Reisehinweise für Papua-Neuguinea .

Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Papua-Neuguinea.

Reisezahlungsmittel:

Prepaid Kreditkarte Travel

 

  • Swiss Bankers Travel wird in diesem Land nicht empfohlen.

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Noten

in Kina (PKG) oder US-Dollar (USD)

  • Bargeld ist die wichtigste und verlässlichste Zahlungsform in Papua-Neuguinea. Kreditkarten und elektronische Zahlungen sind nur sehr eingeschränkt nutzbar, besonders ausserhalb von Port Moresby.

Landeswährung / ISO-Code

Kina PGK

Weitere Informationen

Kreditkarten

 

  • Kreditkarten werden nur vereinzelt akzeptiert. Für detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an den Aussteller der betreffenden Karte.

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Praktische Infos:

Zeitverschiebung im Vergleich zur Schweiz

+ 9 h / + 8 h während unserer Sommerzeit

Hauptstadt

Port Moresby

Landessprache

Amtssprache

Englisch

Weitere gesprochene Sprachen

Tok Pisin
Hiri Motu

Netzspannung

240 Volt; dreipolige Stecker Typ I / Adapter erforderlich für Schweizer Stecker.

Öffnungszeiten

Banken

9.00 - 15.00/16.00 h (Mo - Fr)
Öffnungszeiten können variieren.
 

Geschäfte

8.00 - 17.00/18.00 h (Mo - Fr)
8.00 - 12.00/13.00 h (Sa)
Öffnungszeiten können je nach Region und Stadt leicht variieren.

Feiertage
  • 1. Januar: Neujahr (New Year’s Day)

  • 26. Februar: Gedenktag für Sir Michael Somare (National Remembrance Day of the Late First Prime Minister)

  • Variable Daten: Karfreitag (Good Friday), Karsamstag (Easter Saturday), Ostersonntag (Easter Sunday) & Ostermontag (Easter Monday)

  • 17. Juni: Geburtstag des Königs (King’s Birthday)

  • 23. Juli: Nationaler Gedenktag (National Remembrance Day)

  • 26. August: Nationaler Buss- und Dankbarkeitstag (National Repentance Day)

  • 16. September: Unabhängigkeitstag (Independence Day)

  • 25. Dezember: Weihnachten (Christmas Day)

  • 26. Dezember: Stephanstag / Boxing Day (Boxing Day)

Einreisebestimmungen

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger. Für die Einreise nach Papua-Neuguinea sind die folgenden Dokumente erforderlich

  • Schweizer Reisepass, gültig bis mindestens 6 Monate nach Einreisedatum.
  • Ein Visum. Dieses kann auf der Website evisa.ica.gov.pg beantragt werden. Das Visum muss ausgedruckt werden.

  • Rück- oder Weiterreiseticket: Die Reisedokumente für das nächste Reiseziel müssen in Ordnung sein.
  • Nachweis über ausreichende Geldmittel: zur Deckung der Ausgaben während des Aufenthalts.
  • Minderjährige: Erkundigen Sie sich bei den örtlichen Behörden über die Einreiseformalitäten für Minderjährige. Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kinder.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Klima

Küstenregionen (inkl. Port Moresby, Lae, Madang)

  • Sommer (Dezember – Februar): Durchschnittlich 27–32 °C, heiss und feucht. Die Niederschläge nehmen in dieser Zeit zu, besonders in den östlichen Küstenregionen. In Port Moresby ist es tendenziell trockener.

  • Winter (Juni – August): Temperaturen zwischen 25–29 °C. Diese Monate sind trockener, insbesondere im Süden und an der Südküste. Das Klima bleibt tropisch-warm, aber weniger drückend.

  • Frühling/Herbst (März – Mai / September – November): Werte meist zwischen 26–31 °C. Übergangszeit mit wechselnden Regenmustern; an der Nordküste setzen im Herbst stärkere Regenfälle ein, während es im Frühling etwas abnimmt.

Hochlandregionen (z. B. Goroka, Mount Hagen)

  • Sommer (Dezember – Februar): Temperaturen liegen tagsüber bei 20–25 °C, nachts kann es bis auf 10 °C abkühlen. Nachmittägliche Regenschauer sind häufig.

  • Winter (Juni – August): Tagsüber etwa 18–22 °C, nachts teilweise unter 10 °C. Dies ist die trockenere Jahreszeit, aber mit frischen Nächten.

  • Frühling/Herbst (März – Mai / September – November): 19–24 °C am Tag, kühlere Nächte. Übergangszeiten mit stärkerer Bewölkung und regelmässigen Regenfällen, besonders im Frühjahr.

Inseln & Küstengebiete der Bismarck- und Salomonensee (z. B. New Britain, Bougainville)

  • Sommer (Dezember – Februar): Temperaturen 27–31 °C, hohe Luftfeuchtigkeit. Dies ist die regenreichste Zeit, besonders mit tropischen Stürmen in den nördlichen Inselgebieten.

  • Winter (Juni – August): Werte um 26–29 °C. Vergleichsweise etwas trockener, die Luft bleibt tropisch und schwül.

  • Frühling/Herbst (März – Mai / September – November): 26–30 °C. Übergangszeit mit wechselhafteren Regenfällen, im Herbst nehmen die Niederschläge in den Inselregionen spürbar zu.

Die perfekte Reisezeit für Papua-Neuguinea:

  • Badeferien: Jun – Sep. Diese Monate gelten als trockener und weniger schwül, ideal für Strandaufenthalte und Tauchgänge an den Küsten und Inseln. Die See ist ruhiger, und die Unterwassersicht ist besonders gut.
  • Städtetrips: Mai – Okt. Angenehmeres Klima mit weniger Regen, daher gute Bedingungen für Besichtigungen in Port Moresby oder kleineren Städten im Hochland. Heiss bleibt es zwar, aber die Luftfeuchtigkeit ist tiefer als im Regenzeit-Höhepunkt.
Kommunikation
  • Handynutzung: Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung in Papua-Neuguinea (Roaming). Es ist ratsam, vor der Reise die Roaming-Gebühren zu überprüfen und gegebenenfalls spezielle Roaming-Pakete zu erwerben, um Kosten zu reduzieren. Netzabdeckung beschränkt sich hauptsächlich auf grössere Städte wie Port Moresby oder Lae; ländliche Gebiete und Inseln sind oft gar nicht abgedeckt.

  • W-LAN: In internationalen Hotels, Restaurants oder am Flughafen ist WLAN meist verfügbar, jedoch häufig langsam und mit instabiler Verbindung. In ländlichen Gegenden ist Internetzugang kaum vorhanden.

  • Prepaid-SIM-Karten:  Es ist möglich, vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte zu kaufen, um lokale Anrufe zu tätigen und mobile Daten zu nutzen. Erhältlich ist diese bei lokalen Anbietern wie Digicel oder bmobile-Vodafone.
  • Sonstiges: Für wichtige Online-Dienste (z. B. Banking) empfiehlt sich ein VPN. In abgelegenen Regionen kann ein Satellitentelefon sinnvoll sein, insbesondere bei Trekking- oder Bootsausflügen.
Sehenswürdigkeiten
  • Nationalmuseum und Kunstgalerie, Port Moresby: Spannende Sammlung zu Geschichte, Kultur und Kunst der mehr als 800 Völker des Landes – ideal, um einen Überblick über die Vielfalt Papua-Neuguineas zu bekommen.

  • Kokoda Trail, Owen-Stanley-Gebirge: Historischer Wanderweg von grosser Bedeutung aus dem Zweiten Weltkrieg; heute ein beliebtes Trekkingziel durch dichten Regenwald und Gebirgslandschaften.

  • Varirata National Park, Nähe Port Moresby: Naturpark mit Wanderwegen, Regenwald und eindrücklichen Aussichtspunkten über Port Moresby – ein Paradies für Vogelbeobachter.

  • Asaro Mudmen, Goroka: Bekannt für ihre traditionelle „Schlammmasken“-Kultur, die bei Zeremonien getragen wird. Ein faszinierender Einblick in die Kultur des Hochlands.

  • Mount Wilhelm, Highlands: Mit 4'509 m der höchste Berg des Landes. Anspruchsvolle Besteigung mit fantastischen Ausblicken – einer der beliebtesten Orte für Bergsteiger und Naturfreunde.

  • Tufi Fjorde, Oro Province: Spektakuläre Fjordlandschaften mit türkisblauem Wasser, Regenwald und abgelegenen Dörfern. Ein Geheimtipp für Schnorcheln und Kajaktouren.

  • Rabaul Vulkan, New Britain: Eindrucksvoller, aktiver Vulkan mit rauchenden Kratern und Lavafeldern. Die Stadt Rabaul wurde 1994 durch einen Ausbruch teilweise zerstört.

  • Goroka Show, Goroka: Buntes Kulturfestival mit traditionellen Tänzen, Gesängen und Festkleidung der Hochland-Stämme – eine der berühmtesten Veranstaltungen des Landes.

  • Sepik-Fluss, Sepik-Region: Einer der längsten Flüsse der Welt, bekannt für Dörfer mit kunstvollen Schnitzereien, traditionellen „Spirit Houses“ und reichem kulturellen Erbe.

  • Madang, Nordküste: Beliebte Küstenstadt mit wunderschönen Tauchplätzen, Korallenriffen und kleinen Inseln. Ein idealer Ausgangspunkt für Meerestourismus.

Gastronomie
  • Kumu (Farnblätter): Beliebte Gemüsebeilage, oft gedämpft oder in Kokosmilch gekocht. Hat einen leicht herben Geschmack und wird traditionell zu Fleisch- oder Fischgerichten serviert.

  • Mumu (Erdofen-Gericht): Klassisches Festessen, bei dem Fleisch, Süsskartoffeln, Gemüse und Kochbananen in heissen Steinen gegart werden. Ein wichtiger Bestandteil von Feiern und Zeremonien.

  • Sago: Grundnahrungsmittel in Fluss- und Küstenregionen, aus Palmen gewonnen. Wird zu Brei, Fladen oder als Bindemittel in Gerichten verarbeitet.

  • Kokosnuss: In vielfältiger Form genutzt – als Milch in Saucen, gerieben im Gemüse oder getrocknet als Snack. Ein unverzichtbarer Bestandteil der tropischen Küche.

  • Taro und Süsskartoffeln: Wichtige Grundnahrungsmittel, die als Beilage oder Hauptbestandteil vieler Gerichte dienen. Häufig im Erdofen gegart oder gekocht.

  • Meeresfrüchte und Fisch: An den Küsten ein zentraler Bestandteil der Ernährung. Frisch gegrillt, gekocht oder in Kokosmilch zubereitet.

  • Kaffee aus den Highlands: Papua-Neuguinea ist bekannt für seinen aromatischen Arabica-Kaffee, der in den Hochlandregionen angebaut und exportiert wird.

  • Tropische Früchte: Mango, Ananas, Papaya und Passionsfrucht sind allgegenwärtig und bieten erfrischende Zwischenmahlzeiten.

  • Betelnuss (Areca-Nuss): Weit verbreitetes Genussmittel, das gekaut und mit Kalk und Pfefferblatt konsumiert wird. Hat eine leicht berauschende Wirkung, ist aber für Reisende eher gewöhnungsbedürftig.

Verhaltenstipps
  • Begrüssung: In städtischen Gebieten wird meist auf Englisch gegrüsst, etwa mit «Hello» oder «Good morning». In Tok Pisin ist «Gutpela dei» (Guten Tag) gebräuchlich. Ein freundliches Nicken oder Händedruck ist üblich, wobei körperliche Distanz respektiert wird.

  • Bitte und Danke: In Tok Pisin heisst «Bitte» oft einfach «Plis» und «Danke» wird mit «Tenkyu» ausgedrückt. Höfliche Worte werden geschätzt und tragen zu einer positiven Begegnung bei.

  • Kleidung: Leichte, atmungsaktive Kleidung ist empfehlenswert. In Dörfern und konservativen Regionen wird zurückhaltende, nicht zu freizügige Kleidung erwartet. Frauen sollten besonders an religiösen Orten auf bedeckte Schultern und Knie achten.

  • Esskultur: Mahlzeiten sind oft einfach, aber herzlich. Gegessen wird meist mit Besteck, in ländlichen Gebieten aber auch mit den Händen. Es gilt als respektvoll, eine Einladung zum Essen anzunehmen, und Gäste erhalten oft die besten Stücke.

  • Rauchen: Rauchen ist weit verbreitet, aber nicht in allen öffentlichen Bereichen erlaubt. Rücksichtnahme ist angebracht. Betelnusskauen ist eine verbreitete Gewohnheit, für Reisende jedoch eher ungewohnt.

  • Trinkgeld: Trinkgeld ist nicht üblich und wird nicht erwartet. In touristischen Einrichtungen oder bei aussergewöhnlichem Service kann ein kleines Trinkgeld jedoch als nette Geste gegeben werden.

  • Sonstiges: Respekt gegenüber Älteren und Autoritäten ist sehr wichtig. Fotografieren sollte nur mit Erlaubnis erfolgen, vor allem in Dörfern. Freundliches Auftreten und Interesse an der Kultur werden sehr geschätzt.

Gesundheitslage
  • Trinkwasserqualität: Leitungswasser ist nicht trinkbar. Es wird dringend empfohlen, nur abgefülltes, gefiltertes oder abgekochtes Wasser zu konsumieren. Auch beim Zähneputzen besser abgefülltes Wasser verwenden. Eiswürfel in einfachen Restaurants oder Strassenständen meiden.

  • Impfungen: Für Einreisende nach Papua-Neuguinea werden in der Regel keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, dass Reisende ihre Routineimpfungen auf dem neuesten Stand halten, insbesondere Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Poliomyelitis und Masern. 
  • Malariagefahr: Papua-Neuguinea ist ein Hochrisikogebiet für Malaria, das ganze Land ist betroffen, einschliesslich der Städte. Eine konsequente medikamentöse Prophylaxe sowie Schutzmassnahmen gegen Mückenstiche sind dringend angeraten.
  • Denguefieber: Kommt regelmässig vor, besonders in Küsten- und Stadtgebieten. Es gibt keine Impfung, daher sind Mückenschutzmassnahmen (Repellent, Moskitonetze, lange Kleidung) entscheidend.
  • Mückenschutz: Da sowohl Malaria als auch Dengue vorkommen, sind Massnahmen wie lange, helle Kleidung, Mückenspray mit DEET/Icaridin und Moskitonetze beim Schlafen unbedingt zu beachten.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Medizinische Versorgung
  • Die medizinische Grundversorgung ist nicht gewährleistet. Eigenes Verbandsmaterial und Wegwerfspritzen können sich als nützlich erweisen. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen müssen im Ausland behandelt werden, z.B. in Singapur oder Australien. Es empfiehlt sich deshalb, allenfalls vor der Abreise auch ein australisches Touristenvisum einzuholen. Krankenhäuser verlangen vor Behandlungen eine finanzielle Garantie (Kreditkarte oder Vorschusszahlung).
  • Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat).

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Aktuelle Sicherheitslage
  • Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt.

  • Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

  • Generell ist der persönlichen Sicherheit ist grosse Aufmerksamkeit zu schenken.
  • Wegen verschiedener hoher Risiken wird von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen in einzelne Landesteile abgeraten.
  • Viele Stammesgruppen lebten bis vor kurzem isoliert und waren teilweise verfeindet. Ihr Zusammentreffen in einem modernen Staat ist mit sozialen und politischen Schwierigkeiten verbunden. Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch und kriminelle Handlungen sind meist mit Gewalt verbunden.
  • Die politische, wirtschaftliche und soziale Lage ist sehr angespannt. Besonders in der Hauptstadt und im Hochland kommt es immer wieder zu Demonstrationen, regionalen Unruhen sowie zu politisch bedingten Gewaltausbrüchen. Unruhen, Demonstrationen und Streiks können von Sachbeschädigungen, Ausschreitungen, Plünderungen und anderen Gewalttaten begleitet sein.
  • Bei Unruhen können die Behörden kurzfristig den Ausnahmezustand und Ausgangssperren über die betroffenen Gebiete verhängen. Auch Verspätungen und Behinderungen des Reiseverkehrs können die Folge sein.
  • Im Falle von Verkehrsblockaden und Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die Schweiz hat bei Blockaden nur eng begrenzte oder gar keine  Möglichkeiten zur Unterstützung der Ausreise aus den betroffenen Regionen.
  • Aufgrund von Versorgungsengpässen sind Güter des täglichen Bedarfs und Treibstoff nicht immer überall verfügbar.
  • Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Papua-Neuguinea nicht ausgeschlossen werden. 
  • Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch. Die häufigsten Verbrechen sind bewaffnete Raubüberfälle, Entführungen, Auto- und Entreissdiebstähle, Einbrüche und Vergewaltigungen. In Port Moresby, Mt. Hagen und Lae ist die Verbrechensrate bedeutend höher als in ländlichen Gegenden und auf einigen Inseln. Aber auch die wichtigsten Überlandstrassen sind vor Kriminellen nicht sicher. 

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Strassenverkehr
  • Führerausweis: Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen  des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

  • Autovermietung: Für einen Mietwagen liegt das Mindestalter des Fahrers - je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp - zwischen 21 und 25 Jahren.
  • Verkehrsregeln: Es herrscht Linksverkehr!
  • Sonstiges: Ausserhalb von Port Moresby ist der Strassenzustand meist schlecht. Neben der Gefahr von Überfällen besteht auch ein erhebliches Unfallrisiko. Bei Unfällen, bei denen einheimische Personen verletzt werden, müssen Repressalien und Vergeltungsmassnahmen der Bevölkerung befürchtet werden. Es ist deshalb ratsam, nach Möglichkeit weiterzufahren und sich beim nächsten Polizeiposten zu melden. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten.
Öffentlicher Verkehr
  • Fernzüge: Es gibt in Papua-Neuguinea keinerlei Eisenbahn- oder Fernzugverbindungen. Das Land verfügt über keine Bahn-Infrastruktur; Reisen erfolgen ausschliesslich auf Strassen, per Boot oder mit dem Flugzeug.

  • Regionale Züge: Auch regionale Zugverbindungen existieren nicht. Der Transport zwischen Städten und Regionen erfolgt hauptsächlich mit Inlandsflügen oder über Strassen, die jedoch oft in schlechtem Zustand sind.

  • Autobusse: Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel sind Minibusse und sogenannte «PMVs» (Public Motor Vehicles). Diese fahren meist feste Routen innerhalb und zwischen Städten. Komfort und Sicherheit sind einfach, und Fahrpläne sind unzuverlässig.

  • U-Bahn/Strassenbahn: Weder U-Bahn noch Strassenbahn existieren in Papua-Neuguinea. In Städten wie Port Moresby gibt es keine schienengebundenen Nahverkehrssysteme.

  • Boote: In vielen Küstenregionen und auf den Inseln sind Boote ein zentrales Transportmittel. Sie verbinden Dörfer, Inseln und Märkte und werden von Einheimischen wie Reisenden genutzt. Sicherheitsstandards variieren stark, daher sollte man auf zuverlässige Anbieter achten.

  • Fahrkarten: Tickets werden direkt beim Fahrer oder Schaffner bezahlt, meist in bar und in der Landeswährung Kina. Es gibt keine elektronischen Ticketsysteme oder Vorverkaufsstellen. Preise sind niedrig, aber variieren je nach Strecke und Anbieter.

  • Sonstiges: Da der öffentliche Verkehr wenig strukturiert ist, greifen viele Reisende auf Taxis, private Fahrer oder organisierte Transfers zurück. Inlandsflüge sind eine zentrale Möglichkeit, grössere Distanzen zu überbrücken. Für abgelegene Regionen sind Boote oft das einzige Transportmittel. Sicherheitsstandards entsprechen nicht immer europäischem Niveau.

Flugverkehr
  • Jacksons International Airport (POM), Port Moresby: Kein Direktflug aus Zürich, Genf oder Basel. Übliche Umstiegspunkte sind Singapur (SIN), Manila (MNL), Hongkong (HKG), Brisbane (BNE) oder Cairns (CNS). Von dort bestehen Verbindungen nach Port Moresby.

  • Nadzab Airport (LAE), Lae: Kein Direktflug aus der Schweiz. Internationale Anbindung meist über Port Moresby; vereinzelt auch über Cairns (CNS) in Australien.

  • Tokua Airport (RAB), Rabaul/New Britain: Internationale Flüge nur begrenzt, vor allem via Port Moresby. Von der Schweiz aus über die gleichen Umstiegspunkte wie für Port Moresby erreichbar.

  • Hoskins Airport (HKN), West New Britain: Internationale Anreise ausschliesslich über Port Moresby. Kein Direktflug aus der Schweiz.

In Papua-Neuguinea operieren die Fluggesellschaften Air Niugini, PNG Air, Qantas, Virgin Australia und Philippine Airlines.

Telefonvorwahl für die Schweiz

00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)

Notrufnummern
  • Polizei: 112 oder 111
  • Ambulanz: 111
  • Feuerwehr: 110
Schweizer Botschaft / Konsulat

Schweizer Generalkonsulat in Papua-Neuguinea

Section 64, Lot 11
Gabaka Street
Gordon
Port Moresby
Papua‑New Guinea 

Tel.: (+675) 323 45 53

E‑Mail: portmoresby@honrep.ch

Weitere Informationen

Spezifische regionale Risiken

Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.

  • Autonome Provinz Bougainville: Ende 2019 hat die autonome Provinz Bougainville in einem Referendum für die Unabhängigkeit gestimmt. Ein Datum für die Abstimmung im nationalen Parlament über die Unabhängigkeit dieser Region ist noch nicht bekannt. Vor und während den Abstimmungen sowie bei Bekanntgabe der Resultate muss mit Demonstrationen, regionalen Unruhen sowie politisch bedingten Gewaltausbrüchen gerechnet werden.
  • Bei Reisen auf die Insel Bougainville ist Vorsicht geboten. Ehemalige Rebellen verfügen immer noch über beachtlichen Einfluss und Waffen in Zentral-Bougainville, wo sich die (stillgelegte) Panguna-Kupfermine befindet. Ausländische Staatsangehörige sind dort nicht erwünscht und sollten dieses Gebiet daher meiden.
  • Hochlandprovinz Enga: Von touristischen und anderen nicht dringenden Reisen in die Provinz Enga wird abgeraten. Bei Reisen in die übrigen Hochlandprovinzen Hela, Southern Highlands, Western Highlands, Chimbu (Simbu), Eastern Highlands und Jiwaka ist Vorsicht geboten. In den Hochlandprovinzen kommt es immer wieder zu Kämpfen zwischen verfeindeten ethnischen Gruppen. Es muss jederzeit mit Demonstrationen, lokalen Unruhen und Gewaltausbrüchen gerechnet werden. Auch sind dort bewaffnete Banden aktiv. Es kommt vor, dass Reisende zwischen die Fronten verfeindeter Gruppierungen geraten.

Besondere rechtliche Bestimmungen

  • Gleichgeschlechtliche Handlungen und aussereheliche sexuelle Beziehungen sind verboten.
  • Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden bei jeder Art von Drogen hart bestraft.
  • Für schwere Verbrechen kann die Todesstrafe verhängt werden (z.B. für Mord).
  • Die Haftbedingungen sind sehr prekär.

Naturbedingte Risiken

  • Papua-Neuguinea liegt in einer Erdbebenzone und zählt mehrere aktive Vulkane. Erdbeben und Vulkanausbrüche können nicht nur Verwüstungen an Land verursachen, sondern auch Tsunami auslösen. Es kommt vor, dass flache Inseln ganz überschwemmt werden.
  • Tsunami, die durch Vulkanausbrüche oder Erdbeben im pazifischen oder südostasiatischen Raum ausgelöst werden, können auch Papua-Neuguinea erreichen. Mehr Infos unter: Global Volcanism Program

  • Starke Regenfälle und Zyklone können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann beeinträchtigt werden. Am 24. Mai 2024 sind bei einem Erdrutsch in der Provinz Enga mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen.
  • Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Instruktionen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen um aktive Vulkane, Evakuationsbefehle. Mehr Infos unter: National Weather Service

Besondere Hinweise

  • Um das Einschleppen von Krankheitserregern zu verhindern, gelten strenge Einfuhrbestimmungen und Kontrollen, insbesondere für Lebensmittel sowie tierische und pflanzliche Produkte. Nähere Informationen erteilt die Botschaft Papua-Neuguineas in Belgien.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

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Hinweis

Alle Angaben werden sorgfältig geprüft. Dennoch kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der Länderinformationen übernommen werden. Swiss Bankers kann für Fehler bzw. Unvollständigkeiten und dadurch eventuell eintretende Schäden nicht haftbar gemacht werden.

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