Städtereise Seoul: Zwischen Palästen, Streetfood und K-Culture

Seoul ist eine Stadt, die Sie in kurzer Zeit völlig in ihren Bann zieht: Hinter Neonlichtern und Hochhäusern warten königliche Paläste, stille Hanok-Gassen und Märkte, auf denen es nach Streetfood duftet. Am selben Tag können Sie durch Design-Welten im DDP schlendern, in Hongdae das junge, kreative Seoul spüren und den Abend mit Blick über ein Lichtermeer ausklingen lassen. In diesem Blogbeitrag finden Sie Highlights, Viertel und praktische Tipps – plus kulinarische Empfehlungen und besondere Erlebnisse.

Foto: Panoramablick auf die Skyline von Seoul.

Praktische Tipps für Ihre Städtereise nach Seoul

Damit Ihr Citytrip von Anfang an entspannt läuft, helfen diese praktischen Hinweise – besonders bei Zahlung, Navigation und Sprache:

  • T-money Karte gleich zu Beginn besorgen: Damit fahren Sie flexibel mit U-Bahn und Autobus und sparen sich Ticketstress. Aufladen geht in vielen Convenience Stores und an Stationen.

  • Cash & Karte clever kombinieren: Kartenzahlung ist in Seoul zwar weit verbreitet, etwas Bargeld ist aber besonders auf Märkten, an Streetfood-Ständen oder in kleineren Läden praktisch. Wenn Sie bereits vor der Abreise vorbereitet sein möchten, ist der Swiss Bankers Notenversand eine bequeme Lösung.

  • Google Maps nur bedingt – besser Naver Map nutzen: Google Maps funktioniert in Südkorea nicht immer so zuverlässig wie in Europa. Für eine stressfreie Navigation empfehlen wir Naver Map – damit finden Sie Adressen, Ausgänge von U-Bahn-Stationen und ÖV-Verbindungen meist deutlich präziser.
  • Übersetzen leicht gemacht: Papago statt nur Google Translate: Für schnelle Übersetzungen im Alltag lohnt sich Papago (besonders stark bei Koreanisch). Laden Sie am besten die Offline-Pakete vorab herunter – so bleiben Sie auch ohne stabile Verbindung handlungsfähig, z. B. beim Lesen von Menüs oder Hinweisschildern.

  • Internet gleich am Flughafen sichern: eSIM/SIM oder Pocket-WiFi – Navigation (Naver Map) und Übersetzungen (Papago) machen in Seoul den Unterschied.

  • U-Bahn-Logik merken: Viele Stationen sind riesig – planen Sie ein paar Minuten extra fürs Umsteigen ein. Tipp: Die Exit-Nummern sind oft der schnellste Weg zum richtigen Ausgang.
  • Aktuelle Hinweise zu Einreisebestimmungen, Währung/Zahlungsmitteln, Sicherheit, Notfallnummern und wichtigen Reiseinfos finden Sie kompakt auf der Swiss Bankers Länderinformationsseite zu Südkorea.

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Foto: Le Méridien Seoul, Myeongdong.

Foto: Le Méridien Seoul, Myeongdong.

Foto: Josun Palace, a Luxury Collection Hotel.

Foto: Josun Palace, a Luxury Collection Hotel.

Foto: Mondrian Seoul Itaewon.

Foto: Mondrian Seoul Itaewon.

Foto: RYSE, Autograph Collection.

Foto: RYSE, Autograph Collection.

Seoul Stadtteile: Die besten Viertel zum Übernachten, Shoppen & Ausgehen

Seoul hat nicht „den einen“ Stadtkern wie viele europäische Städte – vielmehr besteht die Metropole aus mehreren Zentren. Und genau das macht die Planung so spannend: Jedes Viertel hat seinen eigenen Rhythmus, seine eigenen Hotspots und ein ganz eigenes Gefühl. Wer Seoul in kurzer Zeit intensiv erleben möchte, kombiniert am besten unterschiedliche Quartiere – je nachdem, ob Sie Lust auf Shopping, Design, internationale Küche oder Nightlife haben.

  • Myeong-dong: Shopping & Streetfood: Myeong-dong ist die erste Adresse für alle, die Seoul von seiner lebhaften Seite erleben wollen: grosse Stores, K-Beauty an jeder Ecke und abends eine Streetfood-Szene, die den ganzen Stadtteil in einen Food-Markt unter freiem Himmel verwandelt. Hotelempfehlung: Le Méridien Seoul, Myeongdong – modern, sehr zentral und ideal, wenn Sie vieles zu Fuss oder mit kurzer U-Bahn-Fahrt erreichen möchten. Hotelempfehlung: Le Méridien Seoul, Myeongdong – modern, sehr zentral und ideal, wenn Sie vieles zu Fuss oder mit kurzer U-Bahn-Fahrt erreichen möchten.

  • Gangnam: glänzend, urban – und weltberühmt: Selbst wenn Sie kein K-Pop-Fan sind, ist Ihnen der Name wahrscheinlich schon begegnet: „Gangnam Style“ machte das Viertel 2012 weltbekannt – und nahm den Lifestyle der Reichen und Schönen mit einem Augenzwinkern aufs Korn. Vor Ort spüren Sie genau diese Energie: alles wirkt dichter, schicker, schneller. Trendige Restaurants, stylische Bars, moderne Boulevards – Gangnam ist Seouls glänzende Bühne, die besonders junge Menschen wegen des Lifestyles und der „See-and-be-seen“-Atmosphäre anzieht. Und ja: Hier liegen einige der teuersten Wohnlagen in ganz Südkorea. Hotelempfehlung: Josun Palace, a Luxury Collection Hotel, Seoul Gangnam – eine der stilvollsten Adressen im Viertel, perfekt als Basis für das moderne Seoul.

  • Itaewon: international & nachts besonders lebendig: Itaewon ist Seouls kosmopolitisches Viertel: internationale Restaurants, Bars und ein Nachtleben, das deutlich später startet – und oft genauso spät endet. Perfekt, wenn Sie kulinarisch Vielfalt möchten und den Abend gern draussen verbringen. Hotelempfehlung: Mondrian Seoul Itaewon – stylisches Lifestyle-Hotel mit modernem Design und starkem „Abendprogramm“-Vibe; sehr passend, wenn Sie Itaewon bewusst als Nightlife-Basis wählen.

  • Hongdae: jung, kreativ & voller Energie: Rund um die Universität ist Hongdae der Treffpunkt der jungen Szene: tagsüber Cafés, kleine Shops und kreative Spots, abends Musik, Strassenkünstler und eine Stimmung, die sich wie ein Festival auf mehreren Strassen gleichzeitig anfühlt – mit Lokalen, die bis spät geöffnet sind. Hotelempfehlung: RYSE, Autograph Collection – eine der besten Adressen, wenn Sie ein Design-/Lifestyle-Hotel direkt im Herzen von Hongdae suchen; perfekt als Basis, wenn Sie die kreative Szene vor der Tür haben möchten.

  • Besondere Empfehlung: Hanok-Stay „Humijin“ in Seochon (Jongno-gu): Wer Seoul einmal ganz ruhig und „von innen“ erleben möchte, findet mit Humijin einen abgeschiedenen Hanok-Rückzugsort am Ende einer kleinen Gasse in Seochon. Das Konzept setzt bewusst auf Entschleunigung – mit warmem Bad (Tub), Tee-Momenten und einer reduzierten, sehr atmosphärischen Gestaltung mit Wasser- und Steinelementen. Hinweis: In Seochon ist Parkieren für Besucher oft schwierig – ÖV ist in der Regel die bessere Wahl.

Foto: Gyeongbokgung-Palast im Herbstkleid.

Foto: Traditionelle Hanok-Häuser im Bukchon Hanok Village.

Foto: Changdeokgung-Palast in Seoul – königliche Ruhe mitten in der Metropole.

Foto: Morgensonne im Namsan Park – mit klarem Blick auf den Seoul Tower

Foto: Blick auf die Fussgängerzone der Insadong-Strasse.

Seoul Sehenswürdigkeiten: Diese Highlights sollten Sie nicht verpassen

Seoul ist eine Stadt, die ständig zwischen Vergangenheit und Zukunft wechselt – und genau das spüren Sie bei den wichtigsten Highlights. Von königlichen Palästen über traditionelle Gassen bis hin zu futuristischer Architektur: Diese Orte gehören auf jede Seoul-Liste.

  • Gyeongbokgung Palace: Seouls königliche Kulisse: Der berühmteste Palast der Stadt ist ein perfekter Einstieg in Seoul: weitläufige Höfe, detailreiche Dächer und eine Atmosphäre, die Sie kurz aus der Grossstadt herauszieht. Dank seiner zentralen Lage lässt er sich ideal in jede Route einbauen – für den Besuch sollten Sie etwa einen halben Tag einplanen.Tipp: Um 10:00 Uhr und 14:00 Uhr findet die Wachablösung der Palastgarde statt (ca. 20 Minuten). Wenn Sie etwas früher da sind, sichern Sie sich gute Plätze. Dienstags entfällt die Zeremonie, da der Palast geschlossen ist.
  • Bukchon Hanok Village: Tradition in den Gassen: Zwischen Palästen und modernen Strassen liegt Bukchon wie ein Fenster in ein anderes Seoul. Die traditionellen Hanok-Häuser, kleine Treppen und Aussichtspunkte machen den Spaziergang zum Erlebnis – besonders, wenn Sie sich einfach treiben lassen und nicht jede Ecke „abhaken“.
  • Changdeokgung Palace: UNESCO-Erbe mit dem berühmten „Secret Garden“: Changdeokgung ist einer der bedeutendsten Königspaläste der Joseon-Dynastie und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Highlight ist der rückwärtige Garten Huwon (Secret Garden) – ein ruhiges, landschaftlich gestaltetes Areal, das früher der königlichen Erholung diente und heute für viele der schönste Teil des gesamten Palastbesuchs ist.
  • N Seoul Tower (Namsan): Skyline-Blick – und ein Spaziergang im Grünen: Der N Seoul Tower ist einer der Klassiker für Panoramablicke über Seoul – besonders schön zum Sonnenuntergang, wenn die Stadt langsam zu leuchten beginnt. Neben der Aussicht lohnt sich auch der Namsan-Park rund um die Anlage: Hier können Sie vor oder nach dem Tower-Besuch angenehm spazieren und kurz aus dem Grossstadttrubel aussteigen. So kommen Sie hinauf: Sie können zu Fuss hochlaufen, den Autobus nehmen oder die Seilbahn nutzen, die Sie bequem Richtung Gipfel bringt.
  • Insadong & Ikseon-dong: Teehaus-Flair trifft Trend-Cafés: Hier spüren Sie Seouls Mix aus Kultur und Lifestyle. In Insadong finden Sie Kunsthandwerk und traditionelle Läden, während Ikseon-dong mit Hanok-Cafés, kleinen Boutiquen und stilvollen Innenhöfen überrascht – perfekt für eine Pause zwischendurch.

 

Foto: Dongdaemun Design Plaza (DDP) – Seouls futuristische Design-Ikone.

Foto: National Museum of Korea – die grosse Reise durch Koreas Geschichte und Kunst.

Foto: Leeum, Samsung Museum of Art – zeitgenössische Kunst in spektakulärer Architektur.

Foto: War Memorial of Korea – eindrückliche Einblicke in Koreas Militärgeschichte.

Foto: National Folk Museum of Korea – Alltag, Traditionen und Kultur Koreas zum Entdecken.

Seoul Museen: Die besten Museen für Kunst, Geschichte & Kultur

Wenn Sie Seoul jenseits von Palästen und Shopping vertiefen möchten, sind diese Museen perfekte Rückzugsorte – besonders an heissen Sommertagen oder bei Regen:

  • Dongdaemun Design Plaza (DDP): Design, Architektur & Ausstellungen: Das DDP ist Seouls Design-Statement: eine futuristische Ikone, die nicht nur für starke Fotos sorgt, sondern auch kulturell spannend ist. Je nach Programm erwarten Sie hier Ausstellungen, Installationen und Events rund um Design und zeitgenössische Kultur. Besonders abends wirkt das Gebäude nochmals eindrucksvoller, wenn die Formen und Flächen beleuchtet sind.

  • National Museum of Korea: Der ideale Einstieg. Es bietet einen gigantischen Überblick über Koreas Geschichte und Kunst. Tipp: Der Eintritt zur Hauptausstellung ist kostenlos!

  • Leeum, Samsung Museum of Art: Hier treffen traditionelle koreanische Schätze auf internationale zeitgenössische Kunst. Allein die Architektur der verschiedenen Gebäudeteile ist ein Kunstwerk für sich.

  • War Memorial of Korea: Ein eindrückliches und sehr gut strukturiertes Museum zur Teilungsgeschichte des Landes. Besonders die Außenanlage mit Panzern und Flugzeugen ist faszinierend.

  • National Folk Museum of Korea: Es liegt direkt auf dem Gelände des Gyeongbokgung-Palastes. Hier erfahren Sie alles über den historischen Alltag der Koreaner – perfekt, um den Palastbesuch abzurunden.

 

Foto: Cheonggyecheon – die grüne Flusspromenade im Herzen von Seoul.

Parks in Seoul: Die schönsten Grünanlagen & Spazierwege

Seoul ist laut, schnell und voller Eindrücke – umso schöner sind Orte, an denen Sie kurz aus dem Grossstadt-Tempo aussteigen können. Ob Stadtbach, Bergpark oder Uferpromenade: Diese Spots eignen sich ideal für einen Spaziergang zwischendurch oder als ruhiger Abschluss am Abend.

  • Cheonggyecheon Stream: urbaner Spaziergang am Wasser: Mitten im Zentrum verläuft der Cheonggyecheon wie ein ruhiges Band durch die Stadt: ein renaturierter Bach mit Fusswegen, Brücken und vielen kleinen Sitzplätzen. Besonders am späten Nachmittag oder am Abend ist der Spaziergang stimmungsvoll – perfekt zwischen Sightseeing und Dinner.
  • Han River: Seoul in entspannt: Am Han-Fluss erleben Sie Seoul überraschend gelassen: breite Wege, viel Platz, Picknick-Stimmung und eine gute Option für eine Pause, wenn Sie nach einem vollen Tag einfach nur „weit schauen“ möchten.
  • Seonyudo Park: Design-Park auf einer Insel: Ein ungewöhnlicher, sehr fotogener Park auf einer kleinen Han-Fluss-Insel: Seonyudo ist als ökologischer Park angelegt und recycelt Elemente einer früheren Anlage – wirkt ruhig, anders und ist ein schöner Abstecher abseits der klassischen Must-sees.
  • Seoullo 7017 (Seoul Skygarden): Seouls High Line über der Stadt: Seoullo 7017 ist ein begrünter Fussweg auf einer umgebauten ehemaligen Hochstrasse – direkt im Umfeld der Seoul Station. Auf rund 1 km spazieren Sie zwischen Pflanzeninseln, kleinen Sitzbereichen und Stadtblicken, besonders stimmungsvoll am Abend, wenn die Anlage beleuchtet ist. Praktisch: Es gibt mehrere Zugänge (u. a. bei Seoul Station und Richtung Hoehyeon/Namdaemun), sodass Sie Seoullo 7017 gut mit einem Abstecher zum Namdaemun Market kombinieren können.

 

Video: Templestay im Geumsunsa-Tempel – Ruhe und koreanische Spiritualität erleben.

Seoul: Ungewöhnliche Aktivitäten & lokale Erlebnisse

Wenn Sie neben den klassischen Sehenswürdigkeiten auch das „andere“ Seoul erleben möchten, lohnen sich diese besonderen Aktivitäten – je nach Interesse kulturell, kulinarisch oder einfach nur typisch koreanisch:

  • DMZ-Tour (Demilitarisierte Zone): Ein eindrückliches, nachdenkliches Erlebnis an der Grenze zu Nordkorea – besonders spannend, wenn Sie sich für Geschichte und Gegenwart Koreas interessieren.
  • Templestay: Für einen Kontrast zur Grossstadt: ein Tag oder eine Übernachtung im buddhistischen Tempel – mit Ritualen, Ruhe und einem Blick in koreanische Spiritualität.
  • Koreanische Kochklasse: Ideal, wenn Sie die Küche nicht nur probieren, sondern verstehen möchten – von Kimchi bis Bulgogi, inklusive Techniken und Zutatenkunde.
  • Noraebang (Karaoke-Raum): Eine der typischsten Abendaktivitäten: privater Karaoke-Raum, gute Stimmung, sehr „Seoul“ – auch ohne Gesangstalent.
  • Jjimjilbang (koreanische Badehäuser): Wellness auf koreanische Art: Saunen, Ruhebereiche und eine Alltagskultur, die man so in Europa kaum kennt.
  • Hanbok-Verleih: Ein Klassiker mit Extra-Effekt: In Palästen und Hanok-Gassen entstehen damit besonders schöne Fotos – am besten morgens, bevor es voller wird.

 

Video: Onjium – ein Ort, der die Handwerkskunst traditioneller koreanischer Küche auf höchstem Niveau weiterlebt.

Essen in Seoul: Streetfood, Märkte & Restaurant-Empfehlungen

Seoul isst man nicht „nebenbei“ – die Kulinarik ist ein fester Teil der Städtereise: laut und duftend auf Märkten, gesellig am Grill, überraschend fein in modernen Restaurants und immer wieder mit kleinen Beilagen (Banchan), die einfach dazugehören. Wer sich durch Seoul probiert, erlebt die Stadt besonders authentisch. Zu den Klassikern zählt Korean BBQ (z. B. Samgyeopsal oder Galbi): Am Tisch wird gegrillt, dazu kommen viele kleine Schälchen an Beilagen.. Für mittags eignet sich Bibimbap hervorragend: unkompliziert, sättigend und fast überall zuverlässig gut. Wenn Sie es herzhaft mögen, sind Kimchi Jjigae (Kimchi-Eintopf) oder Tteokbokki (Reiskuchen in scharfer Sauce) typische „Seoul-Gerichte“, die man besonders gut in kleineren Lokalen oder an Marktständen findet.

Märkte & Streetfood: Seoul zum Probieren: Wer Seoul wirklich schmecken möchte, sollte einen traditionellen Markt besuchen: Gwangjang Market für eine grosse Streetfood-Auswahl, Mangwon Market oft etwas lokaler und entspannter. Viele Food-Stopps lassen sich ideal mit Sightseeing kombinieren. Tipp: In Jongno passt der Marktbesuch perfekt zu Ikseon-dong Hanok Village – Hanok-Häuser, die heute charmante Cafés, Boutiquen und kleine Läden beherbergen.

Unsere Empfehlungen: Restaurants & Food-Spots in Seoul

Seoul ist kulinarisch überwältigend – in vielen Strassen reihen sich Dutzende Lokale aneinander, und gefühlt eröffnet ständig etwas Neues. Umso hilfreicher ist eine kleine kuratierte Auswahl: ein paar Adressen für besondere Abende und einige Spots, die sich perfekt in einen Citytrip integrieren lassen.

Fine Dining mit MICHELIN-Auszeichnung:

  • Mingles (*, Gangnam)** – Seouls Fine-Dining-Aushängeschild: moderne koreanische Küche als Tasting-Menü, die Tradition und Gegenwart sehr harmonisch verbindet. Erwartbar sind saisonale Produkte, klare Aromen und ein elegantes, ruhiges Setting – perfekt für einen „besonderen“ Abend.

  • Soigné ( , Gangnam)** – ein stilvolles, zeitgenössisches Fine-Dining-Erlebnis mit starkem Fokus auf Detail, Technik und Produktqualität. Das Menü ist modern und präzise, die Atmosphäre urban-elegant – ideal für ein Date-Night-Dinner oder wenn Sie Fine Dining in Seoul „klassisch modern“ erleben möchten.

  • Onjium (*, Jongno – nahe Gyeongbokgung) – besonders spannend, wenn Sie koreanische Kulinarik mit kulturellem Kontext verbinden möchten: Onjium arbeitet stark mit Tradition, Handwerk und saisonalen Zutaten und liegt direkt beim Palastgebiet – ideal, um Sightseeing und ein hochwertiges Mittag- oder Abendessen zu kombinieren

Seoul-typisch, unkompliziert – und genau deshalb so gut:

  • Kukbingwan (Jongno) – eine sehr passende Adresse für Korean BBQ, wenn Sie tagsüber in der Palast-/Altstadt-Region unterwegs sind. Hier dreht sich vieles um hochwertiges Rind und klassische BBQ-Beilagen; beliebt sind auch Nudeln als Abschluss.

  • Miro Restaurant / Miro Sikdang (Hongdae/Mapo) – klein, casual, oft mit Wartezeit – und genau deshalb ein guter Tipp: koreanische „Comfort“-Gerichte, die hervorragend zu einem Abend in Hongdae passen (Snack-Sharing, Jeon/Pancakes, dazu Bier).

  • Born and Bred (Seongdong-gu) – Korean BBQ als Erlebnis rund um erstklassiges Hanwoo (Top-Rind aus Korea). Spannend ist das Konzept über mehrere Etagen/Floors mit unterschiedlichen Formaten (von Grillcuts bis zu Menü-Erlebnissen) – es lohnt sich, vorab zu entscheiden, welches Konzept am besten passt.

  • Jayeondo Salt Bread in Dosan (Gangnam) – perfekter „To-go“-Stop: Die berühmten Salzbrötchen sind aussen zart knusprig, innen weich und buttrig – ideal für eine schnelle Pause zwischen Shopping und Cafés.

  • Self-Service-Ramen: günstig, schnell und typisch Seoul: Für einen unkomplizierten Snack wie ein Local eignen sich Self-Service-Ramen-Shops (라면편의점) – zum Beispiel der Ramen Convenience Store (라면편의점), 11, Donhwamun-ro, Jongno-gu, Seoul. Diese Läden sind oft rund um die Uhr geöffnet, preiswert und meist eher von Einheimischen besucht als von Touristen. Sie wählen aus vielen Ramen-Sorten (von mild bis sehr scharf) und bereiten alles selbst zu – häufig ohne klassisches Personal. Nettes Detail: Oft lassen Gäste kleine Notizzettel mit Empfehlungen oder Grüssen für die nächsten Besucher da.

Fazit: Warum Seoul perfekt für eine Städtereise ist

Seoul ist ideal für eine Städtereise, weil die Stadt jeden Tag anders wirkt: Paläste und Hanok-Gassen, moderne Architektur und K-Culture, lebendige Viertel – plus grüne Pausen am Cheonggyecheon oder auf Seoullo 7017. Kulinarisch reicht Seoul von Streetfood-Märkten bis Fine Dining, mit authentischen Highlights wie Self-Service-Ramen-Shops.

Mit 3 Tagen schaffen Sie die wichtigsten Must-sees, mit 4–5 Tagen wird es entspannter – inklusive Museen, Parks und besonderen Erlebnissen. Entscheidend ist, verschiedene Quartiere gezielt zu kombinieren – genau das macht Seoul so faszinierend.