Reisehinweise für Antigua und Barbuda .

Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Antigua und Barbuda.

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Antigua und Barbuda
Einfuhr Lokalwährung frei; ab USD 10’000 oder Gegenwert Deklaration obligatorisch
Einfuhr Fremdwährung frei; ab USD 10’000 oder Gegenwert Deklaration obligatorisch
Ausfuhr Lokalwährung frei; ab USD 10’000 oder Gegenwert Deklaration obligatorisch
Ausfuhr Fremdwährung frei; ab USD 10’000 oder Gegenwert Deklaration obligatorisch

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Insel-Auszeit auf Phuket - 50% Rabatt im 4-Sterne-Resort

Geniessen Sie 5 Nächte im 4-Sterne Bandara Beach Resort auf Phuket für 2 Personen ab CHF 839. Das Resort liegt direkt am Strand und punktet mit entspannter Ferienatmosphäre sowie einem Aussenpool auf dem Dach - ideal für erholsame Tage unter der thailändischen Sonne.

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Schloss-Auszeit im Emmental: Hotel inkl. Frühstück mit 28% Rabatt

Herbstliche Auszeit im Berner Emmental: Ab CHF 225 geniessen Sie 1 Nacht für 2 Personen im Hotel Schloss Hünigen in Konolfingen, inkl. Frühstück. Das historische Schloss verbindet stilvolles Ambiente mit ruhiger Parkanlage – ideal für einen entspannten November-Kurztrip zwischen Natur, Genuss und Schweizer Landhausflair.

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5-Sterne-Hotel & Spa in Lyon - 20% Rabatt fürs Wochenende

Gönnen Sie sich ein stilvolles Wellness-Wochenende in Lyon: 2 Nächte im eleganten 5-Sterne Boscolo Lyon Hotel & Spa für 2 Personen ab CHF 499. Eine Stunde Spa pro Tag ist bereits inklusive - perfekt, um Stadtentdeckung und Entspannung miteinander zu verbinden.

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Spontaner Kurztrip nach Venedig: Hotel am Lido mit 30% Rabatt

Herbsttage zwischen Lagune und Meer: Ab CHF 397 geniessen Sie 2 Nächte für 2 Personen im Hotiday Venezia Cape in Venedig. Die Lage am Lido verbindet entspannte Küstenatmosphäre mit der Nähe zur historischen Altstadt – ideal für Ende Oktober zwischen Lagune, Gassen und venezianischem Flair.

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Gönnen Sie sich eine entspannte Auszeit in den Bündner Bergen: 2 Nächte im modernen 3-Sterne Riders Hotel in Laax für 2 Personen ab CHF 482 - ein sehr gutes Frühstück ist bereits inbegriffen. Ideal für ein langes November-Wochenende mit frischer Bergluft, Spaziergängen und entspannten Stunden fernab vom Alltag.

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Design, Genuss & Citylife: Hotel in Mailand mit 39% Rabatt

Herbsttage mit Stil in Mailand: Ab CHF 328 geniessen Sie 2 Nächte für 2 Personen im Grand Visconti Palace. Das elegante Stadthotel verbindet klassisches Ambiente, entspannte Rückzugsmomente und gute Anbindung – ideal für Oktobertage zwischen Design, Shopping und italienischem Stadtleben.

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Kurztrip nach Valencia - Apartment mit 32% Rabatt

Gönnen Sie sich eine winterliche Auszeit in Valencia: 3 Nächte im stilvollen CASA FLORIT - CENTER Luxurious 1BR 1BA Terrace WI-FI AC mit eigener Terrasse, zentraler Lage und viel Komfort - für 2 Personen ab CHF 511. Perfekt für ein langes Wochenende mit Tapas, Altstadtflair und mildem Winterwetter.

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Genussvolle Tage am Lago Maggiore: Grand Hotel mit 23% Rabatt

Herbsttage am Lago Maggiore: Ab CHF 715 geniessen Sie 3 Nächte für 2 Personen im Grand Hotel Majestic in Verbania, inklusive Frühstück. Elegantes Grandhotel-Flair, Seeblick und die besondere Ruhe des Lago Maggiore machen den Oktober ideal für eine stilvolle Auszeit zwischen Wasser, Gärten und italienischer Lebensart.

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Kopenhagen Ende Oktober: Halloween-Wochenende mit 30% Rabatt

Verbringen Sie ein stimmungsvolles Halloween-Wochenende in Kopenhagen und übernachten Sie zwei Nächte zu zweit im 4-Sterne-Hotel Zoku Copenhagen für CHF 346. Entdecken Sie die dänische Hauptstadt im herbstlichen Flair und besuchen Sie Halloween im Tivoli, wo sich der berühmte Vergnügungspark mit Kürbissen, Lichtern und schaurig-schöner Dekoration in eine ganz besondere Erlebniswelt verwandelt.

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Yucatán im Dezember: Strandhotel mit Frühstück mit 28% Rabatt

Barfussgefühl an Yucatáns Küste: Ab CHF 435 geniessen Sie 5 Nächte für 2 Personen im LunArena Barefoot Comfort in El Cuyo, inklusive Frühstück. Die entspannte Unterkunft verbindet Strandnähe, Natur und lässiges Design – ideal für sonnige Dezembertage fernab der grossen Ferienorte.

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Nützliche Tipps unserer Experten:

Praktische Infos:

Zeitverschiebung im Vergleich zur Schweiz

+ 5 h; /+ 6 h während unserer Sommerzeit

Hauptstadt

St. John’s

Landessprache

Englisch

Netzspannung
  • 230 Volt
  • Reisestecker-Adapter für Typ A und B erforderlich
Öffnungszeiten

Banken

8.00 - 14:00 h (Mo - Do)
8:00 – 15:00/16:00 h (Fr)
Hinweis zu Barbuda: Öffnungszeiten können deutlich eingeschränkter sein; vorab prüfen.
 

Geschäfte

8.00/9.00–17.00/18.00 h (Mo - Fr)
8.00 - 12.00 h (Sa)

Öffnungszeiten können sich an Kreuzfahrtschiff-Anläufen orientieren – viele Geschäfte in St. John’s öffnen zusätzlich, wenn Schiffe im Hafen liegen.

Feiertage
  • 1. Januar - Neujahrstag
  • Karlfreitag - Datum variiert
  • Ostermontag - Datum variiert
  • Pfingstmontag - 50 Tage nach Ostern
  • 1. Mai - Tag der Arbeit 
  • Carnival Monday - 1. Montag im August
  • Carnival Tuesday - Dienstag nach Carnival Monday
  • 1. November - Unabhängigkeitstag
  • 9. Dezember - V. C. Bird Day
  • 25. Dezember - Weihnachten
  • 26. Dezember - Boxing Day
Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Antigua und Barbuda sind die folgenden Dokumente erforderlich:

  • Bis mind. 6 Monate nach Ankunft gültiger Schweizerpass
  • Für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen wird kein Visum benötigt.
  • Online-Einreiseformular für Antigua – aktuell ausschließlich auf mobilen Geräten verfügbar.

  • Reisende müssen ein Rückflugticket und einen Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel vorlegen.
  • Minderjährige: Für Minderjährige die alleine, nur mit einem Elternteil oder gar nicht mit Ihren Eltern reisen, wird eine Reisevollmacht empfohlen. Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kinder.

Stand: August 2025

Klima
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Antigua und Barbuda zeigen trotz kleiner Fläche ein tropisch-maritimes Klima mit Passatwinden, zwei ausgeprägten Jahreszeiten (Trockenzeit etwa Dezember–April, Regenzeit etwa Mai–November) und ganzjährig warmen Temperaturen (tagsüber meist 28–31 °C, nachts 22–25 °C). Die Wassertemperaturen liegen meist zwischen 26–29 °C. Die Hurrikan­saison dauert von Juni bis November, mit dem Höhepunkt August–Oktober.

  • West- bzw. Leeseite (z. B. Dickenson Bay, Jolly Harbour): Ruhigeres Meer, etwas weniger Niederschlag, ideale Badebedingungen; kurze Schauer möglich, oft sonnig aufklarend.
  • Ost- bzw. Luvseite (z. B. Half Moon Bay, Nonsuch Bay): Spürbar windiger, mehr Brandung und gelegentlich sprühende Regenschauer; Temperaturen ähnlich, gefühlt frischer durch Wind.
  • Barbuda: Flach und insgesamt etwas trockener als Antigua, sehr sonnig und windoffen; lange, kaum verbaute Strände, gelegentlich staubig bei kräftigem Passat.

Beste Reisezeit für Antigua und Barbuda:

  • Strandferien und Baden (Antigua & Barbuda): Trockenzeit von Dezember bis April bietet die stabilsten Bedingungen (viel Sonne, wenig Regen). Auch Mai–Juni sind angenehm: etwas mehr kurze Schauer, dafür weniger Betrieb und oft günstigere Preise.
  • Segeln, Windsurfen, Kitesurfen (z. B. English Harbour, Nonsuch Bay): Besonders gut von Dezember bis April dank beständiger Nordost-Passatwinde; in der Regenzeit weiterhin möglich, aber mit teils wechselhafteren Bedingungen.
  • Tauchen & Schnorcheln (z. B. Cades Reef): Ganzjährig; oft beste Sicht von Februar bis Juni. Von August bis Oktober ist das Wasser am wärmsten, gleichzeitig erhöhtes Risiko für tropische Stürme.
  • Städtebummel & Events (z. B. St. John’s, Carnival Ende Juli/Anfang August): Übergangsmonate (Dezember, Januar sowie April, Mai) sind weniger schwül. Rund um den Carnival sehr lebhaft, aber heiss und feucht.
Kommunikation
  • Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung in Antigua und Barbuda (Roaming). Prüfen Sie vor der Reise die Roaming-Tarife Ihres Anbieters und buchen Sie bei Bedarf Karibik-Roamingpakete, um Kosten zu reduzieren.
  • Kostenloses WLAN gibt es in vielen Hotels, Restaurants, Cafés sowie in touristischen Bereichen von St. John’s und an grossen Stränden/Marinas. Die Qualität schwankt je nach Standort; auf Barbuda und an abgelegenen Stränden ist der Empfang teils eingeschränkt.
  • Um Roaming-Kosten zu sparen, empfiehlt es sich, vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte von Digicel oder Flow zu erwerben. Erhältlich sind sie am Flughafen und in St. John’s; zur Registrierung ist der Reisepass erforderlich. Datenpakete sind gängig und günstig, Aufladungen sind in Kiosken/Stores möglich. Auf Antigua ist die Netzabdeckung gut, auf Barbuda mitunter lückenhafter.
Sehenswürdigkeiten
  • Nelson’s Dockyard (English Harbour): Historische georgianische Werft, UNESCO-Weltkulturerbe; Museen, Werftanlagen und Yachthafen in malerischer Bucht.
  • Shirley Heights Lookout: Aussichtsplattform über English und Falmouth Harbour; besonders eindrucksvoll zum Sonnenuntergang.
  • Devil’s Bridge National Park: Natürliche Felsbrücke an der Atlantikküste mit Gischt und Blowholes.
  • Half Moon Bay: Hufeisenförmige Traumbucht; ruhige Tage ideal zum Schnorcheln, an der Ostseite mit brandungsreicherem Meer.
  • Cades Reef: Langes Aussenriff vor der Südwestküste; beliebter Spot zum Schnorcheln und Tauchen.
  • Betty’s Hope: Ehemalige Zuckerplantage aus dem 17. Jh.; Windmühlenruinen und kleines Besucherzentrum.
  • St. John’s: Hauptstadt mit St. John’s Cathedral, Museum of Antigua and Barbuda sowie Heritage/Redcliffe Quay.
  • Fig Tree Drive: Panoramastrasse durchs grüne Inselinnere (Bananen, Mango, Ananas); Fotostopps an Strassenständen.
  • Dickenson Bay & Runaway Bay: Lange Sandstrände im Norden mit Wassersport, Restaurants und Strandbars.
  • Valley Church Beach & Darkwood Beach: Türkisfarbenes Wasser und sanfter Wellengang an der Westküste; schöne Sonnenuntergänge.
  • Barbuda – Codrington Lagoon & Frigate Bird Sanctuary: Grosse Fregattvogel-Kolonie; Bootsausflüge durch die Lagune.
  • Barbuda – Princess Diana Beach (Low Bay): Kilometerlanger, kaum verbauter Strand mit feinem, teils rosaschimmerndem Sand.
  • Fort Barrington & Fort James: Historische Küstenfestungen mit kurzen Aufstiegen und weitem Blick über St. John’s Harbour.
  • Stingray City Antigua: Bootsausflug zu flachen Sandbänken; geführtes Schnorcheln mit südlichen Stachelrochen.
Gastronomie

Die Gastronomie Antigua und Barbudas verbindet frische Meeresküche mit karibischen, kreolischen und britischen Einflüssen – aromatisch, unkompliziert und oft direkt am Strand serviert.

  • Meeresfrüchte und Gewürze: Langusten (keine Scheren), Conch (Meeresschnecke), Mahi-Mahi, Wahoo und Red Snapper sind Küchenstars. Zubereitung meist gegrillt oder als Eintopf, gewürzt mit Limette, Knoblauch, Scotch-Bonnet-Chili, Thymian und Muskat. Kokosmilch und frische Kräuter geben vielen Gerichten eine weiche, tropische Note.
  • Nationalgerichte und Beilagen: Fungee & Pepperpot gilt als Nationalgericht – Maisbrei (ähnlich Polenta) mit einem herzhaften Eintopf aus Blattgemüse, Okra und Fleisch. Beliebt sind auch Saltfish mit Ducana (süsser Süsskartoffel-Knödel mit Kokos) und „Chop-Up“ (gestampftes Gemüse wie Aubergine, Kürbis und Spinat). Johnny Cakes und Bakes (frittierte Teigfladen) sind klassische Beilagen.
  • Strassenküche und Grillstände: Roadside-BBQs mit Huhn, Schwein oder Fisch, frische Fischbraten an der Küste und einfache Strandküchen prägen das Bild. Karibische Klassiker wie Roti oder Patties findet man in Imbissen und an Marktständen.
  • Obst und Süsses: Die berühmene Antigua Black Pineapple ist besonders aromatisch und wird pur, in Salaten oder Desserts verwendet. Kokos-Süssigkeiten, Tamarindenkugeln und Fudge sind beliebte Naschereien.
  • Getränke: Rum hat Tradition – etwa als Rum Punch oder pur (lokale Marken wie English Harbour). Dazu kommen lokale Biere (z. B. Wadadli), frische Säfte aus Mango, Guave oder Passionsfrucht sowie zur Weihnachtszeit Sorrel-Getränke.
  • Märkte: In St. John’s und den Hafenorten bieten Märkte frischen Fisch, Gewürze, Tropenfrüchte und hausgemachte Saucen. Die Bandbreite reicht von einfachen Strandlokalen bis zu feiner Hotelküche.
Verhaltentipps
  • Begrüssung: Ein freundlicher Handschlag mit direktem Augenkontakt und Lächeln ist üblich; kurz grüssen (Good morning/afternoon/evening) und ein wenig Small Talk, bevor man zum Anliegen kommt.
  • Bitte und Danke sagen: „Please“ und „Thank you“ konsequent verwenden; für Aufmerksamkeit höflich mit „Excuse me“ ansprechen. Höflichkeit wird im Alltag und im Service sehr geschätzt.
  • Kleidung: Strandkleidung gehört an Strand und Pool. In Ortschaften, Kirchen und Behörden leichte, gepflegte Sommerkleidung; Schultern und Knie eher bedecken. In besseren Restaurants „smart casual“. Oben-ohne ist unüblich und unerwünscht.
  • Rauchen: In Innenräumen, öffentlichen Gebäuden, Taxis und vielen Hotelbereichen nicht erlaubt. Draussen nur dort rauchen, wo es gestattet ist, und Aschenbecher benutzen.
  • Trinkgeld: In Restaurants ist oft eine Servicepauschale von etwa 10 % inkludiert; falls nicht, 10–15 % geben. An Bars klein aufrunden, im Taxi aufrunden oder ca. 10 %. Hotel: Gepäck 1–2 USD bzw. 2–5 XCD pro Stück, Housekeeping ein paar Dollar pro Tag.
Gesundheitslage
  • Das Leitungswasser in Antigua und Barbuda ist in den meisten Regionen nicht trinkbar und sollte vermieden werden; Reisende sollten auf abgefülltes Wasser zurückgreifen, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.

  • Für die direkte Einreise sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Es ist jedoch zu empfehlen, die Standardimpfungen gemäss dem Impfkalender der Schweiz vor der Reise zu überprüfen und bei Bedarf aufzufrischen. Zusätzliche Impfungen gegen Hepatitis A, Dengue-Fieber, Hepatitis B und Typhus können je nach Reiseroute und -dauer sinnvoll sein.

  • Mückenschutz ist wichtig: Es besteht Dengue-Risiko (jahreszeitlich schwankend) sowie regional Chikungunya; Zika ist in der Karibik möglich.  Keine Chemoprophylaxe nötig (kein Malariarisiko).

Medizinische Versorgung
  • Die medizinische Versorgung in Antigua und Barbuda erreicht nicht in allen Bereichen den Standard europäischer Länder. Die beste Anlaufstelle ist das Sir Lester Bird Medical Centre in St. John’s; ausserhalb davon – und insbesondere auf Barbuda – ist die Versorgung deutlich eingeschränkter, komplexe Fälle werden häufig in Nachbarländer oder die USA verlegt. Englisch ist Amtssprache, die Kommunikation mit medizinischem Personal ist in der Regel problemlos, allerdings können Wartezeiten und Engpässe bei Spezialdisziplinen auftreten.
  • Es wird dringend empfohlen, vor der Reise eine umfassende Auslandskrankenversicherung abzuschliessen, die auch einen medizinischen Rücktransport abdeckt. Behandlungskosten sind oft direkt vor Ort zu bezahlen.
  • Reisende sollten wichtige Dauermedikamente in ausreichender Menge mitführen, idealerweise in Originalverpackung samt Rezept/ärztlicher Bescheinigung. Spezielle Präparate sind nicht immer verfügbar.
Aktuelle Sicherheitslage
  • Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt.
  • Die Kriminalitätslage ist insgesamt moderat, dennoch kommt es zu Taschen- und Trickdiebstählen, Einbrüchen sowie vereinzelt zu Übergriffen – vor allem nachts, an wenig frequentierten Stränden und rund um Geldautomaten. Tragen Sie nur das Nötigste bei sich, nutzen Sie den Hotelsafe, wählen Sie lizenzierte Taxis, und prüfen Sie Rechnungen sowie Kartenzahlungen sorgfältig.
  • Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Stand: August 2025

Strassenverkehr
  • Es herrscht Linksverkehr!
  • Der Schweizer Führerausweis wird nur in Verbindung mit einer befristeten lokalen Fahrbewilligung anerkannt. Diese wird von der Polizei oder der Autovermietung ausgestellt; die Gebühr beträgt ungefähr 50 XCD.
  • Das Mindestalter für die Anmietung eines Autos beträgt je nach Anbieter 21–22 Jahre.
Öffentlicher Verkehr
  • Züge: Kein Personenbahnverkehr.
  • Autobusse (Minivans): St. John’s hat zwei Busbahnhöfe (West Bus Station an der Market Street, East Bus Station an der Independence Avenue). Die Linien verbinden St. John’s kostengünstig mit Orten rund um die Insel (z. B. English Harbour, Jolly Harbour, All Saints). Betriebszeiten meist etwa 05:30–18:00, am Abend und sonntags eingeschränkt. Fahrten und Abfahrten sind unregelmässig; bezahlt wird bar.
  • Fähren/Boote: Regelverbindung zwischen Antigua (St. John’s) und Barbuda (Codrington) mit rund 90 Minuten Fahrzeit. Fahrpläne sind wetter- und saisonabhängig; Plätze am besten vorab sichern. Bei starkem Seegang kann es zu Ausfällen kommen.
  • Taxis: Weit verbreitet an Flughafen, Häfen und Hotels. Keine Taxameter, sondern zonenbasierte Festpreise; Preis vor Fahrtantritt klären.
  • Barbuda: Kein öffentlicher Linienbusverkehr. Fortbewegung per Taxi, Mietwagen oder organisiertem Transfer.
Flugverkehr
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  • V. C. Bird International Airport (ANU), St. John’s: Hauptdrehkreuz des Landes mit internationalen Langstrecken aus Grossbritannien, den USA und Kanada sowie zahlreichen Karibik-Zubringern. Von hier bestehen u. a. Nonstop-Verbindungen aus London, Miami/New York und saisonale Flüge aus Toronto.
  • Barbuda International Airport / Codrington (BBQ), Codrington: Neuer/ausgebauter Inselflughafen. Aktuell wird Barbuda primär per Kurzflug von Antigua aus bedient; die Flugzeit liegt bei rund 20–25 Minuten und ist wetterabhängig.

Hinweis aus der Schweiz: Es gibt keine Direktflüge. Übliche Routen führen via London oder über US-Hubs wie New York/Miami; im Winterhalbjahr auch via Toronto oder über Karibik-Drehkreuze (z. B. Barbados, St. Maarten).

Telefonvorwahl für die Schweiz

011 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)

Notrufnummern
  • Allgemeiner Notruf (Polizei/Feuerwehr/Rettung): 911 oder 999
Schweizer Botschaft / Konsulat

Zuständig ist die Botschaft der Schweiz in Santo Domingo (Dominikanische Republik).

Edificio Corporativo 2010, Piso 10
Av. Gustavo Mejía Ricart 102, esq. Av. Abraham Lincoln
Piantini, Santo Domingo
Tel: +1 809 533 3781
Email: santodomingo@eda.admin.ch

Weitere Informationen
  • Der Konsum und Handel von Drogen – selbst in kleinsten Mengen – wird von den Behörden konsequent verfolgt. Verstösse gegen die Drogengesetze können zu hohen Geld- und Haftstrafen führen; eine Freilassung auf Kaution ist in der Regel ausgeschlossen.
  • Tarnmuster-Kleidung und Accessoires sind für Zivilpersonen verboten, auch für Kinder. 
  • Die Sonne ist in der Karibik sehr intensiv, auch bei Bewölkung; Sonnenschutz mit hohem SPF, Kopfbedeckung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind wichtig.
  • In der Hochsaison (Dezember–April) ist frühzeitige Buchung von Unterkünften, Mietwagen und Fähren empfehlenswert.
  • Bei Fähr- oder Flugreisen zwischen den Inseln kann Gepäck restriktiver gehandhabt werden als bei internationalen Flügen; vorab Gewichtslimits prüfen.

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Alle Angaben werden sorgfältig geprüft. Dennoch kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der Länderinformationen übernommen werden. Swiss Bankers kann für Fehler bzw. Unvollständigkeiten und dadurch eventuell eintretende Schäden nicht haftbar gemacht werden.

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