Ferien in Graubünden: Die besten Tipps, Regionen und Highlights

Graubünden ist die Schweiz in ihrer eindrucksvollsten Form: weite Täler, starke Bergkulissen, klare Seen und Dörfer voller Charme. Ob Sie entspannt mit der Rhätischen Bahn reisen, draussen aktiv sein oder einfach geniessen möchten – hier lässt sich jede Auszeit genau nach Ihrem Tempo gestalten. In diesem Beitrag finden Sie die schönsten Regionen, passende Hotels als Bases, echte Must-dos und Aktivitäten, die Ihre Graubünden-Ferien unvergesslich machen.

Foto: Die Rhätische Bahn fährt über das Langwieser Viadukt – hoch über der Schlucht zwischen Chur und Arosa.

Praktische Tipps für entspannte Ferien in Graubünden

  • Entspannt ankommen – am besten mit dem Zug: Graubünden ist wie gemacht für Zugreisen: Die Rhätische Bahn (RhB) verbindet viele Highlights, darunter UNESCO-Welterbe-Strecken. So beginnt das Feriengefühl oft schon unterwegs – ohne Passstrassen-Stress, Stau oder Parkplatzsuche

  • Der Graubünden Pass: ideal für flexible Ausflüge: Wer mehrere Fahrten plant, ist mit dem Graubünden Pass oft sehr praktisch unterwegs: Je nach Variante fahren Sie mit RhB, PostAuto und vielen Ortsbussen besonders unkompliziert durch die Region. Das lohnt sich vor allem, wenn Sie verschiedene Orte kombinieren möchten – etwa Panorama-Bahnfahrten, Tagesausflüge und spontane Stopps unterwegs.

  • Beste Reisezeit – wann Graubünden besonders schön ist: Die beste Reisezeit für Graubünden liegt meist zwischen Mai und Oktober, wenn Wanderungen, Bergseen und Panoramastrecken besonders reizvoll sind. Juli bis September eignen sich ideal für Höhenwege und längere Touren, sind aber auch am beliebtesten. Besonders stimmungsvoll ist oft Ende September bis Oktober, wenn klare Luft und goldene Wälder – vor allem im Engadin – für echte Herbstmagie sorgen. Dezember bis März sind perfekt für Ski, Langlauf und klassische Winterlandschaften.

  • Weniger „Must-sees“, mehr echte Ferien: Graubünden wirkt am schönsten, wenn Sie nicht alles „abhaken“. Lassen Sie bewusst Lücken im Programm – für einen spontanen Fotostopp, eine gemütliche Einkehr oder einen langen Spaziergang am Wasser.
  • In der Hochsaison lieber einmal kurz reservieren: Beliebte Bergbahnen, Wellness-Angebote und gefragte Restaurants sind schnell ausgebucht. Eine kurze Reservation spart Wartezeit und macht die Ferien spürbar ruhiger.

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Wo in Graubünden übernachten? Regionen & Hotels für Ihre Ferien

Graubünden ist so vielseitig, dass es sich oft wie mehrere Reisen in einer anfühlt. Damit Ihre Ferien entspannt bleiben, lohnt es sich, zuerst die Region passend zu Ihrem Reisestil zu wählen – und dann eine gute Basis, von der aus Sie bequem Tagesausflüge machen können.

  • Chur und Umgebung sind ideal zum Ankommen, besonders wenn Sie mit dem Zug reisen. Die Stadt ist charmant, praktisch gelegen und ein perfekter Startpunkt Richtung Arosa, Lenzerheide oder Engadin. Als stilvolle Adresse in der Altstadt passt das Ambiente Hotel Freieck hervorragend – historisch, zentral und angenehm komfortabel. Alternativ ist das Hotel Stern Chur eine schöne Wahl, wenn Sie ein klassisches Haus mit Charakter und guter Küche suchen.

  • Arosa und Lenzerheide stehen für unkomplizierte Bergferien mit viel Panorama. Bergbahnen, Seen, Wanderwege und im Winter ein grosses Skigebiet machen die Region ideal für Familien und alle, die es entspannt mögen. Sehr charmant ist das Kurhaus Lenzerheide, ein Haus mit Geschichte und besonderer Atmosphäre. Wer es etwas „alpin-klassischer“ bevorzugt, ist im Hotel Lenzerhorn bestens aufgehoben.

  • Davos und Klosters sind perfekt für aktive Ferien mit viel Abwechslung – vom Wandern und Biken bis zum Wintersport. In Klosters überzeugt die Chesa Grischuna als charmante Boutique-Adresse mit Geschichte, mitten im Dorf. Modern und unkompliziert ist das Seven Alpina Boutique Hotel, praktisch gelegen für Ausflüge mit Bahn und Bergbahn.

  • Das Engadin rund um St. Moritz und Pontresina wirkt offen, elegant und besonders klar. Seen, Aussichtspunkte und beeindruckende Bahnstrecken machen die Region zum Highlight für Natur- und Genussmomente. Sehr stimmig ist das Boutique Hotel Engadinerhof Pontresina, das Engadiner Flair mit Persönlichkeit verbindet. Alternativ passt die Chesa Languard perfekt, wenn Sie es klassisch und eher klein mögen.

  • Scuol im Unterengadin ist ideal für Ruhe, Natur und bewusste Erholung. Das GuardaVal begeistert als Boutique-Hotel in einem historischen Engadiner Haus mit viel Atmosphäre. Wer ein modernes, ruhiges Konzept bevorzugt, liegt im Hotel Arnica (Adults Only) genau richtig.

  • Die Nationalpark-Region bei Zernez und das Val Müstair zeigen Graubünden von seiner wildesten Seite. In Zernez ist das Hotel Alpina eine unkomplizierte, sehr passende Basis nahe Nationalpark-Zentrum. Im Val Müstair ist die Chasa Chalavaina eine besonders charmante Adresse für entschleunigte Tage mit viel Charakter.

Tipp: Wählen Sie Ihre Basis nach Ihrem Reisestil – die grossen Highlights können Sie dann als Tagesausflüge einplanen. So bleibt Ihre Reise abwechslungsreich, aber entspannt. Wer preisbewusst planen möchte, sollte vor der Buchung kurz auf unserer Travel Deals  Seite vorbeischauen: Dort finden Sie ausgewählte Hotelangebote und können Ihre Unterkunft im Berner Oberland besonders clever kalkulieren.

Foto: Chur – die charmante Hauptstadt Graubündens.

Foto: Der idyllische Älplisee in Arosa.

Foto: Panoramablick über Lenzerheide.

Foto: Das idyllische Bergstädtchen Davos.

Foto: Herbstliches Alpenpanorama bei Klosters.

Foto: Blick auf das Hotel Arnica Scuol.

Foto: Der Schweizerische Nationalpark bei Zernez.

Graubünden Highlights: Diese Erlebnisse dürfen Sie nicht verpassen

Graubünden hat unglaublich viele Highlights – doch einige Erlebnisse stechen besonders heraus, weil sie genau das Gefühl vermitteln, für das die Region so geliebt wird: spektakuläre Landschaften, eindrucksvolle Bahnstrecken, echte Naturmomente und kleine Genussstopps dazwischen. Wenn Sie sich nicht verzetteln möchten, ist diese Auswahl ideal für eine Reise, die lange in Erinnerung bleibt.

  • Eine Fahrt mit der Rhätischen Bahn gehört einfach dazu. Im Sommer wird es auf ausgewählten Verbindungen besonders eindrucksvoll: offene Aussichtswagen lassen Sie die UNESCO-Strecke zwischen Chur und St. Moritz noch intensiver erleben – mit Fahrtwind im Gesicht, dem Duft der Lärchenwälder und freiem Blick auf Highlights wie das Landwasserviadukt.
  • Die Bernina-Strecke – der „von Gletscher zu Palmen“-Moment: Wenn Sie eine Bahnfahrt suchen, die sich wirklich wie ein kleines Abenteuer anfühlt, dann ist die Bernina-Linie ein absolutes Highlight. Innerhalb kurzer Zeit wechseln die Landschaften von hochalpinen Aussichtspunkten und Gletscherpanorama zu einer fast schon italienisch anmutenden Stimmung im Puschlav – und wenn Sie möchten, sogar bis nach Tirano. Genau diese Mischung macht die Fahrt so besonders: Es ist Graubünden in seiner spektakulärsten Form – nur eben auf Schienen.
  • Frühmorgens am Caumasee erleben Sie die magischste Stimmung. Ja, der See ist kein Geheimtipp mehr, aber er ist aus gutem Grund berühmt. Unser Rat: Gehen Sie vor 09:00 Uhr hin. Wenn der Nebel noch über dem türkisfarbenen Wasser hängt und die Massen noch beim Frühstück sitzen, wirkt dieser Ort fast unwirklich still.
  • Das Landwasserviadukt sollten Sie mindestens einmal bewusst erleben – am besten mit Fotostopp. Dieses ikonische Bauwerk zählt zu den bekanntesten Motiven der Schweiz und wirkt in echt oft noch beeindruckender als auf Bildern. Wenn Sie Zeit haben, lohnt es sich, nicht nur darüber zu fahren, sondern auch einen Aussichtspunkt einzuplanen.
  • Die Rheinschlucht (Ruinaulta) ist ein echtes Kontrastprogramm zu den klassischen Bergpanoramen. Man nennt sie nicht umsonst den „Grand Canyon der Schweiz“. Sie können die Schlucht erwandern oder ganz entspannt mit der Bahn hindurchfahren – die weissen Kalksteinfelsen und der tiefblaue Rhein wirken fast wie eine andere Welt.
  • Planen Sie mindestens eine Wanderung, die sich wie ein Postkartenmoment anfühlt. Graubünden bietet unzählige Wege – von gemütlich bis anspruchsvoll. Besonders lohnend sind zum Beispiel die 4-Seen-Wanderung in Flims rund um Caumasee und Crestasee (leicht bis mittel), die Panoramawanderung Muottas Muragl – Alp Languard im Engadin (mittel) oder der Morteratsch-Gletscherweg bei Pontresina (leicht). Wer Natur ganz intensiv erleben möchte, findet im Schweizer Nationalpark mit dem Val Trupchun eine der eindrucksvollsten Routen für stille Wildnis-Momente (mittel).
  • Wellness in Scuol ist der perfekte Abschluss. Das Bogn Engiadina in Scuol ist die perfekte Adresse, um nach einem aktiven Tag tief durchzuatmen und neue Energie zu tanken. Das Mineralwasser kommt hier direkt aus den Quellen – und ein Bad nach einem aktiven Tag fühlt sich genau so an, wie Ferien sich anfühlen sollten.

Foto: Die Brienzer Rothorn Bahn – eine traditionsreiche Schweizer Zahnradbahn mit spektakulärem Panorama.

Foto: Der Bernina Express am Lago Bianco – hochalpine Magie im warmen Abendlicht.

Foto: Der Caumasee – türkisfarbenes Wasser, umgeben von alpinem Wald.

Foto: Luftaufnahme des Landwasserviadukts bei Filisur.

Foto: Die Ruinaulta – die beeindruckende Rheinschlucht Graubündens.

Kulinarik in Graubünden: Zwischen Hüttenzauber und Gourmet-Glück

Die Bündner Küche ist ehrlich, nahrhaft und ein echtes Stück Kultur. Wer hierher kommt, darf die Diät ruhig kurz pausieren – denn in Graubünden wird mit Butter, Rahm und ganz viel Liebe gekocht. Das Ergebnis ist pures Alpen-Soulfood, das nach einem Tag in den Bergen einfach doppelt so gut schmeckt.

Unbedingt probieren sollten Sie Capuns – jedes Tal schwört auf sein eigenes Rezept für die in Mangoldblätter gewickelten Köstlichkeiten, die herrlich cremig und würzig daherkommen. Ebenfalls ein Klassiker ist die Bündner Gerstensuppe, die an kühleren Tagen wie ein kulinarischer Rettungsanker wirkt: sämig, kräftig und perfekt nach einer Wanderung. Wer es deftig mag, wird Pizokel lieben – die Bündner Antwort auf Spätzle. Und zum Schluss darf ein Stück Bündner Nusstorte nicht fehlen: ein süsser Traum aus Mürbeteig und karamellisierten Baumnüssen – und vermutlich eines der besten essbaren Souvenirs, die man aus den Alpen mit nach Hause nehmen kann.

Hier schmeckt es besonders gut (unsere Empfehlungen):

  • Capuns in authentischer Atmosphäre gibt es hervorragend im Restaurant „Zum Stern“ in Chur, bekannt für traditionelle Bündner Küche. 
  • Für Panorama und Hüttenzauber ist die Alp Languard in Pontresina ein Highlight – nach einer kleinen Tour schmeckt es dort oben doppelt so gut. 
  • Wenn Sie Nusstorten lieben, sind Meier-beck in Santa Maria (Val Müstair) und die Conditorei Hanselmann in St. Moritz zwei legendäre Adressen. 
  • Rustikal und unvergesslich ist auch die Chamanna Segantini oberhalb von Pontresina – klein, einfach und mit einer Aussicht, die Sie garantiert nicht vergessen. 
  • Wer Graubünden kulinarisch auf Top-Niveau erleben möchte, findet mit La Chavallera in La Punt-Chamues-ch eine ausgezeichnete Adresse – alpine Produkteküche, modern interpretiert, in sehr stimmigem Ambiente. 

Foto: Die Bündner Nusstorte – karamellig, nussig und einfach unwiderstehlich.

Event-Highlights 2026 in Graubünden

Graubünden hat auch 2026 einen Eventkalender, der von Winterklassikern bis zu Sommer-Highlights reicht. Der Januar war bereits ein starker Auftakt: Der VISA FIS Snowboard World Cup in Scuol am 10. Januar 2026 und das LAAX OPEN vom 14. bis 18. Januar 2026 haben den Winter mit Weltcup-Atmosphäre und Freestyle-Vibes eröffnet. 

Ein fixer Ankerpunkt im Winter ist Davos: Das World Economic Forum (WEF) vom 19. bis 23. Januar 2026 sorgt traditionell für eine Woche, in der die Region eine spürbar globale Aura hat. Im Februar wird es im Engadin ikonisch: White Turf St. Moritz findet am 8., 15. und 22. Februar 2026 statt und bringt Tempo, Eleganz und Winterkulisse auf den gefrorenen See. 

Sportlich geht es Ende Februar weiter, wenn die Engadin Marathon Week von 28. Februar bis 8. März 2026 Langlauf-Fans aus der ganzen Schweiz ins Tal zieht. 

Und im Sommer liefert Graubünden dann die perfekte Mischung aus Action und Kultur: Der UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide vom 19. bis 21. Juni 2026 ist ein Fixpunkt für Bike-Fans, während das Festival da Jazz St. Moritzvom 2. bis 26. Juli 2026 für stilvolle Abende im Engadin sorgt.

Video: Engadin Skimarathon Trailer 2025

Fazit: Graubünden bleibt – lange nach der Reise

Graubünden ist die Schweiz in ihrer vielseitigsten Form: eindrucksvolle Bahnstrecken, stille Naturmomente, charmante Orte und Kulinarik, die nach Bergferien schmeckt. Ob Sie aktiv unterwegs sind oder bewusst entschleunigen möchten – mit der richtigen Basis und ein paar ausgewählten Highlights wird Ihre Reise ganz automatisch rund. Und genau das macht Graubünden so besonders: Hier fühlt sich jeder Tag nach Freiheit an, ohne dass man dafür viel planen muss.