Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Nordmazedonien.
Prepaid Kreditkarten und Kreditkarten wird in grösseren Hotels und Restaurants akzeptiert.
Wechsel- und Einlösebelege aufbewahren.
Wir warnen vor Wechsel auf dem Schwarzmarkt.
Bezahlung in Euro fast überall möglich.
+/- 0 h
Skopje
Amtssprache
Makedonisch und Albanisch
Verständigungsmöglichkeit
Englisch, Französisch und Deutsch
230 Volt, 50 Hz; Steckdosen Typ C und F. Zweipolige Eurostecker sind kompatibel; für dreipolige Schweizer Stecker vom Typ J ist ein Adapter erforderlich.
Banken
8.00 - 16.00 h (Mo - Fr)
Samstags sind die Banken in der Regel geschlossen, aber einige Banken haben verkürzte Öffnungszeiten, oft von 08.00 - 12:00 h.
Geschäfte
8.00 - 20.00 h (Mo - Fr)
8.00 - 16.00 h (Sa)
Öffungszeiten können variieren. Supermärkte und Einkaufszentren haben teilweise länger und auch an Sonntagen geöffnet.
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger:
Eine gültige Schweizer Identitätskarte oder ein gültiger Schweizer Pass. Reisedokumente müssen bei der Ankunft noch mindestens 90 Tage gültig sein.
Für Aufenthalte von höchstens 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen ist kein Visum erforderlich.
Bei der Einreise können ein Rück- oder Weiterreiseticket und ein Nachweis ausreichender finanzieller Mittel verlangt werden.
Minderjährige: Erkundigen Sie sich vor der Abreise bei den zuständigen Behörden nach den Formalitäten für Minderjährige, die allein, nur mit einem Elternteil oder mit einer anderen Begleitperson reisen. Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kindern.
Ausländische Staatsangehörige müssen sich innerhalb von 48 Stunden nach der Ankunft bei den lokalen Behörden anmelden. Hotels erledigen diese Anmeldung normalerweise für ihre Gäste. Bei privater Unterkunft müssen Reisende oder ihre Gastgeberin beziehungsweise ihr Gastgeber die Formalitäten selbst erledigen.
Zentralmazedonien (Skopje und Umgebung)
Sommer (Juni bis August): Heiss und trocken, Temperaturen zwischen 25°C und 35°C. Geringe Niederschläge, moderate Luftfeuchtigkeit.
Winter (Dezember bis Februar): Kalt, Temperaturen von -2°C bis 6°C. Gelegentlicher Schnee, oft sonnig.
Frühling/Herbst (März bis Mai und September bis November): Mild, Temperaturen von 10°C bis 20°C. Wechselhaftes Wetter, mit Frühlingsregen.
Westen Nordmazedoniens (Ohrid-See und Gebirgsregionen)
Sommer (Juni bis August): Warm und angenehm, 20°C bis 30°C. Kühle Brisen vom Ohrid-See, Berge bleiben kühl.
Winter (Dezember bis Februar): Kalt, -5°C bis 5°C. Häufiger Schnee, ideal für Wintersport.
Frühling/Herbst (März bis Mai und September bis November): Mild, 10°C bis 18°C. Regnerischer Frühling, klarer Herbst.
Südmazedonien (Bitola und Umgebung)
Sommer (Juni bis August): Warm und trocken, 25°C bis 35°C. Kühle Nächte, sonnige Tage.
Winter (Dezember bis Februar): Mild, -1°C bis 8°C. Selten Schnee, gelegentlich kühle Winde.
Frühling/Herbst (März bis Mai und September bis November): Angenehm, 10°C bis 20°C. Stabiles Wetter, wenig Niederschlag.
Osten Nordmazedoniens (Strumica und Umgebung)
Sommer (Juni bis August): Heiss und trocken, 25°C bis 35°C. Lange, sonnige Tage.
Winter (Dezember bis Februar): Mässig kalt, 0°C bis 7°C. Selten Schnee, kalte Winde möglich.
Frühling/Herbst (März bis Mai und September bis November): Mild, 10°C bis 20°C. Feuchter Frühling, trockener Herbst.
Ihre perfekte Reisezeit für Nordmazedonien:
Badeurlaub: Jun. bis Sep. Besonders angenehm am Ohrid-See, mit warmem Wetter und Wassertemperaturen ideal zum Schwimmen.
Städtetrips: Apr. bis Jun. und Sep. bis Okt. Mildes Wetter, ideale Temperaturen für Erkundungen und weniger Touristen.
Winterurlaub: Dez. bis Feb. Je nach Schneelage bieten die Gebirgsregionen Möglichkeiten zum Skifahren und Snowboarden.
Handynutzung: Bei der Handynutzung in Nordmazedonien können je nach Schweizer Anbieter und Abonnement Roaming-Gebühren entstehen. Prüfen Sie die Konditionen vor der Reise und buchen Sie gegebenenfalls ein passendes Paket.
WLAN: Kostenloses WLAN steht in vielen Hotels, Restaurants, Cafés und öffentlichen Bereichen zur Verfügung.
Prepaid-SIM-Karten: Lokale Prepaid-SIM-Karten für Anrufe und mobile Daten sind erhältlich. Die beiden etablierten Netzbetreiber sind Makedonski Telekom und A1 Makedonija; daneben bestehen virtuelle Anbieter.
Hier ist eine Übersicht über die gastronomischen und kulinarischen Besonderheiten in Mazedonien:
Ajvar: Eine traditionelle Paste hauptsächlich aus gerösteten roten Paprika, teilweise mit Auberginen, die oft als Brotaufstrich, Beilage oder Dip serviert wird.
Tavče Gravče: Ein beliebtes Nationalgericht, bestehend aus im Ofen gebackenen Bohnen, oft mit Zwiebeln, Paprika und Gewürzen verfeinert.
Shopska-Salat: Ein erfrischender Salat aus Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Paprika und Schafskäse, der als Vorspeise oder Beilage serviert wird.
Ćevapčići / Kebapi: Kleine, gegrillte Hackfleischröllchen, die oft mit Zwiebeln, Ajvar und Fladenbrot serviert werden.
Burek: Ein herzhaftes Gebäck, gefüllt mit Fleisch, Käse oder Spinat, das sowohl als Frühstück als auch als Snack beliebt ist.
Maznik: Ein traditioneller Blätterteigkuchen, gefüllt mit Käse, Spinat oder Fleisch, der besonders zu Feiertagen zubereitet wird.
Mazedonischer Wein: Die Region ist bekannt für ihre Weinproduktion, insbesondere die Sorten Vranec und Smederevka, die zu den bekanntesten Weinen zählen.
Rakia: Ein starker Obstbrand, der oft als Aperitif serviert wird und in vielen Haushalten traditionell hergestellt wird.
Begrüssung: Die übliche Begrüssung in Mazedonien ist ein Händedruck, begleitet von einem freundlichen «Zdravo» (Hallo) oder «Dobar den» (Guten Tag). Unter Freunden und Bekannten ist auch ein Wangenkuss zur Begrüssung verbreitet.
Bitte und Danke: Höflichkeit wird geschätzt, daher sind die Worte «Molam» (Bitte) und «Blagodaram» (Danke) im Alltag sehr wichtig.
Kleidung: In städtischen Gebieten ist die Kleidung modern und westlich geprägt. Beim Besuch von Kirchen oder religiösen Stätten wie Moscheen oder Klöster wird eine dezente, konservative Kleidung erwartet – Schultern und Knie sollten bedeckt sein.
Esskultur: Die mazedonische Küche ist reich an Aromen und basiert oft auf frischen Zutaten. Es ist üblich, Speisen zu teilen, besonders bei grösseren Mahlzeiten. Gäste sollten zumindest eine kleine Portion annehmen, wenn ihnen etwas angeboten wird, da dies als Zeichen des Respekts gilt.
Rauchen: Rauchen ist in geschlossenen öffentlichen Räumen verboten; Umsetzung und Regelungen für Terrassen können variieren. Beachten Sie die Beschilderung.
Trinkgeld: Rund 10% als übliche Orientierung bei gutem Service formulieren, nicht als feste Erwartung.
Sonstiges: Gastfreundschaft wird in Mazedonien grossgeschrieben. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Gäste zu einem Kaffee oder Essen eingeladen werden, und es ist höflich, eine kleine Aufmerksamkeit oder ein Geschenk mitzubringen. Pünktlichkeit wird geschätzt, insbesondere bei formellen Anlässen.
Trinkwasserqualität: In grösseren Städten wird das Leitungswasser grundsätzlich aufbereitet; die Qualität kann jedoch je nach Region und nach Unterbrüchen der Versorgung schwanken. In ländlichen Gebieten oder bei empfindlichem Magen ist abgefülltes Wasser eine vorsichtige Wahl.
Impfungen: Für Einreisende nach Mazedonien werden in der Regel keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, dass Reisende ihre Routineimpfungen auf dem neuesten Stand halten, insbesondere Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis und Masern.
Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Die politische Lage im Land ist grundsätzlich relativ stabil. In Skopje und anderen Städte kann es jedoch zu Demonstrationen kommen. Lassen Sie in der Umgebung von Demonstrationen Vorsicht walten.
Das Risiko von Terroranschlägen kann nicht ausgeschlossen werden.
Führerausweis: Ein gültiger Schweizer Führerausweis wird für vorübergehende Aufenthalte anerkannt. Die pauschale Angabe «während 6 Monaten» sollte nur mit einer aktuellen Primärquelle verwendet werden.
Automiete: Mindestalter und erforderliche Besitzdauer des Führerausweises als anbieterabhängig kennzeichnen. Häufig liegt das Mindestalter zwischen 21 und 23 Jahren; Junglenkerzuschläge sind möglich.
Versicherung: Internationale Versicherungskarte mitführen und vor der Abreise prüfen, ob Nordmazedonien gedeckt ist. Der heutige Fahrzeug-Ländercode lautet «NMK»; «MK» kann noch auf älteren Versicherungsunterlagen erscheinen.
Pflichtausrüstung: Pannendreieck, Warnweste und Erste-Hilfe-Ausrüstung nennen. «Schlepptau» und «Satz Reservebirnen» nicht ohne aktuelle Bestätigung als obligatorisch ausweisen.
Winterausrüstung: Vom 15. November bis 15. März muss die vorgeschriebene Winterausrüstung mitgeführt werden. Für Personenwagen bis 3,5 Tonnen gelten Winterreifen auf allen vier Rädern mit mindestens 4 mm Profiltiefe oder Sommerreifen mit mindestens 4 mm Profiltiefe plus passende Schneeketten für die Antriebsräder. Spikereifen sind verboten.
Licht: Abblendlicht ist auch tagsüber obligatorisch.
Blutalkoholgrenze: 0.5 ‰; für bestimmte Kategorien wie Neulenkende und Berufsfahrende gelten tiefere beziehungsweise Nullgrenzen.
Unfall: Bei einem Verkehrsunfall die Polizei verständigen, damit ein Schadenprotokoll erstellt wird.
Neu seit 1. Februar 2026: Offene Bussen für Geschwindigkeitsübertretungen während des Aufenthalts können bei der Ausreise am Grenzposten eingefordert werden.
Maut: Bestimmte Hauptstrassen und Autobahnen sind gebührenpflichtig.
Fernzüge: Mazedonien verfügt über ein begrenztes Fernzugnetz, das hauptsächlich die grösseren Städte wie Skopje, Bitola und Gevgelija verbindet. Die Züge sind in der Regel langsam und nicht besonders modern, bieten jedoch eine kostengünstige Möglichkeit, das Land zu bereisen.
Regionale Züge: Regionalzüge verkehren selten und bieten keine flächendeckende Erschliessung.
Autobusse: Autobusse sind das Hauptverkehrsmittel in Nordmazedonien und bieten eine umfassendere Abdeckung als Züge. Es gibt zahlreiche Busunternehmen, die sowohl nationale als auch internationale Routen bedienen. Die Busse sind meist zuverlässig und kostengünstig, und die Fahrpläne sind regelmässig.
U-Bahn/Strassenbahn: Es gibt in Mazedonien weder eine U-Bahn noch ein Strassenbahnsystem. In Skopje und anderen grösseren Städten verkehren jedoch städtische Busse, die die Hauptverkehrsadern abdecken und eine gute Alternative zum Taxi darstellen.
Fahrkarten: Fahrkarten für Züge und Autobusse können in den meisten Bahnhöfen und Busbahnhöfen gekauft werden. Bei ausgewählten Betreibern gibt es auch die Möglichkeit, Tickets online zu erwerben. Es ist ratsam, Tickets für Fernverbindungen im Voraus zu kaufen, insbesondere während der Hauptreisezeiten.
Sonstiges: Taxis sind in Städten weit verbreitet und relativ günstig, jedoch sollte man darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet ist, um überhöhte Preise zu vermeiden. Für ländliche Gebiete und abgelegene Dörfer sind Mietwagen oft die beste Option, da der öffentliche Verkehr dort weniger zuverlässig ist.
Internationaler Flughafen Skopje (SKP): Wichtigster internationaler Flughafen des Landes. Im Flugplan 2026 bestehen Direktverbindungen ab Zürich, Genf und Basel-Mulhouse; einzelne Verbindungen sind saisonal.
Flughafen Ohrid «St. Paul the Apostle» (OHD): Bedeutender saisonaler Flughafen für die Ohridsee-Region. Der Sommerflugplan 2026 enthält Direktverbindungen ab Zürich und Basel-Mulhouse.
Flugpläne sind saisonabhängig und können sich kurzfristig ändern. Zu den wichtigen Fluggesellschaften gehören Wizz Air, SWISS, Edelweiss, Chair Airlines, easyJet, Austrian Airlines, Turkish Airlines, Lufthansa und Pegasus Airlines.
00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)
Embassy of Switzerland
Maksim Gorki Street 19
1000 Skopje
North Macedonia
Tel. +389 2 310 33 00
Email: skopje@eda.admin.ch
Alle konsularischen Dienstleistungen und Visaanliegen für Personen mit Wohnsitz in Nordmazedonien werden durch das Regionale Konsularcenter Westbalkan in Pristina erbracht.
Naturbedingte Risiken
Das Land befindet sich in einer Erdbebenzone.
Im Frühjahr besteht Erdrutsch- und im Sommer Waldbrandgefahr. Beachten Sie die Warnungen und Instruktionen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen, Evakuationsbefehle.
Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizer Botschaft in Skopje.
Besondere Hinweise
Reisende, die bei Privatpersonen logieren, müssen sich innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise bei der Polizei anmelden. Die Botschaft von Nordmazedonien in Bern erteilt nähere Auskunft.
Besondere rechtliche Bestimmungen
Es ist verboten, Einrichtungen des Militärs und generell Installationen von strategischer Bedeutung wie Flughäfen etc. zu fotografieren. Es bestehen gewisse Unklarheiten, was alles unter diese Kategorien fällt. Beachten Sie die Hinweisschilder und fragen Sie im Zweifelsfall die lokalen Sicherheitskräfte um Erlaubnis oder verzichten Sie auf die Aufnahme.
Das Gesetz legt für Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker diverse strafbare Obergrenzen des Blutalkoholgehaltes fest. Informieren Sie sich bei ortsansässigen Kontaktpersonen, im Hotel oder bei den Behörden von Nordmazedonien über die Vorschriften im Strassenverkehr.
Besondere Vorschriften gelten für Fahrerinnen und Fahrer in den ersten zwei Jahren nach Erwerb des Führerscheins, unter anderem auch tiefere Geschwindigkeitsbegrenzungen. Informieren Sie sich bei der Botschaft von Nordmazedonien in Bern. Mehr Infos unter: Botschaft von Nordmazedonien
Das Mitnehmen von Flüchtlingen in einem Fahrzeug erfüllt den Straftatbestand des Menschenschmuggels und kann mit Gefängnisstrafe von mindestens einem Jahr geahndet werden. Nehmen Sie deshalb keine unbekannten Personen mit, auch nicht für Teilstrecken innerhalb Nordmazedoniens.
Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit mehrjährigen Gefängnisstrafen geahndet.
Die Haftbedingungen sind härter als in der Schweiz.
Sicherheit
Reisenden, die sich nach Mazedonien begeben, wird empfohlen, die elementaren Sicherheitsregeln zu beachten (vor allem in den Grenzgebieten mit Albanien).
Lassen Sie sich von einer ortkundigen Person begleiten, wenn Sie in abgelegene Gebiete nordwestlich der Linie Tetovo – Kumanovo reisen.
Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden.
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Mehr zu TravelAlle Angaben werden sorgfältig geprüft. Dennoch kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der Länderinformationen übernommen werden. Swiss Bankers kann für Fehler bzw. Unvollständigkeiten und dadurch eventuell eintretende Schäden nicht haftbar gemacht werden.