Wenn Japan in zarten Rosa- und Weisstönen aufblüht, beginnt die wohl ikonischste Reisezeit des Jahres: Sakura. Die Kirschblüte verwandelt das Land in ein kurzes, magisches Spektakel. Da das Blütenfenster knapp ist, lohnt sich eine frühe Planung. In diesem Beitrag erfahren Sie, wann und wo die Sakura am schönsten ist, wie Sie Ihre Reise rund um die Blüte ideal aufbauen und was hinter der Tradition des Hanami steckt.
Inhalt:
Hanami bedeutet wörtlich „Blüten schauen“ – in Japan ist es jedoch viel mehr als ein Spaziergang im Park. Wenn die Sakura blüht, nimmt das Land spürbar Tempo raus: Kolleg:innen treffen sich nach Feierabend unter den Bäumen, Familien packen Bento-Boxen aus, Freundesgruppen breiten Picknickdecken aus – und überall liegt diese besondere Mischung aus Vorfreude, Leichtigkeit und Genuss in der Luft.
Das Besondere an der Kirschblüte ist ihre Vergänglichkeit: Oft dauert das perfekte Blütenfenster nur wenige Tage. Genau das macht Sakura so emotional – ein kurzer Moment, den man bewusst erlebt, statt ihn „irgendwann“ nachzuholen. Für Reisende ist Hanami deshalb der schönste Weg, Japan nicht nur zu sehen, sondern zu fühlen: saisonal, gemeinschaftlich und mit einem Sinn für die kleinen, flüchtigen Highlights.
Japan überrascht viele Reisende genau hier: Zwischen futuristischen Bahnhöfen, High-Tech-Toiletten und perfekt getaktetem Alltag lebt gleichzeitig eine sehr praktische Realität – Bargeld ist in vielen Situationen weiterhin der unkomplizierteste Begleiter.
Gerade zur Sakura-Saison, wenn Sie viel draussen unterwegs sind, spontan an Ständen essen oder kleine Dinge kaufen, macht ein Yen-Vorrat den Unterschied: Sakura-Snacks wie Mochi, Dango oder Yakitori werden häufig bar bezahlt, und auch bei Tempeln, Schreinen und Gärten sind kleine Gebühren oder Omikuji/Andenken mit Bargeld oft am einfachsten. Wenn Sie zudem abseits der Metropolen reisen – etwa in Onsen-Regionen oder kleinere Orte – ist Kartenzahlung nicht überall garantiert. Mit Bargeld bleiben Sie flexibel und entspannt, egal wo Sie gerade Hanami geniessen.
Entspannt ankommen: JPY vorab mit dem Swiss Bankers Notenversand bestellen: Der Start in die Reise ist oft der Moment, in dem man am wenigsten Lust auf Hürden hat: lange Schlangen an Wechselstuben, unklare Gebühren oder der erste Ticketautomat, der nicht wie erwartet funktioniert. Mit dem Swiss Bankers Notenversand können Sie Ihre Japanischen Yen (JPY) bequem vor der Abreise nach Hause bestellen – und landen mit dem guten Gefühl, für die ersten Tage bestens vorbereitet zu sein: vom ersten Transfer bis zum spontanen Hanami-Picknick.
So geben Sie Geld richtig: In Japan werden Geld und Karten häufig auf einem kleinen Tablett übergeben. Wenn eines bereitliegt, nutzen Sie es – das gilt als höflich und ist die gängige Praxis im Alltag. Wenn kein Tablett da ist, übergeben Sie Geld oder Karte mit beiden Händen (und nehmen es ebenso entgegen).
Foto: Romantische Bootsfahrt in Fushimi: Jikkokubune unter Kirschblüten in Kyoto.
Damit Sie Ihre Reise zur Sakura 2026 möglichst treffsicher planen können, gibt es bereits einen sehr hilfreichen Richtwert: Die Japan Meteorological Corporation (JMC) hat am 22. Januar 2026 ihre aktualisierte Kirschblüten-Prognose (Start der Blüte und Vollblüte) veröffentlicht. Die Sakura „wandert“ dabei wie eine Welle von Süd nach Nord – regional kann sich das Timing daher leicht unterscheiden. Diese Daten sind ein praktischer Leitfaden für die Planung von Flügen, Hotels und Route – auch wenn wetterbedingt kleine Verschiebungen um wenige Tage möglich bleiben.
Prognose 2026 (Blüte / Vollblüte):
Extra-Tipp für unterwegs: Wenn Sie die Entwicklung der Blüte tagesaktuell verfolgen möchten, lohnt sich die App „Sakura Navi“ (von JMC). Dort sehen Sie Forecasts für rund 1’000 Spots und den Fortschritt bis zur Blüte (“Flowering Meter”) – praktisch, wenn Sie spontan umplanen oder die besten Hanami-Parks im richtigen Moment erwischen möchten.
Wenn Sie sich vor der Reise einen schnellen Überblick verschaffen möchten, finden Sie auf unserer Länderinformationsseite zu Japan alle wichtigen Informationen zu Einreisebestimmungen, Sicherheit, Gesundheit, Zahlungsmitteln und praktischen Tipps für unterwegs.“
Statt „Welche Stadt zuerst?“ lautet die bessere Frage: In welcher Region möchten Sie die Blüte erleben – früh im Süden, klassisch zur Hauptsaison oder entspannt später im Norden?
Kanto: Kanto ist die Region für alle, die Sakura mit effizientem Sightseeing verbinden wollen: beste Infrastruktur, viele Spots, extrem gut planbar. Tokio zeigt zur Kirschblüte eine überraschend sanfte Seite – vom Flussufer-Spaziergang bis zum Abendlicht an den Wassergräben. Noch mehr Inspiration und konkrete Tipps zur Planung finden Sie in unserem Blogbeitrag über Tokio. Perfekter Sakura-Ort: Chidorigafuchi (Kaiserpalast-Graben) - Sakura am Wasser, besonders stimmungsvoll am Abend – einer der schönsten „Tokio wird plötzlich romantisch“-Momente.
Nordjapan (Tohoku/Hokkaido): Falls Sie erst später reisen können – oder bewusst die Massen umgehen möchten – lohnt sich Nordjapan. Dort kommt die Blüte später an, häufig mit deutlich entspannterer Atmosphäre. Perfekter Sakura-Ort: Hirosaki Park (Aomori, Tohoku) – einer der bekanntesten Spots Japans mit über 2'500 Bäumen rund um die Burganlage.
Foto: Hanami-Picknick unter blühenden Sakura-Bäumen.
Die Kirschblüte ist der perfekte Anlass, Japan zu bereisen – aber am schönsten wird die Zeit, wenn Sie nicht nur „den besten Spot“ abhaken, sondern die Sakura als Stimmung erleben: mit gutem Essen, kleinen Traditionen und Erlebnissen, die es so nur im japanischen Frühling gibt.
Limited Editions: Frühling zum Probieren (und Mitnehmen): Zur Sakura-Zeit sind überall limitierte Frühlingsprodukte zu finden – von Sakura-Snacks bis zu Sondereditionen bei Drinks. Für spontane Käufe am Kiosk oder Automaten ist Kleingeld besonders praktisch.
Foto: Sakura am Lake Kawaguchiko – mit Blick auf den Mount Fuji.
Hanami ist ein fröhliches, aber auch tief verwurzeltes Ritual. Mit diesen einfachen Regeln zeigen Sie Respekt für die Natur und die Gastgeber – und fühlen sich sofort wie ein Teil der Gemeinschaft.
Die Goldenen Regeln (Do’s):
Besser vermeiden (Don’ts):
Sakura 2026 ist ein kurzes, magisches Reisehighlight – und mit der richtigen Planung ganz entspannt. Nutzen Sie die Prognose, denken Sie in Regionen entlang der Sakura-Welle und wählen Sie pro Stadt ein bis zwei starke Spots. Wenn Sie dazu Hanami wirklich leben – Picknick im Park, Abendstimmung unter Blüten, vielleicht Ryokan oder Onsen – wird die Reise mehr als nur „Kirschblüten schauen“.
Und praktisch: Ein kleiner Yen-Vorrat lohnt sich unterwegs, besonders an Ständen und bei kleinen Gebühren. Wer stressfrei starten will, bestellt JPY Bargeld am besten vorab über den Swiss Bankers Notenversand.