Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Jemen.
Im Jemen ist die Akzeptanz von Kreditkarten – insbesondere Visa und Mastercard – sehr eingeschränkt, und Prepaid Kreditkarten werden kaum akzeptiert, vor allem außerhalb internationaler Hotels oder Flughäfen.
2 h / + 1 h während unserer Sommerzeit
Sanaa (Sana'a)
Amtssprache
Arabisch
Verständigungsmöglichkeit
Englisch
220/230 Volt / Adapter erforderlich
Banken
8.00 - 13.00/14.00 h (Sa - Mi)
8.00 - 11.30/12.00 h (Do)
Öffnungszeiten können variieren. Freitags sind die Banken in der Regel geschlossen, da dies der wöchentliche Ruhetag ist.
Geschäfte
8.00/9.00 - 13.00 h und 16.00 - 21.00 h (So - Do)
Öffnungszeiten können variieren. Freitags sind einige Geschäfte am Vormittag geschlossen, öffnen aber am Nachmittag.
Die islamischen Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender. Ihre Daten verschieben sich deshalb jährlich im gregorianischen Kalender.
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2026 -
Küstenregion (z.B. Aden)
Sommer (Juni bis September): Sehr heiss und feucht, Temperaturen zwischen 30°C und 40°C. Hohe Luftfeuchtigkeit, seltene Niederschläge.
Winter (Dezember bis Februar): Milder, Temperaturen bei 20°C bis 28°C. Angenehme Wärme, geringe Niederschläge.
Frühling/Herbst (März bis Mai, Oktober bis November): Temperaturen von 25°C bis 35°C, angenehmes, warmes Wetter mit weniger Feuchtigkeit.
Hochlandregion (z.B. Sanaa)
Sommer (Juni bis September): Milder Sommer, 20°C bis 30°C. Gelegentliche Regenfälle, kühle Nächte.
Winter (Dezember bis Februar): Kühl, Temperaturen tagsüber 12°C bis 20°C, nachts bis 0°C. Frost möglich.
Frühling/Herbst (März bis Mai, Oktober bis November): Moderate Temperaturen von 15°C bis 25°C, mit regionalen Unterschieden. Im Frühling tritt eine Regenperiode auf; eine weitere liegt im Sommer. Vor allem im südwestlichen Hochland sind stärkere Niederschläge möglich.
Wüstenregion (z.B. Rub al-Chali)
Sommer (Juni bis September): Extrem heiss, Temperaturen von 35°C bis 45°C. Trocken und heiss, kaum Regen.
Winter (Dezember bis Februar): Tageshöchstwerte 15°C bis 25°C, nachts bis 5°C. Trocken und kühl.
Frühling/Herbst (März bis Mai, Oktober bis November): Temperaturen von 25°C bis 35°C, warm und trocken, weniger extrem als der Sommer.
Bergregion (z.B. Jabal an-Nabi Shu'ayb)
Sommer (Juni bis September): Mild, 15°C bis 25°C. Kühle Nächte, häufig Regen.
Winter (Dezember bis Februar): Kühl bis kalt, tagsüber 5°C bis 15°C, nachts unter 0°C. Frost und gelegentlicher Schnee.
Frühling/Herbst (März bis Mai, Oktober bis November): Temperaturen von 10°C bis 20°C, trocken und angenehm mit kühlen Nächten.
Die perfekte Reisezeit für Jemen:
Badeferien: Oktober – April. Rein klimatisch bieten die Küstenregionen in diesen Monaten angenehmere Temperaturen als im sehr heissen und feuchten Sommer.
Städtetrips: Oktober - April. Diese Monate bieten mildere Temperaturen, die ideal sind für Erkundungen in Städten wie Sanaa und Aden. Der Winter bringt angenehme Temperaturen, während der Frühling besonders schön ist, um die kulturellen und historischen Stätten zu entdecken.
Winterferien: Dezember - Februar. Für Winterferien sind die Hochlandregionen am besten geeignet. Hier können Reisende die kühlen Temperaturen genießen, die nachts sogar frostig werden können. Diese Zeit ist perfekt, um die natürliche Schönheit und die Landschaften der Berge zu erkunden.
Handynutzung: Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung im Jemen (Roaming). Es ist ratsam, vor der Reise die Roaming-Gebühren zu überprüfen und gegebenenfalls spezielle Roaming-Pakete zu erwerben, um Kosten zu reduzieren.
W-LAN: W-LAN ist normalerweise in Hotels, Cafés und Restaurants in grösseren Städten wie Sanaa und Aden oft verfügbar, jedoch kann die Verbindung langsam und unzuverlässig sein. In abgelegenen Regionen ist kaum W-LAN vorhanden, und Internetverbindungen sind selten stabil. VPNs können notwendig sein, um auf bestimmte Seiten oder Dienste zuzugreifen, da das Internet teilweise reguliert wird.
Altstadt von Sanaa: Die Hauptstadt des Jemen ist bekannt für ihre einzigartige Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die traditionellen Lehmziegelhäuser mit kunstvollen Fenstern und Türmen prägen das Stadtbild.
Shibam, Hadramaut: Oft als das "Manhattan der Wüste" bezeichnet, beeindruckt Shibam mit seinen Hochhäusern aus Lehm, die bis zu 30 Meter hoch sind. Diese historische Stadt ist ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe.
Socotra-Archipel: Eine abgelegene Inselgruppe im Indischen Ozean, die für ihre einzigartige Flora und Fauna bekannt ist. Hier wachsen Drachenblutbäume, die nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind.
Dar al-Hadschar (Felsenpalast), Wadi Dhahr: Ein beeindruckender Palast, der auf einem riesigen Felsen erbaut wurde. Der Palast war einst die Residenz des Imams von Jemen und bietet einen faszinierenden Ausblick über das Tal.
Al-Saleh-Moschee, Sanaa: Die größte Moschee des Jemen, bekannt für ihre prächtige Architektur und ihre Bedeutung als religiöses und kulturelles Zentrum. Sie wurde erst 2008 fertiggestellt.
Kawkaban, nordwestlich von Sanaa: Eine alte Bergfestung und Stadt, die auf einem Hochplateau über der Stadt Shibam Kawkaban liegt. Historische Bauten und die Aussicht über die Umgebung prägen den Ort. Teile der Altstadt wurden durch Luftangriffe beschädigt.
Marib: Diese historische Stadt war einst das Zentrum des antiken Sabäerreichs. Besonders sehenswert sind der berühmte Damm von Marib und die Ruinen des Awwam-Tempels.
Hadramaut-Tal: Ein fruchtbares Tal, umgeben von Wüstenlandschaften, das für seine beeindruckenden Lehmbauten und historischen Dörfer bekannt ist. Shibam ist die berühmteste Stadt hier.
Zabid, Westküste: Eine der ältesten Städte des Landes und ein wichtiges islamisches Zentrum. Die Architektur und das Stadtbild sind Zeugnisse der jemenitischen Geschichte und Kultur.
Al-Janad-Moschee, Taizz: Eine der ältesten Moscheen des Jemen, die im 7. Jahrhundert erbaut wurde. Sie gilt als bedeutendes religiöses und historisches Wahrzeichen des Landes.
Hier ist eine Übersicht über die gastronomischen und kulinarischen Besonderheiten im Jemen:
Saltah: Das Nationalgericht des Jemen, eine herzhafte Fleisch- oder Gemüse-Eintopfsuppe mit einer scharfen Sosse namens «Sahawiq» und einem aufgeschlagenen Schaum aus eingeweichten, gemahlenen Bockshornkleesamen («Hulba»). Oft mit Brot gegessen.
Mandi: Ein traditionelles Gericht aus Reis, Lamm oder Huhn, das in einem unterirdischen Ofen gegart wird. Es ist besonders aromatisch und zählt zu den beliebtesten Festessen im Jemen.
Fahsa: Ein würziger Fleisch- oder Lamm-Eintopf, der in einer Steingutschale serviert wird. Oft wird er mit frischem Brot wie Malawah gegessen.
Bint al-Sahn: Ein süßes Gebäck aus dünnen Teigschichten, das mit Honig und Butter serviert wird. Dieses Gericht wird oft zu besonderen Anlässen gereicht.
Jemenitischer Kaffee: Der Jemen ist für seinen Kaffee bekannt, insbesondere für den "Mokka-Kaffee", der aus der Hafenstadt Mocha stammt. Der Kaffee wird oft stark gewürzt und ohne Milch getrunken.
Shafoot: Ein erfrischender Joghurt-Salat, der mit in Joghurt eingeweichtem Lahooh (Fladenbrot) und verschiedenen Kräutern zubereitet wird. Ein leichtes Gericht, das besonders im Sommer beliebt ist.
Lahoh: Ein traditionelles jemenitisches Fladenbrot, das weich und schwammig ist. Es wird zu fast jeder Mahlzeit gereicht und ist ein wichtiger Bestandteil der jemenitischen Küche.
Sahawiq: Eine scharfe Sose aus frischen Chilis, Koriander und Knoblauch, die zu vielen Gerichten gereicht wird. Sie gibt den Speisen ihre charakteristische Schärfe und Würze.
Honig aus dem Hadramaut: Der jemenitische Honig, besonders aus der Region Hadramaut, gilt als einer der besten der Welt. Er ist dunkel und dickflüssig, mit einem intensiven Geschmack.
Begrüssung: Die traditionelle Begrüssung ist oft herzlich und mit Handschlag, wobei Männer Frauen nur die Hand geben, wenn diese es zuerst anbieten. Typische Floskeln sind „As-salamu alaykum“ (Friede sei mit dir) und als Antwort „Wa alaykum as-salam“ (Und mit dir sei Friede). Ein freundliches „Marhaba“ (Willkommen) ist ebenfalls gebräuchlich.
Bitte und Danke: Für „bitte“ sagt man im Jemen „Min fadlik“ (wenn du eine Frau ansprichst) oder „Min fadlak“ (wenn du einen Mann ansprichst). „Danke“ heisst „Shukran“, und „vielen Dank“ wird als „Shukran jazeelan“ ausgedrückt.
Kleidung: Reisende sollten sich respektvoll kleiden. Frauen sollten Schultern und Knie bedecken und in ländlichen Gebieten auch ein Kopftuch tragen. Männer sollten auf kurze Hosen verzichten und lange Hosen bevorzugen. Die traditionelle Kleidung wird sehr geschätzt, besonders bei Besuchen in religiösen oder ländlichen Gegenden.
Esskultur: Mahlzeiten werden oft am Boden auf einem Teppich eingenommen, und man isst traditionell mit der rechten Hand. Das Teilen von Speisen ist üblich. Es ist höflich, ein wenig von allem zu probieren und das Angebotene nicht abzulehnen. Vor dem Essen wird häufig „Bismillah“ (Im Namen Gottes) gesagt.
Rauchen: Rauchen ist in öffentlichen Bereichen oft verboten, und es gibt spezielle Raucherzonen.
Trinkgeld: Trinkgeld ist zwar keine Pflicht, wird aber in Restaurants, Hotels und bei Dienstleistungen gerne gesehen. Ein Betrag von etwa 10 % wird als angemessen betrachtet. Auch bei Taxifahrern oder Tourguides ist ein kleines Trinkgeld angebracht.
Sonstiges: Das Fotografieren von Menschen, insbesondere von Frauen, sollte stets mit Vorsicht und nach vorheriger Erlaubnis erfolgen. Öffentliche Zuneigungsbekundungen, insbesondere zwischen unverheirateten Paaren, sind unangebracht. Während des Fastenmonats Ramadan sollte man darauf achten, tagsüber in der Öffentlichkeit nicht zu essen, zu trinken oder zu rauchen.
Trinkwasserqualität: Die Trinkwasserqualität im Jemen ist generell sehr schlecht. Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet und sollte unbedingt vermieden werden. Es wird empfohlen, nur abgefülltes oder ausreichend abgekochtes Wasser zu konsumieren, auch zum Zähneputzen. Eiswürfel sollten ebenfalls vermieden werden, da sie oft aus ungefiltertem Wasser bestehen.
Impfungen: Für Einreisende in den Jemen werden in der Regel keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, dass Reisende ihre Routineimpfungen auf dem neuesten Stand halten, insbesondere Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Poliomyelitis und Masern.
Malariagefahr: Gemäss HealthyTravel besteht im ganzen Land, einschliesslich Sanaa und Sokotra, ein hohes Malariarisiko; ausgenommen sind Aufenthalte ausschliesslich in der Wüste, für die ein mittleres Risiko angegeben wird. Für Gebiete mit hohem Risiko werden konsequenter Mückenschutz und eine medikamentöse Malariaprophylaxe empfohlen. Lassen Sie sich zur geeigneten Vorsorge reisemedizinisch beraten.
Denguefieber: Denguefieber kommt in den Küstenregionen und in den Städten vor, besonders in der Regenzeit. Eine Impfung gegen Denguefieber ist verfügbar, wird jedoch nicht allen Reisenden empfohlen. Lassen Sie sich zur persönlichen Eignung reisemedizinisch beraten. Konsequenter Mückenschutz, insbesondere tagsüber, bleibt die wichtigste Präventionsmassnahme.
Mückenschutz: Zum Schutz vor Malaria und Denguefieber sollten Reisende lange Kleidung tragen, sowohl tagsüber als auch in den Abend- und Nachtstunden, da die übertragenden Mücken zu unterschiedlichen Tageszeiten aktiv sind. Es wird empfohlen, Insektenschutzmittel mit DEET oder Icaridin zu verwenden und unter Moskitonetzen zu schlafen. Auch der Einsatz von Mückenspulen oder elektrischen Verdampfern kann in Innenräumen hilfreich sein.
- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2026 -
Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2026 -
Führerausweis: Reisende, die im Jemen ein Fahrzeug führen möchten, benötigen entweder einen internationalen Führerschein in Kombination mit ihrem nationalen Schweizer Führerschein oder müssen unter Umständen vor Ort einen temporären Führerschein beantragen. Es ist ratsam, sich vorab bei den jemenitischen Behörden oder bei der Schweizer Botschaft nach den aktuellen Bestimmungen zu erkundigen, da sich die Vorschriften ändern können.
Blutalkoholgrenze: 0.0 ‰.
Fernzüge: Im Jemen gibt es keinen regulären Eisenbahnverkehr.
Regionale Züge: Nicht vorhanden.
Autobusse: Autobusse sind das gängigste Verkehrsmittel für den Nahverkehr und zwischen Städten. Es gibt sowohl öffentliche als auch private Autobusgesellschaften. Die Autobusse sind oft überfüllt, und die Fahrten können länger dauern als geplant, da häufige Stopps eingelegt werden.
U-Bahn/Strassenbahn: Es gibt im Jemen keine U-Bahn oder Strassenbahnen. Der öffentliche Verkehr beschränkt sich auf Busse und Taxis, und die meisten Menschen nutzen diese Optionen, um sich in den Städten fortzubewegen.
Fahrkarten: Die Fahrkarten für Autobusse können in der Regel direkt beim Fahrer oder an bestimmten Verkaufsstellen gekauft werden.
Sonstiges: Aufgrund der Sicherheitslage und der unzureichenden Infrastruktur kann es ratsam sein, alternative Transportmittel wie Taxis oder private Fahrdienste in Betracht zu ziehen. Die Preise für Taxis sind verhandelbar, und es ist empfehlenswert, den Fahrpreis im Voraus zu klären.
Der internationale Flugverkehr im Jemen ist stark eingeschränkt. Zu den internationalen Flughäfen des Landes gehören:
Aden International Airport (ADE), Aden
Sanaa International Airport (SAH), Sanaa
Die Betriebsbereitschaft der Flughäfen und die verfügbaren Flugverbindungen können sich kurzfristig ändern. Flughäfen können geschlossen und Flüge ausgesetzt oder gestrichen werden. Lassen Sie sich vor der Buchung und nochmals kurz vor dem Abflug die Durchführung sämtlicher Teilstrecken direkt von der ausführenden Fluggesellschaft bestätigen.
Informationen zu Flugverbindungen bietet unter anderem die jemenitische Fluggesellschaft Yemenia.
00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)
Die aktuellen Notrufnummern im Jemen sind in vielen Gebieten nicht immer zuverlässig funktionsfähig, da das Land von Konflikten betroffen ist und die Infrastruktur teilweise schwer beschädigt wurde. Es gibt jedoch generelle Notrufnummern:
Im Jemen gibt es keine Schweizer Vertretung vor Ort. Für konsularische Angelegenheiten ist die Schweizer Botschaft in Riad, Saudi-Arabien, zuständig;
Embassy of Switzerland in Saudi Arabia
Diplomatic quarter
Riyadh 11693
Saudi Arabia
Tel.: +966 11 488 12 91
Email: riyadh@eda.admin.ch
Ergänzend ist die Helpline sinnvoll:
Helpline EDA – rund um die Uhr
Tel.: +41 800 247 365 oder +41 58 465 33 33
E-Mail: helpline@eda.admin.ch
Aufgrund interner Konflikte wird von Reisen in dieses Land abgeraten.
- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2026 -
Travel ist die sichere Prepaid Karte ohne Jahresgebühr für Ihre Reisen. Bei Verlust wird Ihnen die Karte inklusive Guthaben weltweit kostenlos ersetzt.
Mehr zu TravelAlle Angaben werden sorgfältig geprüft. Dennoch kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der Länderinformationen übernommen werden. Swiss Bankers kann für Fehler bzw. Unvollständigkeiten und dadurch eventuell eintretende Schäden nicht haftbar gemacht werden.