonders in der Hochsaison.

Foto: Die traumhafte Cala Macarella auf Menorca.

Cala MacarellaMenorcas Postkarten-Bucht (Menorca, Balearen)

Cala Macarella ist einer der bekanntesten Strände Menorcas und steht oft stellvertretend für das, was die Insel so beliebt macht: heller Sand, sehr klares Wasser und eine geschützte Bucht, eingerahmt von Pinien und Felsen. Dadurch eignet sie sich besonders gut zum Schwimmen und – je nach Sicht – auch zum Schnorcheln entlang der Ränder. Weil die Bucht relativ kompakt ist, merkt man den Andrang in der Hauptsaison allerdings schnell. Genau dann lohnt sich ein bewusster Plan: entweder früh starten oder zeitlich so legen, dass Sie nicht zur klassischen Mittags-Spitze dort sind.

Tipp: Wenn es in Macarella zu voll ist, gehen Sie über den kurzen Pfad zur Cala Macarelleta. Dort ist es oft etwas ruhiger, und Sie bekommen denselben „Menorca-Look“ mit weniger Trubel.

Video: Platja de Llevant: Formenteras langer Naturstrand mit viel Weite.

Platja de LlevantFormentera zum Durchatmen (Formentera, Balearen)

Platja de Llevant ist eine sehr gute Wahl auf Formentera, wenn Sie einen Strand möchten, der weit, offen und eher ruhig ist. Er liegt auf derselben Landzunge wie Ses Illetes, wirkt aber oft weniger „szenehaft“ und verteilt die Besucher besser, weil er sich länger zieht. Das macht ihn ideal für alle, die in den Ferien nicht die perfekte Bucht, sondern einen Strand suchen, an dem man unkompliziert baden, laufen und einfach Zeit am Meer verbringen kann. Durch die offene Lage kann es je nach Wetter windiger sein – dafür fühlt sich der Strand sehr natürlich an und bietet viel Platz, auch wenn in der Hochsaison mehr los ist.

Tipp: Wenn Wind und Wellen stärker sind, lohnt es sich, kurz rüber zu Ses Illetes zu gehen: Die andere Seite der Landzunge ist je nach Wetter oft ruhiger. So können Sie flexibel den besseren Strandabschnitt für den Tag wählen.

Video: Playa de Cofete: Endlose Weite an Fuerteventuras wilder Atlantikküste.

Playa de Cofetewild & riesig (Fuerteventura, Kanaren)

Playa de Cofete ist vor allem dann ein Highlight, wenn Sie einen Strand nicht nur zum Baden, sondern als Landschaftserlebnis sehen. Der Strand ist extrem lang und liegt abgelegen auf der Jandía-Halbinsel – mit Bergen im Rücken und offenem Atlantik vorne. Genau diese Offenheit bringt aber auch den entscheidenden Punkt: Cofete ist häufig windig, die Wellen können kräftig sein und Strömungen sind nicht zu unterschätzen. Deshalb eignet er sich in vielen Fällen besser für Spaziergänge, Aussichtspunkte und Fotos als für einen klassischen Badetag, bei dem man sorglos lange im Wasser ist. Infrastruktur ist minimal – planen Sie also so, als wären Sie in einer Naturzone, nicht an einem typischen Ferienstrand.

Tipp: Fahren Sie zuerst zum Mirador (Aussichtspunkt) oberhalb des Strands und beurteilen Sie von dort Wind und Wellengang. So wissen Sie sofort, ob Cofete an dem Tag eher ein „Strandspaziergang“-Spot oder überhaupt nicht sinnvoll ist – und sparen sich unnötige Wege.

Fazit: Spanien hat für jeden Strandtyp das Richtige

Ob türkisfarbene Calas, lange Naturstrände oder spektakuläre Küstenformationen – Spanien bietet eine enorme Vielfalt. Entscheidend ist das richtige Timing: Im Norden nach Gezeiten planen, auf den Balearen früh starten, und an Atlantikstränden wie Cofete Wind und Strömungen ernst nehmen. So finden Sie schnell die Strände, die wirklich zu Ihren Ferien passen.