Como: Sehenswürdigkeiten & Geheimtipps rund um den Comer See

Am südlichen Ende des Comer Sees verbindet Como städtische Eleganz mit einer fast schon entspannten Leichtigkeit. Historische Plätze, kurze Wege, das Wasser stets in der Nähe und die Berge im Hintergrund geben der Stadt eine besondere Stimmung. Gerade diese ruhige Verbindung aus See, Altstadt und lombardischem Flair macht Como so angenehm und zu einem Ort, der lange nachwirkt.

Foto: Der Duomo di Como prägt das Zentrum mit ihrer hellen Fassade und ihrer eindrucksvollen Kuppel.

Top Sehenswürdigkeiten in Como: Die schönsten Orte der Stadt

In Como gehen historische Plätze, verschlungene Gassen und das Seeufer fast fliessend ineinander über. So lässt sich die Stadt im Norden der Lombardei in Italien wunderbar zu Fuss erkunden, vom Dom über die Altstadt bis hinaus ans Wasser.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Como:

  • Duomo di Como: Die Kathedrale prägt das Zentrum mit ihrer hellen Fassade und ihrer eindrucksvollen Kuppel. Gerade im Zusammenspiel mit dem Platz davor wirkt sie besonders schön.

  • Broletto: Direkt neben dem Dom steht das mittelalterliche Rathaus mit seiner markanten Fassade. Es gehört zu jenen Bauwerken, die Como seine historische Dichte verleihen.

  • Piazza San Fedele: Einer der stimmungsvollsten Plätze der Altstadt, mit romanischer Kirche, alten Häusern und einer angenehm ruhigen Atmosphäre.

  • Tempio Voltiano: Das Museum erinnert an Alessandro Volta, den berühmten Sohn der Stadt, und ergänzt den Spaziergang am See um eine kulturgeschichtliche Perspektive.

  • Villa Olmo: Die neoklassizistische Villa am Wasser ist nicht nur architektonisch sehenswert, sondern auch ein schönes Ziel für einen Spaziergang entlang des Ufers.

  • Basilica di Sant’Abbondio: Etwas abseits des unmittelbar touristischen Zentrums zeigt diese romanische Kirche eine ruhigere, fast zurückgenommene Seite von Como und gehört zu den schönsten sakralen Bauten der Stadt. 

Gerade in Como sind oft auch die Wege dazwischen besonders schön: die Passage vom Dom zum See, kleine Gassen im historischen Zentrum oder der Weg entlang der Promenade Richtung Villa Olmo.

 

Foto:  Früh am Tag zeigt sich Como oft von seiner ruhigsten Seite, wenn Wasser, Berge und Fassaden noch etwas klarer und gelassener wirken.

Geheimtipps in Como: Besondere Orte abseits der Touristenpfade

Oft sind es die kleinen Orte, die kurzen Abzweigungen und die weniger offensichtlichen Adressen, die Como seine besondere Atmosphäre geben. Statt nur die bekannten Sehenswürdigkeiten anzusteuern, lohnt es sich daher, auch einmal ohne festen Plan durch die Gassen zu schlendern und dabei vielleicht Orte zu entdecken, die in keinem Reiseführer stehen. Dennoch haben wir hier ein paar Geheimtipps für Sie gesammelt, die Como aus einer etwas anderen Perspektive zeigen.

Die schönsten Geheimtipps in Como:

  • Via Vitani: Eine der atmosphärischsten Gassen der Altstadt, mit alten Fassaden, Kopfsteinpflaster und einem fast etwas zeitentrückten Charakter.

  • Museo della Seta: Wer Como nicht nur über den See, sondern auch über seine Geschichte verstehen möchte, findet hier einen besonders spannenden Zugang zur Stadt.

  • Life Electric: Die moderne Skulptur auf dem Wellenbrecher setzt einen spannenden Kontrast zur historischen Altstadt und wirkt gerade gegen Abend besonders eindrucksvoll.

  • Uferpromenade am Morgen: Früh am Tag zeigt sich Como oft von seiner ruhigsten Seite, wenn Wasser, Berge und Fassaden noch etwas klarer und gelassener wirken.

Gerade in Como sind es oft die kleinen, unscheinbaren Momente, die in Erinnerung bleiben: ein stillerer Platz, eine verwinkelte Gasse oder ein ruhiger Augenblick am Wasser.

 

Foto: Das historische Zentrum bildet das Herz der Stadt - rund um den Dom, kleine Plätze und alte Gassen zeigt sich Como von seiner klassischsten Seite.

Viertel & Gassen in Como: Die charmantesten Ecken entdecken

In Como gehen Altstadt, Plätze und Uferzonen fast fliessend ineinander über, und doch hat jeder Bereich seinen eigenen Charakter. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt zwischen lebendigeren und ruhigeren Ecken genau jene kleinen Unterschiede, die der Stadt ihre besondere Stimmung geben.

  • Centro Storico: Das historische Zentrum bildet das Herz der Stadt. Rund um den Dom, kleine Plätze und alte Gassen zeigt sich Como von seiner klassischsten Seite. Hier lässt sich wunderbar treiben, zwischendurch in Läden schauen oder einfach das Zusammenspiel aus Stadtleben und Geschichte auf sich wirken lassen.

  • Rund um Piazza San Fedele: Dieser Bereich wirkt oft etwas ruhiger und intimer als die Wege direkt am See. Die romanische Kirche, die alten Fassaden und die kleineren Gassen verleihen ihm eine fast leicht zurückgenommene Atmosphäre, die besonders beim langsamen Schlendern schön zur Geltung kommt.

  • Via Vitani und Umgebung: In diesem Teil von Como zeigt sich die Stadt etwas ursprünglicher. Das Kopfsteinpflaster, die schmaleren Gassen und die älteren Häuser verleihen der Umgebung einen fast zeitentrückten Charakter, der einen schönen Kontrast zu den offeneren Bereichen am Wasser bildet.

  • Seeufer zwischen Piazza Cavour und Villa Olmo: Hier wirkt Como weiter, heller und luftiger. Der Blick öffnet sich zum Wasser, Spaziergänger ziehen an der Promenade entlang, und die Stadt zeigt ihre elegante, seeverbundene Seite. Gerade am frühen Abend ist dieser Abschnitt besonders stimmungsvoll.

Wie so oft in Como liegt ein Teil des Reizes auch hier in den kleinen Übergängen zwischen Vierteln, Gassen und Uferwegen, die beim Schlendern ganz nebenbei neue Perspektiven eröffnen.

 

Travel: Die kostenlose Prepaid Kreditkarte

Sicheres Bezahlen mit der Prepaid Kreditarte Travel in über 70 Mio. Geschäften weltweit. Erhältlich in CHF, EUR und USD. Guthaben per App verwalten. Bargeldbezüge im In- und Ausland. Jetzt online bestellen – ohne Bonitätsprüfung in nur 5 Minuten!

Mehr erfahren

Foto: Eine besondere Eigenheit von Como sind die Wasserflugzeuge, die man am See starten und landen sehen kann.

Aktivitäten & Ausflüge rund um Como: Die schönsten Erlebnisse

Como ist ein Ort, den man nicht nur besichtigt, sondern erlebt: zu Fuss entlang des Ufers, vom Wasser aus oder bei kleinen Ausflügen in die Orte weiter oben am See. Gerade diese Verbindung aus Stadt, See und kurzen Wegen ins Umland macht den Aufenthalt so abwechslungsreich.

Fast schon ein Klassiker ist die Fahrt mit der Funicolare nach Brunate. Die historische Standseilbahn verbindet Como seit 1894 mit dem Höhenort oberhalb der Stadt und eröffnet schon nach wenigen Minuten einen schönen Blick über See und Dächer.

Ebenso naheliegend sind Schifffahrten über den Comer See. Von Como aus lässt sich sehr gut ein Ausflug nach Bellagio unternehmen, das von der offiziellen Schifffahrt direkt angeboten wird. Dort lohnen sich besonders die Gärten der Villa Melzi, die dem Ort noch einmal eine ruhigere, grünere Note geben. Auch Varenna ist ein schönes Ziel für einen Tagesausflug. Der Ort wirkt etwas stiller und ist vor allem wegen der Villa Monastero mit ihrem fast zwei Kilometer langen botanischen Garten direkt am Wasser einen Besuch wert.

Wer den See lieber aktiver erleben möchte, kann in Como zum Beispiel ein Boot mieten; einige Boote werden auch ohne Bootsführerschein angeboten. Rund um den Comer See sind zudem Kajak- und SUP-Touren möglich, etwa ab Bellagio, die Ufer, Villen und kleinere Buchten noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive zeigen. 

Eine besondere Eigenheit von Como sind ausserdem die Wasserflugzeuge: Der Aero Club bietet sogar Rundflüge über den See an und eröffnet damit einen besonders ungewöhnlichen Blick auf die Landschaft. Wenn Sie lieber an Land bleiben, ist auch ein Spaziergang entlang des Ufers bis zur Villa Olmo eine schöne Möglichkeit, Como von seiner offenen, lichteren Seite zu erleben.

 

Foto: Ob mit Blick auf den See oder im historischen Zentrum - Como hat zahlreiche kulinarische Top-Adressen zu bieten.

Restaurants in Como: Kulinarik-Highlights der lombardischen Küche

Die Küche rund um Como ist lombardisch geprägt und verbindet See, Berge und Norditalien auf sehr eigene Weise. Typisch für die Region sind etwa Risotto mit Egli, missoltini sowie polenta uncia – Gerichte also, die eher über gute Produkte und Substanz wirken als über grosse Inszenierung. Gerade das passt gut zu Como, wo Genuss oft angenehm unaufgeregt daherkommt.

Top-Restaurants in Como:

  • Figli dei Fiori: Eine der auffälligsten Adressen der Stadt, vor allem wegen ihrer besonderen, fast inszenierten Aufmachung zwischen Blumen, Design und urbaner Lässigkeit. Kulinarisch setzt das Haus auf eine moderne, saisonale Meeresküche.

  • Comi 107: Eine schöne Wahl für einen stilvolleren Abend. Das im Michelinguide geführte Restaurant steht für eine zeitgenössische, fast gourmetartige Küche in gepflegtem, modernem Rahmen.

  • Il Diavolo l’Acqua Santa: Besonders ist hier vor allem der Raum: historische Mauern, markante Gewölbe und ein modernes Setting treffen aufeinander und verleihen dem Ort eine eigenständige Atmosphäre. Kulinarisch verbindet das Haus traditionelle Gerichte mit einer fantasievollen, gehobenen Note.

  • Locanda in Centro: Ein schöner Tipp im Zentrum und zugleich ein kleiner Insidertipp. Das moderne Bistrot verbindet eine gepflegte Atmosphäre mit italienischer Küche, die angenehm unaufgeregt bleibt.

  • Il Lughino: Eine besonders interessante Adresse für alle, die eine leichtere, pflanzenbasierte Küche suchen. Das Restaurant arbeitet ausschliesslich mit biologischen Zutaten und bringt damit eine bewusst moderne, gesunde Note in die kulinarische Auswahl von Como

In Como gehört gutes Essen ganz selbstverständlich zum Stadtgefühl. Oft sind es gerade die stimmungsvollen Orte und die angenehme Atmosphäre, die einen Restaurantbesuch hier besonders machen.

 

Foto: Ein stilvoller Raum im Palazzo Albricci Peregrini mit historischem Charakter und ruhiger Eleganz.

Foto: Weiche Materialien, harmonische Farben und das stimmige Zusammenspiel von historischem Rahmen und modernem Komfort schaffen eine ruhige, hochwertige Atmosphäre.

Foto: Die klaren Linien, die hochwertigen Stoffe und die ruhige Gestaltung des Raumes stechen in den Zimmern des Palazzo Albricci Peregrini besonders hervor.

Foto: Hochwertige Materialien, klare Formen und eine ruhige Farbgebung schaffen einen Ort, der zugleich gepflegt, modern und angenehm entspannend wirkt.

Foto: Die Kombination aus ornamentalen Details, historischem Flair und stilvoller Einrichtung verleihen den Räumen des Palazzo Albricci Peregrini eine charmante, beinahe palastartige Wirkung.

Hotels in Como: Stilvolle Unterkünfte im Herzen der Stadt entdecken

Auch bei den Unterkünften zeigt sich Como angenehm vielseitig. Zwischen historischen Palazzi, modernen Boutique-Hotels und stilvollen Apartments finden sich Adressen, die gut zur ruhigen, kultivierten Stimmung der Stadt passen — mal etwas klassischer, mal reduzierter, mal mit mehr Privatsphäre.

  • Palazzo Albricci Peregrini: Wer gern in historischen Häusern wohnt, findet hier eine besonders stimmungsvolle Adresse. Das Haus liegt in einem Palazzo aus dem 15. Jahrhundert innerhalb der alten Stadtmauern und verbindet Geschichte mit elegant-familiärer Atmosphäre.

  • Avenue Boutique Hotel: Modern, zentral und angenehm unkompliziert. Das Viersternehotel liegt nur wenige Schritte vom See und vom historischen Zentrum entfernt und wurde 2023 stilistisch komplett renoviert.

  • Posta Design Hotel: Eine gute Adresse für alle, die klare Linien und Design mögen. Das Haus liegt im Herzen von Como, in einem architektonisch bemerkenswerten Gebäude von Giuseppe Terragni, und verbindet einen reduzierten Stil mit urbaner Atmosphäre.

  • Le Stanze del Lago Villa Seta: Eine schöne Wahl für alle, die eher etwas Ruhigeres suchen. Die Unterkunft bietet Suiten in einer modernen Villa mit Pool, Frühstück und viel Privatsphäre, nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt. Für Villa Seta nennt der Betreiber zudem Altersbeschränkungen und den Charakter als eher zurückgezogene Unterkunft.

  • Rezia Apartments by Rent All Como: Praktisch für alle, die etwas unabhängiger wohnen möchten. Die Apartments liegen nahe Como Borghi, bieten Küche bzw. Kitchenette und eignen sich gut für Paare, kleine Gruppen oder längere Aufenthalte in der Stadt.

Die Auswahl reicht von historisch und atmosphärisch bis modern und unkompliziert — je nachdem, ob Sie in Como eher ein stilvolles Hotelzimmer oder ein Apartment mit etwas mehr Eigenständigkeit suchen.

 

Foto: Von April bis Ende September gilt Como als besonders angenehm, wenn das Klima mild ist und die Atmosphäre lebendig wirkt.

Reisezeit & Wetter in Como: Die schönste Zeit für einen Besuch

Von April bis Ende September gilt Como als besonders angenehm, wenn das Klima mild ist und die Atmosphäre lebendig wirkt. 

Im Frühling fühlt sich die Stadt leicht und offen an, die Uferwege laden zu Spaziergängen ein, und Ausflüge mit Schiff oder Funicolare sind bereits sehr schön.

Der Sommer ist die klassische Reisezeit. Dann lebt Como zwischen Wasser, Promenade und langen Abenden draussen. Wer die lebendige Seite des Comer Sees erleben möchte, reist in dieser Phase besonders passend.

Im Herbst wird die Stimmung oft etwas ruhiger und weicher. Für Spaziergänge, Museumsbesuche und längere Essen am Abend ist diese Zeit sehr angenehm.

Der Winter hat ebenfalls seinen Reiz, vor allem wenn Sie Städte lieber ohne grosses Gedränge erleben. Ausflüge über den See hängen dann stärker vom Wetter und vom reduzierteren Takt einzelner Angebote ab, doch die Altstadt selbst bleibt sehenswert.

Besonders schön ist Como für alle, die den Frühling oder frühen Herbst mögen. Wer mehr Leben am Ufer und möglichst viele Kombinationsmöglichkeiten sucht, reist eher zwischen spätem Frühling und Somm

 

Foto: Die Fahrt mit der Funiculare hoch nach Brunate ist nicht nur praktisch sondern auch ein Erlebnis für sich.

Mobilität & Anreise: Como entspannt erreichen und entdecken

Como lässt sich vor Ort sehr angenehm ohne grosses Planen erkunden. Die Altstadt ist kompakt, viele Wege sind kurz, und zugleich ist die Stadt ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge an andere Orte rund um den Comer See. 

  • Zug: Aus der Schweiz ist Como gut mit der Bahn erreichbar. Von Zürich, Genf und Basel gibt es direkte Verbindungen nach Mailand. Von dort lässt sich die Reise gut nach Como weiterführen. 

  • Auto: Auch mit dem Auto ist Como gut erreichbar. Von der Schweiz aus führt die Strecke über die A2 Basel–Chiasso, auf italienischer Seite weiter über die A9 Lainate–Como–Chiasso. Für den Aufenthalt in der Stadt selbst braucht es nicht zwingend ein Auto, für Ausflüge in kleinere oder abgelegenere Orte rund um den See kann es aber praktisch sein.

  • Zu Fuss: Das historische Zentrum lässt sich wunderbar zu Fuss entdecken. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander, und auch der Weg vom Bahnhof Como San Giovanni zur Piazza Cavour dauert nur rund zehn Minuten.

  • Öffentliche Verkehrsmittel: Innerhalb von Como und für kleine Perspektivwechsel sind vor allem die Funicolare nach Brunate und die Schifffahrten über den See praktisch. Die Standseilbahn verbindet Como seit dem 19. Jahrhundert mit Brunate, und die öffentliche Schifffahrt macht Ausflüge nach Orten wie Bellagio oder Varenna unkompliziert.

Am schönsten entdecken Sie Como meist langsam: erst zu Fuss durch die Altstadt, dann vielleicht mit der Funicolare hinauf oder mit dem Schiff weiter über den See. Genau diese Kombination macht den Ort so angenehm. 

Fazit: Como ist keine Stadt, die sich mit grossen Gesten aufdrängt. Gerade das macht sie so reizvoll. Zwischen See, Altstadt, Kirchen, Promenade und den Bergen im Hintergrund entsteht ein Ort, der kultiviert wirkt, aber nie kühl. Wer sich Zeit für Gassen, Blicke aufs Wasser und kleine Umwege nimmt, entdeckt hier weit mehr als nur den hübschen Auftakt zum Comer See.