Städtereise Reykjavik: Sehenswürdigkeiten, Kulinarik & Tagesausflüge

Reykjavik ist klein genug für Spaziergänge – und gross genug für Wow-Momente: Harpa am Hafen, Hallgrímskirkja über den Dächern, Street Art und gute Cafés. Danach geht es ins warme Wasser: Hot Pots und Pools gehören hier zum Alltag. Für Natur pur liegen Golden Circle, Südküste und Walbeobachtung nur einen Tagesausflug entfernt. In diesem Guide finden Sie die Highlights für 2–4 Tage.

Foto: Panoramablick auf Reykjavíks Skyline, gespiegelt im ruhigen Wasser des Tjörnin-Sees.

Praktische Tipps für eine entspannte Städtereise

  • Anreise ab der Schweiz: Ab Zürich gibt es je nach Saison Direktflüge nach Reykjavík/Keflavík (KEF), ab Genf teils ebenfalls (saisonal, häufig mit Icelandair). Vom Flughafen KEF kommen Sie am einfachsten mit Shuttlebus oder Transfer in ca. 45 Minuten ins Zentrum.
  • Fortbewegung: Im Zentrum kommen Sie am besten zu Fuss voran – die wichtigsten Spots liegen nah beieinander. Für längere Strecken nutzen Sie die Stadtbusse (Strætó); Tickets gibt es je nach System per App oder vor Ort. Wenn Sie Museen, Autobus und Pools kombinieren möchten, kann sich die Reykjavík City Card lohnen.

  • Geld & Bezahlen:  In Island wird sehr häufig mit Karte/kontaktlos bezahlt – Bargeld brauchen Sie nur selten. Nutzen Sie die Swiss Bankers Travel Karte für Restaurants, Shops und ÖV und behalten Sie Ihre Ausgaben im Blick, und nehmen Sie etwas Bargeld als Backup mit. Für einen entspannten Start können Sie isländische Kronen (ISK) auch vorab über den  Swiss Bankers Notenversand bestellen.

  • Zwiebelprinzip schlägt Wetter-App: In Reykjavik kann es innerhalb von Minuten von sonnig zu windig und wieder zurück wechseln. Setzen Sie auf mehrere dünne Schichten, eine winddichte Jacke und Schuhe, die auch bei Nieselregen mitmachen.
  • Tageslicht strategisch nutzen: Im Winter lohnt es sich, Outdoor-Spots und Fotos in die hellen Stunden zu legen. Im Sommer dagegen: abends lange draussen bleiben – die Stadt wirkt dann besonders lebendig.
  • Mehr Details kompakt: Auf unserer Länderinformationsseite zu Island finden Sie die wichtigsten Infos (z. B. Währung/Bezahlen, Einreise- und praktische Reisehinweise) übersichtlich an einem Ort.

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Beste Reisezeit - je nachdem, wie Reykjavik sich anfühlen soll

Die beste Reisezeit für Reykjavik hängt davon ab, was Sie erleben möchten. Juni bis August ist ideal für lange, helle Tage (bis zur Mitternachtssonne), entspanntes Sightseeing und Ausflüge. Mai und September sind oft der beste Kompromiss aus weniger Andrang und gutem City-Wetter; im September startet zudem langsam die Nordlicht-Saison. Für Nordlichter lohnt sich vor allem die dunklere Zeit von Herbst bis Frühling, während November bis Februar besonders gemütlich ist – mit viel Poolkultur, Cafés und winterlicher Stimmung.

Foto: The Reykjavik EDITION

Foto: The Reykjavik EDITION

Foto: Hotel Eyja

Foto: Hotel Eyja

Foto:  Grandi by Center Hotels

Foto: Grandi by Center Hotels

Reykjaviks beste Viertel: Wo Sie für Ihren Citytrip am besten wohnen

Reykjavik ist zwar angenehm kompakt – aber jedes Viertel fühlt sich ein wenig anders an. Je nachdem, ob Sie möglichst zentral wohnen, abends gerne in Bars eintauchen oder lieber ruhig in einem Wohnquartier schlafen möchten, lohnt sich die Wahl des passenden „Basecamps“.

  • Miðborg / 101 - das klassische Reykjavik-Gefühl: Urban, kreativ, voller Cafés, Restaurants und kleiner Läden – hier sind Sie mitten im Geschehen und in Minuten bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
    Für wen ideal: Erstbesuch, Kurztrip (2–3 Tage), alle, die alles bequem zu Fuss erledigen möchten. 
  • Hlemmur & Laugavegur-Ost - trendig, lebendig, sehr unkompliziert: Entlang der Shopping- und Gastro-Achse wird es etwas „lokaler“ als im absoluten Kern, aber weiterhin zentral – mit vielen Spots für einen spontanen Abend. Für wen ideal: Paare und Freundesgruppen, Foodies, alle, die abends gerne flexibel sind. 
  • Grandi - Hafen-Vibes und kreative Adressen: Cooles Hafenviertel mit moderner, designiger Note: weniger „Innenstadt“, mehr Szene, Meerluft und Spaziergänge am Wasser. Für wen ideal: Design- und Architektur-Fans, alle, die ruhig schlafen und trotzdem schnell in der City sein möchten. 
  • Vesturbær - entspannt, wohnlich, angenehm nah dran: Ein ruhiges Wohnviertel mit „Reykjavik im Alltag“-Stimmung – perfekt, wenn Sie abends lieber runterfahren, ohne weit weg zu sein. Für wen ideal: Ruhesuchende, Familien, längere Aufenthalte, alle, die nicht mitten in der Barzone übernachten möchten. 
  • Laugardalur - grün, weitläufig, ideal zum Durchatmen: Charakter: Mehr Platz, weniger Trubel, viel Natur- und Freizeitgefühl – eine gute Wahl, wenn Sie gern zwischen Stadtprogramm und Erholung wechseln.
    Für wen ideal: Aktive Reisende, Familien, Budget-orientierte Unterkünfte mit guter Busanbindung. 
  • Hlíðar / rund um Klambratún - der smarte Mittelweg: Zentrumsnah, aber angenehm ruhig: ein „Best of both worlds“-Viertel, wenn Sie schnell in der City sein wollen, ohne permanent im Trubel zu wohnen. Für wen ideal: Paare, Workation, alle, die zentral wohnen möchten – nur eben entspannter. 

Unsere Hotelempfehlungen: Für ein besonderes Citytrip-Upgrade passt The Reykjavik EDITION (zentral am Hafen, sehr hochwertig). Wer eine stylishe, praktische Base nahe Hlemmur/Laugavegur sucht, liegt mit dem Eyja Guldsmeden Hotel richtig. Und wenn Sie Hafen-Vibes mit etwas mehr Ruhe kombinieren möchten, ist Grandi by Center Hotels im kreativen Grandi-Quarter eine sehr gute Wahl.

Foto: Tanzende Nordlichter (Aurora Borealis) über der ikonischen Hallgrímskirkja.

Foto: Skólavörðustígur (Rainbow Street) – farbenfrohe Strasse mit Blick zur Hallgrímskirkja.

Foto: Das gläserne Harpa Konzerthaus am Hafen von Reykjavik.

Foto: Traditionelle alte Fischerboote im Old Harbour von Reykjavik.

Foto: Die Sun Voyager (Sólfar) an der Uferpromenade.

Foto: Der Stadtsee Tjörnin – ruhige Wasserfläche, bunte Häuser und ein perfekter Spaziergang mitten im Zentrum.

Reykjavik Sehenswürdigkeiten: Die Highlights, die Sie nicht verpassen sollten

Reykjavik ist kompakt – aber keineswegs leer. Die Stadt überrascht mit einer erstaunlichen Dichte an Architektur, Kultur, Streetart und Natur, die sich alle zu Fuss erkunden lässt. Das sind die Highlights, die Sie nicht verpassen sollten:

  • Hallgrímskirkja & Skólavörðustígur (Rainbow Street) – der schönste Auftakt: Die Hallgrímskirkja ist Reykjaviks unverkennbares Wahrzeichen: 74,5 Meter hoch, inspiriert von isländischen Basaltsäulen und von fast überall sichtbar. Starten Sie am besten unten beim Laugavegur und laufen Sie die Skólavörðustígur hinauf – Regenbogenpflaster, kleine Galerien, Keramik- und Wollläden, Cafés und isländisches Design direkt aus den Ateliers. Oben wartet die Kirche als perfekter Abschluss. Unbedingt: mit dem Lift auf den Turm für den Panoramablick über die Dächer der Stadt.
  • Harpa Konzerthaus: Reykjaviks Glas-Ikone: Harpa ist ein Must-see, selbst wenn Sie kein Konzert besuchen. Tagsüber wirkt die Fassade wie ein geometrisches Spiel aus Licht und Himmel, abends wird sie zur Bühne. Dazu: beste Lage direkt an der Wasserkante – ideal, um den Citywalk zu starten oder zu beenden.
  • Old Harbour & Grandi: Hafenluft und Reykjavik-Vibe:  Am alten Hafen zeigt Reykjavik seine lässige Seite: Boote, Möwen, Blick Richtung Berge – und überall kleine Stopps, die sich „zufällig“ ergeben. Grandi fühlt sich etwas kreativer und ruhiger an als das Zentrum: perfekt für einen Spaziergang ohne Ziel, aber mit vielen Entdeckungen.
  • Sun Voyager (Sólfar): der Klassiker an der Uferpromenade: Diese Skulptur ist Reykjaviks Postkartenmoment. Wenn das Licht stimmt, wirkt sie wie ein Schiff aus Zukunft und Mythos zugleich. Tipp: Besonders schön bei klarer Sicht – oder bei dramatischen Wolken, wenn Reykjavik so richtig „Island“ spielt.
  • Tjörnin: Reykjaviks ruhige Mitte: Ein kurzer Perspektivwechsel: Der Stadtsee Tjörnin bringt Ruhe in den Trip. Hier fühlt sich Reykjavik fast dörflich an – ideal für eine kleine Runde, bevor es wieder in die lebendigen Strassen geht.
  • Laugavegur: die Strasse, auf der Reykjavik passiert: Keine „Sehenswürdigkeit“ im klassischen Sinne – und genau deshalb ein Highlight. Laugavegur ist Café-Atmosphäre, Designläden, Street Art, Menschen schauen, spontan irgendwo reingehen. Wenn Sie Reykjavik „spüren“ möchten, sind Sie hier richtig.

Foto: Perlan in Reykjavik – Museum und Planetarium mit Panoramablick über die Stadt.

 Reykjaviks beste Museen: Kultur, Geschichte & Natur kompakt erlebt

Wenn das Wetter draussen schnell kippt, sind Reykjaviks Museen die perfekte Ergänzung: kompakt, nah beieinander und ideal, um Island in kurzer Zeit besser zu verstehen.

  • The Settlement Exhibition (Reykjavík 871±2): Dieses Museum ist ideal, wenn Sie Reykjaviks Ursprung in kurzer Zeit verstehen möchten. Es ist rund um echte archäologische Funde aus der frühen Siedlungszeit aufgebaut und erzählt die Stadtgeschichte sehr anschaulich und kompakt.

  • National Museum of Iceland: Hier bekommen Sie den besten Überblick über Islands Geschichte und Kultur. Der Besuch lohnt sich besonders am Anfang der Reise, weil danach viele Eindrücke in der Stadt (Architektur, Alltagskultur, Traditionen) deutlich mehr Kontext bekommen.

  • Reykjavík Maritime Museum: Dieses Museum passt perfekt zur Hafenlage der Stadt. Es zeigt, wie stark Island von Seefahrt und Fischerei geprägt ist, und vermittelt die „Hafen-DNA“ Reykjaviks sehr greifbar – ideal als Ergänzung zu einem Spaziergang am Old Harbour.

  • Reykjavík Art Museum (Hafnarhús, Kjarvalsstaðir, Ásmundarsafn): Das Kunstmuseum verteilt sich auf drei Standorte und deckt dadurch verschiedene Stimmungen ab. Je nach Haus erleben Sie zeitgenössische Kunst, klassische isländische Positionen oder Skulptur/Architektur – gut, wenn Sie

  • National Gallery of Iceland: Wenn Sie eher das klassische „Nationalgalerie“-Gefühl suchen, sind Sie hier richtig. Der Fokus liegt stärker auf Sammlungen und Kunstgeschichte, und der Besuch ist oft ruhiger als in den urbaneren Kunst-Spots der Stadt.

  • Perlan: Perlan ist eine sehr gute Wahl, wenn Sie Islands Naturphänomene verständlich aufbereitet sehen möchten. Zusätzlich ist die Aussicht ein echtes Highlight, weshalb sich Perlan besonders an wechselhaften Wettertagen als Programmpunkt anbietet.

Video: Das Ritual in der Sky Lagoon – ein entspannendes Wohlfühlprogramm.

Hot Pots & Pools: Badekultur wie die Locals

In Reykjavik ist Baden kein „Wellness-Programmpunkt“, sondern Teil des Alltags. Die städtischen Sundlaugar (öffentliche Pools) sind Treffpunkt, Aufwärmstation und Ritual nach einem windigen Citywalk – mit beheizten Becken und Hot Pots unter freiem Himmel.

So funktioniert es ganz entspannt: Sie bezahlen am Eingang (oder nutzen die Reykjavík City Card), ziehen sich um und duschen gründlich ohne Badebekleidung, bevor Sie ins Wasser gehen – das ist in Reykjaviks Bädern ausdrücklich so geregelt. Danach wechseln viele einfach zwischen Schwimmbecken und Hot Pots, je nach Lust und Wetter.

Kosten, die man im Kopf haben sollte: Einzelticket Erwachsene: 1’430 ISK, 16–17 Jahre: 220 ISK, 0–15 Jahre: gratis. Handtuch und Badeanzug können Sie bei Bedarf mieten (Handtuch 860 ISK, Swimsuit 1’270 ISK).

Drei Stadtpools, die sich besonders lohnen:

  • Sundhöll Reykjavíkur (Sundhöllin): Der Klassiker sehr zentral – perfekt, wenn Sie „mal schnell“ baden möchten. Mo–Fr 06:30–22:00, Wochenende 08:00–21:00

  • Vesturbæjarlaug: Sehr „local“, entspanntes Wohnquartier-Feeling in Vesturbær. Mo–Fr 06:30–22:00, Wochenende 09:00–21:00

  • Laugardalslaug: Der grösste Poolkomplex der Stadt – ideal, wenn Sie mehr „Anlage“ möchten (und oft auch die beste Wahl mit Kindern). Mo–Fr 06:30–22:00, Wochenende 08:00–21:00

Wenn Sie eher „Lagoon“ statt Stadtpool möchten:

  • Sky Lagoon (nahe der City): Modernes, sehr stimmiges Erlebnis; Öffnungszeiten saisonal (z. B. Winter 10–21 Uhr). 

  • Blue Lagoon (Tagesausflug): Berühmt, aber in einer seismisch aktiven Zone – vor dem Besuch den offiziellen Status/Sicherheits-Update prüfen.

 

Foto: Berühmte isländische Hot Dogs – das kultige Streetfood Reykjaviks.

Essen & Trinken in Reykjavik: Cafés, Hot Dogs & richtig gute Dinner-Spots

Die Reykjavíker Gastronomieszene hat sich in den letzten Jahren von einem gut gehüteten Geheimtipp zur ernstzunehmenden kulinarischen Destination entwickelt: Sehr gute Bäckereien, eine überraschend starke Kaffee-Szene und Restaurants, die isländische Produkte modern interpretieren. Am besten funktioniert es als Mix: morgens Kaffee & Zimtgebäck, mittags etwas Schnelles (Hot Dog oder Food Hall) und abends ein gutes Seafood- oder „New Nordic“-Dinner.

Cafés & Bäckereien für den perfekten Start:

  • Sandholt - Klassiker auf der Laugavegur-Achse: Bäckerei + Café in einem, ideal für Frühstück und einen „kurzen Boxenstopp“ zwischendurch. 

  • Brauð & Co – farbenfroh, beliebt und sehr praktisch mit mehreren Filialen in/um Reykjavik; perfekt für Zimtschnecken („snúður“) und Kaffee to go. 

  • Reykjavík Roasters – wenn Sie Kaffee wirklich ernst nehmen: eigene Röstung und mehrere Coffeehouses in der City. 

Hot Dogs & schnelle Lieblingsstopps:

  • Bæjarins Beztu Pylsur – der berühmteste Hot-Dog-Stand der Stadt (seit 1937) und genau richtig, wenn Sie „einmal kurz typisch Reykjavik“ möchten. Bestellen wie die Locals: „eina með öllu“ (mit allem: u. a. Senf, Zwiebeln, Remoulade). 

  • Hlemmur Mathöll (Food Hall) – perfekt, wenn nicht alle im Reiseteam das Gleiche essen wollen: viele Stände unter einem Dach, gute Stimmung, unkompliziert. 

Die besten Dinner-Spots (nach „Stimmung“)

  • Absolutes Highlight (Chef’s Table): ÓX – intim, überraschend und extrem fokussiert; ein „einmal im Leben“-Dinner mit Tasting-Menü. 1 MICHELIN Stern und MICHELIN Green Star.

  • Besonderer Abend (Fine Dining): Dill – starkes „New Nordic“-Erlebnis mit Fokus auf frischen Zutaten, Foraging und Nachhaltigkeit; wer einen kulinarischen Highlight-Abend plant, ist hier richtig. 

  • Isländische Küche modern: Matur og Drykkur – traditionelle Ideen modern interpretiert; wird auch als MICHELIN-Guide-empfohlen beschrieben. 

  • Komfort-Seafood: Messinn – spezialisiert auf frisches Seafood; bekannt für Fisch, der in Pfannen serviert wird (ideal zum Teilen). 

Foto: Der mächtige Gullfoss-Wasserfall in Island.

Tagesausflüge ab Reykjavik: Golden Circle, Südküste & Walbeobachtung

Reykjavik ist der perfekte Ausgangspunkt, wenn Sie Island „in Dosenform“ erleben möchten: morgens noch Kaffee in der Stadt, nachmittags schon Geysire, Wasserfälle oder schwarzer Vulkanstrand. Diese drei Ausflüge funktionieren besonders gut als Tagestrip – geführt oder mit dem Mietwagen.

  • Golden Circle: Islands Klassiker in einer einzigen Runde: Der Golden Circle ist die berühmteste Route, weil er drei absolute Ikonen verbindet: den Þingvellir-Nationalpark, das Geysir-Geothermalgebiet und den Wasserfall Gullfoss. Das Highlight für viele ist Strokkur: Er ist so aktiv, dass man selten lange wartet – typisch sind Eruptionen etwa alle 5 bis 10 Minuten. Die Runde fühlt sich an wie ein Best-of aus Geologie, Natur und Postkartenmomenten – ohne dass Sie stundenlang auf der Ringstrasse sitzen.
  • Südküste: Wasserfälle, schwarze Strände & Gletscher: Wenn Sie dramatische Landschaft mögen, gewinnt die Südküste fast immer. In einem Tag lassen sich die grossen Bilder kombinieren: Seljalandsfoss und Skógafoss, die Vulkan- und Gletscherkulisse unterwegs, dazu Vík und der berühmte schwarze Strand Reynisfjara. Planen Sie dafür einen langen Tag ein – viele klassische Tagestouren liegen bei ungefähr 10 Stunden Gesamtdauer. Und ganz wichtig: Reynisfjara wurde durch starke Küstenerosion Anfang Februar 2026 deutlich umgeformt; je nach Lage ist der Zugang aktuell teilweise auf den oberen Strandrücken beschränkt.
  • Walbeobachtung: der grosse Moment direkt ab dem Old Harbour: Walbeobachtung ist in Reykjavik erstaunlich unkompliziert, weil viele Touren direkt ab dem Old Harbour starten. Häufig sind das rund 3 Stunden auf dem Wasser – ideal, wenn Sie einen halben Tag „Natur“ möchten, ohne die Stadt komplett zu verlassen. Tipp: Auch bei milden Temperaturen an Land ist es draussen auf dem Boot fast immer deutlich kühler und windiger.

Video: DesignMarch Reykjavík.

Reykjavik 2026: Die wichtigsten Events für Ihre Städtereise

Wenn Sie Ihre Städtereise zeitlich „auf Stimmung“ planen möchten, lohnen sich diese Fixpunkte im Kalender (Termine vor Abreise kurz gegenchecken – Änderungen sind immer möglich):

  • DesignMarch (6.–10. Mai 2026): Reykjavik wird für ein paar Tage zur Design-Bühne – Ausstellungen, Talks und Pop-ups in der ganzen Stadt.

  • Reykjavík Pride / Hinsegin dagar (4.–9. August 2026): Eine der schönsten Wochen des Sommers – bunt, offen und mit grosser Parade als Highlight.

  • Reykjavík Culture Night / Menningarnótt (Samstag, 22. August 2026): City-Festival mit Programm quer durch die Innenstadt – tagsüber Kultur, abends Stimmung.

  • Reykjavík Marathon (Samstag, 22. August 2026): Findet am gleichen Tag wie Culture Night statt – spannend, aber auch wichtig für Planung/Verkehr in der City.

  • Iceland Airwaves (5.–7. November 2026): Mehrtägiges Musikfestival mit Konzerten in vielen Venues in der Innenstadt (Clubs, Bars, Konzerträume) – ideal, wenn Sie Reykjavik mit Live-Musik und Nightlife verbinden möchten.

 

Fazit: Reykjavik - klein, klar und voller Wow-Momente

Reykjavik ist die ideale Städtereise für alle, die in kurzer Zeit viel erleben möchten: ikonische Architektur und kleine Designmomente, richtig gute Cafés und Dinner-Spots – und als roter Faden immer wieder warmes Wasser in Pools und Hot Pots. Weil die Stadt so kompakt ist, funktioniert sie perfekt für 2-4 Tage: Sie entdecken die Highlights zu Fuss, wählen je nach Wetter ein Museum als „Plan B“ und runden den Tag mit Badekultur wie die Locals ab. Und wenn Sie noch mehr Island möchten, liegen Golden Circle, Südküste oder Walbeobachtung nur einen Tagesausflug entfernt.

Kurz: Reykjavik ist klein, aber intensiv – und genau deshalb bleibt es lange im Kopf.