Portugal ist ein Strandland in Bestform: goldene Buchten unter dramatischen Klippen, endlose Dünenstrände und der kraftvolle Atlantik, der die Küste so besonders macht. Ob Algarve-Klassiker, wilde Natur an der Costa Vicentina oder spektakuläre Felsen bei Sintra – diese Top 10 zeigt Ihnen die schönsten Strände Portugals für echtes Feriengefühl und maximalen Wow-Faktor.
Inhalt:
Foto: Praia da Marinha: Türkisblaues Wasser trifft auf spektakuläre Klippenkulisse in der Algarve.
Diese Bucht ist ein echtes Algarve-Icon – feiner, goldener Sand trifft auf kristallklares Wasser und eine dramatische Kulisse aus hellen Kalksteinfelsen mit natürlichen Bögen und Grotten. Besonders eindrücklich ist der Blick von oben: Entlang der Klippen gibt es kurze Wege zu Aussichtspunkten, von denen aus die Felsformationen und das Farbspiel des Meeres am schönsten wirken. Bei ruhiger See lohnt sich auch ein kurzer Schnorchel-Abstecher entlang der Felsen, weil das Wasser oft überraschend klar ist.
Tipp: Planen Sie Ihren Besuch früh am Morgen oder gegen späteren Nachmittag – dann ist es spürbar entspannter, das Licht ist weicher (perfekt für Fotos) und Sie vermeiden die grösste Hitze sowie den Parkplatz-Stress.
Wenn Sie Portugal von seiner wildesten, dramatischsten Seite erleben möchten, ist Praia da Ursa ein Volltreffer. Die Bucht liegt unterhalb imposanter Klippen nahe dem westlichsten Küstenabschnitt der Region – mit markanten Felsnadeln im Meer, kräftiger Brandung und einer Atmosphäre, die eher nach Naturwunder als nach “klassischem Badetag” wirkt. Schon der Blick von oben ist spektakulär: raues Atlantikblau, zerklüftete Felsen und ein Strand, der sich wie ein Geheimtipp anfühlt – selbst wenn er längst kein Unbekannter mehr ist.
Tipp: Der Abstieg ist steil und kann rutschig sein – kommen Sie mit guten Schuhen, vermeiden Sie den Weg bei Nässe und planen Sie genug Zeit ein (Hin- und Rückweg). Zum Baden nur bei sehr ruhigen Bedingungen und mit Respekt vor Strömungen; als Fotostopp und Naturerlebnis ist Ursa aber praktisch immer grandios.
Foto: Praia da Falésia: Endloser Sandstrand unter leuchtend roten Klippen an der Algarve.
Praia da Falésia ist der perfekte Strand, wenn Sie Weite lieben: ein kilometerlanger, breiter Sandstreifen, der von beeindruckenden rot-orangefarbenen Steilwänden eingerahmt wird. Statt einer kleinen Bucht bekommen Sie hier “Platz zum Atmen” – ideal für lange Spaziergänge am Wasser, entspanntes Sonnenbaden und Badetage, die nicht nach zwei Stunden enden müssen. Besonders schön ist Falésia am frühen Morgen oder gegen Abend, wenn die Klippen im warmen Licht leuchten und die Farben fast surreal wirken. Trotz der Nähe zu Vilamoura bleibt das Strandgefühl angenehm natürlich, weil sich die Menschen über die Länge gut verteilen.
Tipp: Laufen Sie ein Stück weg von den Hauptzugängen – schon nach 10–15 Minuten wirkt Falésia deutlich ruhiger, und die Klippenkulisse wird noch eindrucksvoller.
Foto: Praia Dona Ana: Türkisblaues Wasser und goldene Klippenkulisse bei Lagos.
Praia Dona Ana ist ein Algarve-Klassiker, der seinen Ruf verdient: eine geschützte Bucht mit feinem, goldenen Sand, eingerahmt von hohen, honigfarbenen Felsen und bizarren Formationen, die aus dem Wasser ragen. Das Meer wirkt hier oft ruhiger und klarer als an offenen Atlantikstränden – ideal, wenn Sie gerne entspannt baden und gleichzeitig diese typische “Lagos-Postkartenkulisse” möchten. Besonders schön ist der Strand, wenn die Sonne tiefer steht und die Felsen warm leuchten; dann wirkt die Bucht fast wie ein natürliches Amphitheater am Meer.
Tipp: Nehmen Sie Badeschuhe mit – je nach Wasserstand und Abschnitt können Steine und Felsen am Rand rutschig sein, und so sind Sie flexibler, wenn Sie kleine, ruhigere Ecken der Bucht erkunden möchten.
Foto: Sonnenuntergang über Praia do Vale Centeanes: Goldenes Licht trifft auf Algarve-Klippen und ruhiges Meer.
Vale Centeanes ist eine dieser Buchten, die sofort nach “Algarve wie im Film” aussehen: ein kompakter Sandstrand, eingerahmt von hellen Klippen, mit einem glasklaren Wasserstreifen direkt vor der Nase. Im Vergleich zu den ganz grossen Namen wirkt es hier oft etwas entspannter – perfekt, wenn Sie eine schöne Kulisse möchten, aber nicht zwingend den maximalen Trubel. Besonders reizvoll: Von der Bucht aus können Sie entlang der Klippen kurze Abschnitte des Küstenwegs laufen und immer wieder neue Perspektiven auf die Felsen und das Meer entdecken.
Tipp: Bleiben Sie bis zum späten Nachmittag – wenn die Sonne tiefer steht, wird das Licht weicher, die Felsen wirken noch wärmer und die Stimmung ist deutlich ruhiger als zur Mittagszeit.
Foto: Praia do Amado: Wilder Atlantik, breite Sandfläche und entspannte Surf-Vibes an der Westküste.
Praia do Amado ist der Strand für alle, die Portugal lieber wild und naturbelassen mögen als geschniegelt und glatt. Hier trifft ein breiter Sandstrand auf offene Atlantikenergie: kräftige Wellen, frische Brise und eine Landschaft, die sofort nach “Roadtrip an der Westküste” aussieht. Amado ist bekannt für seine Surfspots – entsprechend entspannt ist die Atmosphäre, mit Surfschulen, Boards unter dem Arm und einem lässigen Rhythmus aus Wellen, Wind und Sonne. Gleichzeitig wirkt der Strand nie “zugebaut”, sondern bleibt ein echtes Naturerlebnis – ideal, wenn Sie nach ein paar Algarve-Buchten bewusst einen Kontrast suchen.
Tipp: Planen Sie eine windfeste Schicht ein (auch im Sommer) und gehen Sie ein Stück entlang des Strands – wenige Minuten zu Fuss reichen oft, um eine deutlich ruhigere Ecke zu finden.
Foto: Wellen, Weite, Westküste: Praia da Arrifana bei Aljezur.
Praia da Arrifana ist eine der eindrucksvollsten Buchten der Westküste: ein langer Sandstrand in einer geschützten Bucht, flankiert von dunkleren Klippen – und davor der Atlantik, der hier oft mit kräftigen, sauberen Wellen anrollt. Das macht Arrifana nicht nur für Surfer:innen attraktiv, sondern auch für alle, die dieses “wilde Portugal”-Gefühl suchen: salzige Luft, dramatische Aussichtspunkte und ein Strand, der selbst an guten Tagen noch viel Raum lässt. Besonders schön ist der Blick von oben von den Klippen – die Bucht wirkt dann wie ein natürliches Amphitheater, in dem Meer und Felsen die Hauptrolle spielen.
Tipp: Gehen Sie zum Aussichtspunkt oberhalb der Bucht gegen Abend – der Sonnenuntergang ist hier oft spektakulär, und das warme Licht verwandelt Klippen und Wasser in eine echte Postkarte.
Foto: Algarve-Ikone: Praia de Benagil – kleine Bucht, grosses Küstenkino.
Praia de Benagil ist klein, aber weltberühmt – nicht nur wegen des feinen Sands und der ruhigen Bucht, sondern vor allem als Ausgangspunkt für eine der ikonischsten Küstenlandschaften Portugals. Rundherum ziehen sich Klippen, Grotten und Felsbögen entlang der Küste, und bei ruhiger See wirkt das Wasser fast unwirklich klar. Der Strand selbst ist ideal für einen kurzen Badestopp, doch das eigentliche Highlight ist das Küstenpanorama: Sie spüren hier sofort, warum die Algarve so oft als Europas “Klippenküste mit Karibikfarben” beschrieben wird.
Tipp: Wenn Sie die Grotten sehen möchten, wählen Sie eine Boots- oder Kajaktour bei ruhigen Bedingungen – das ist sicherer und deutlich entspannter, als selbst hinzuschwimmen (Strömungen und Wellengang können hier tückisch sein).
Video: Praia de Galapinhos: Kristallklares Wasser und Naturpark-Kulisse im Parque Natural da Arrábida.
Galapinhos ist der Beweis, dass Portugal nicht nur “Atlantik-wild” kann, sondern auch fast mediterran wirkt. Eingebettet in die grüne Hügellandschaft des Naturparks trifft hier feiner, heller Kies-Sand auf ruhigeres, klares Wasser – ideal zum Schwimmen und Schnorcheln, wenn Sie eine geschützte Bucht mit Naturkulisse suchen. Die Umgebung wirkt angenehm ursprünglich: keine riesigen Hotelketten, sondern Naturpark-Feeling mit Aussichtspunkten und kleinen Buchten, die sich wie ein geheimer Küstenabschnitt anfühlen. Gerade im Kontrast zur Algarve ist Galapinhos eine wunderbare Ergänzung für Ihre Liste – weniger “Klippen-Drama”, dafür mehr Ruhe, Klarheit und ein Hauch Südflair.
Tipp: Kommen Sie möglichst früh (oder ausserhalb der Wochenenden im Hochsommer) – die Zufahrten und Parkmöglichkeiten im Naturpark sind begrenzt, und je früher Sie da sind, desto entspannter startet der Strandtag.
Foto: Praia do Porto Santo auf Porto Santo: Kilometerlanger Sandstrand und entspanntes Inselgefühl.
Wenn Sie in Portugal einmal richtig “Strandferien wie aus dem Bilderbuch” machen möchten, ist Porto Santo kaum zu toppen. Statt Klippenbuchten erwartet Sie hier ein langer, breiter Sandstrand, der sich über mehrere Kilometer zieht – mit viel Platz, sanftem Einstieg ins Wasser und einem entspannten Inselrhythmus. Das Meer wirkt oft ruhiger als an vielen Atlantikstränden des Festlands, was Porto Santo besonders angenehm für lange Badetage macht. Gleichzeitig bleibt das Ambiente authentisch: eher Ruhe und Weite als Party und Trubel – perfekt, wenn Sie bewusst abschalten möchten.
Tipp: Planen Sie mindestens einen Abend am Strand ein – Sonnenuntergänge wirken hier durch die offene Weite besonders intensiv, und die Stimmung ist oft am schönsten, wenn die Tagesgäste weg sind.
Portugal bietet Strandvielfalt pur: ikonische Klippenbuchten in der Algarve, wilde Atlantikstrände an der Costa Vicentina, ruhige Naturpark-Perlen wie Praia de Galapinhos – und mit Porto Santo sogar echtes Inselstrand-Feeling. Für die beste Mischung kombinieren Sie eine Algarve-Bucht mit einem Westküstenstrand und setzen mit Praia da Ursa bei Sintra ein dramatisches Highlight obendrauf.
Und das Beste: Diese Top 10 ist nur ein Einstieg – entlang der Küste warten noch unzählige weitere wunderschöne Strände, von versteckten Buchten bis zu endlosen Sandlinien, die Sie ganz nach Ihrem Reisestil entdecken können.