Griechenlands schönste Strände: 10 Highlights zum Verlieben

Griechenland kann Strand in allen Varianten: flache Lagunen für Familien, dramatische Klippenbuchten, weiss schimmernde Kiesstrände und Inseln, auf denen das Wasser fast unwirklich türkis wirkt. Hier sind 10 Strand-Highlights, die landschaftlich (und oft auch fotografisch) zu den schönsten des Landes zählen – inklusive kurzer Tipps zur Anreise und zum besten Timing.

Foto: Luftaufnahme von Elafonissi Beach: roséfarbene Lagune und türkisblaues Wasser auf Kreta

Foto: Elafonissi Beach: Türkise Lagune trifft roséfarbenen Sand.

Foto: Elafonissi: Wo das Meer in Rosé und Türkis schimmert.

Elafonissi, Kreta - roséfarbene Lagune zum Durchlaufen

Elafonissi wirkt wie ein sanfter Farbverlauf: seichtes, glasklares Wasser, feiner Sand und – je nach Licht – ein zarter Rosé-Schimmer, der durch winzige Muschelpartikel entsteht. Das Besondere ist die Lagune: An vielen Stellen ist das Wasser so flach, dass Sie einfach hindurchlaufen können, während links und rechts das Meer in Türkis- und Blautönen aufleuchtet. Hinter dem Strand liegen Dünen und niedrige Vegetation, davor diese ruhige, beinahe „karibische“ Wasserlandschaft – perfekt zum Baden, Planschen und Fotografieren, ohne dass es gleich nach klassischem Badeort aussieht.

Tipps: Früh morgens ist es am schönsten (weniger Trubel, weiches Licht). In der Hochsaison lohnt es sich, ein paar Minuten weiterzugehen – dort wird es oft deutlich ruhiger. Sonnenschutz nicht unterschätzen: Der helle Sand reflektiert stark.

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Balos-Lagune, Kreta - Karibikfarben mit Aussichtspunkt

Balos wirkt wie ein Aussichtspunkt-Traum, der unten am Wasser nahtlos weitergeht: Von oben sehen Sie die Lagune als spektakulären Farbverlauf – milchig-helles Türkis im flachen Bereich, intensiveres Blau Richtung offenes Meer und dazwischen helle Sandbänke, die je nach Wasserstand wie kleine Inseln wirken. Unten erwartet Sie ruhiges, oft sehr seichtes Wasser, das eher nach natürlicher Badelandschaft als nach „klassischem Strand“ fühlt – ideal zum Treibenlassen, Waten und Staunen.

Rundherum bleibt Balos angenehm wild: karge Hügel, wenig Bebauung und eine Landschaft, die die Lagunenfarben noch stärker wirken lässt. Gerade dieser Kontrast macht den Ort so ikonisch – und der Blick vom Aussichtspunkt gehört definitiv dazu, weil er das berühmte Postkartenmotiv liefert.

Tipps: Früh starten lohnt sich (weniger Menschen, angenehmere Temperaturen, schöneres Licht). Feste Schuhe sind sinnvoll, da der Zugang je nach Route steinig/staubig sein kann. Wasser und Sonnenschutz einpacken – Schatten ist oft knapp, und die Reflexion auf Sand und Wasser verstärkt die Sonne.

 

Foto: Navagio Beach, Zakynthos: ikonische Schiffswrack-Bucht mit leuchtend türkisblauem Wasser.

Foto: Navagio Beach, Zakynthos: Schiffswrack in der weissen Bucht, umrahmt von wild blühender Küstenflora.

Foto: Zakynthos’ berühmtestes Natur-Highlight: die legendäre Navagio-Schiffswrackbucht.

Navagio (Shipwreck Beach), Zakynthos - das berühmteste Wrack der Ägäis

Navagio wirkt wie eine Filmszene: eine fast leuchtend weisse Kiesbucht, eingerahmt von hohen Kalksteinwänden – und mitten darin das berühmte Schiffswrack, das dem Ort seinen ikonischen Charakter gibt. Das Wasser schimmert hier oft in extremen Blau- und Türkistönen, weil die helle Bucht das Licht zurückwirft und die Tiefe direkt vor dem Strand schnell zunimmt. Genau diese Kombination aus dramatischer Kulisse und „unrealistischem“ Meer macht Navagio zu einem der bekanntesten Strandmotive Griechenlands. Das Besondere: Navagio ist nicht einfach ein Strand, den man „anfährt“. Den Strand selbst erreichen Sie nur per Boot, während der Blick von oben – der legendäre Viewpoint – ein eigenes Highlight ist.

Tipps: Für den Strandbesuch lohnt es sich, möglichst früh oder später am Tag zu kommen, weil viele Boote als Tagesausflug anlegen.

 

Foto: Porto Katsiki im Sommer: weisse Klippen, helle Kiesel und türkisblaues Wasser auf Lefkada.

Foto: Porto Katsiki bei Sonnenuntergang: die berühmte Treppe hinunter zum Strand, goldenes Licht über Sand und Meer.

Foto: Porto Katsiki: dramatische Küstenlandschaft mit hellen Steinen im azurblauen Wasser.

Porto Katsiki, Lefkada - Klippenbucht mit Postkarten-Palette

Porto Katsiki ist dieser Lefkada-Strand, der schon beim ersten Blick „zu schön, um echt zu sein“ wirkt: helle Kiesel am Ufer, steile weisse Felswände dahinter und davor Wasser in klaren Türkis- und Blauschichten. Durch die hohe Klippenkulisse fühlt sich die Bucht wie ein natürliches Amphitheater an – spektakulär, aber gleichzeitig überraschend ruhig, sobald man im Wasser ist und nur noch Wellenrauschen hört.

Das Besondere an Porto Katsiki ist die dramatische Szenerie: Die Farben wirken hier oft intensiver als an offenen Stränden, weil der helle Kies und die Felsen das Licht reflektieren. Der Abstieg über die Treppen gehört quasi zum Erlebnis dazu – und oben gibt’s meist schon den ersten „Wow“-Moment, bevor Sie überhaupt am Strand sind.

Tipps: Wenn möglich, kommen Sie früher am Tag – dann ist es weniger voll und das Licht wirkt weicher auf Wasser und Felsen. Wasserschuhe sind angenehm, weil der Strand aus Kies besteht.

 

Foto: Myrtos Beach, Kefalonia: eine der schönsten Buchten der Insel.

Foto: Myrtos Beach – die ikonische Bilderbuchbucht der Insel mit strahlend blauem Wasser.

Foto: Myrtos: ikonische Bucht in Türkis und Saphirblau mit strahlendem Strand auf Kefalonia.

Myrtos, Kefalonia - die Bucht, die wie ein Amphitheater wirkt

Myrtos wirkt wie eine Naturkulisse, die extra für Postkarten gebaut wurde: eine halbmondförmige Bucht, eingerahmt von steilen, grünen Hängen – und davor ein Meer, das von leuchtendem Türkis bis zu tiefem Saphirblau wechselt. Der helle Kies bringt das Wasser optisch zum Strahlen, und je nach Sonnenstand wirken die Farben fast überzeichnet. Besonders eindrücklich ist der Blick von oben: Von den Aussichtspunkten oberhalb der Bucht sieht Myrtos aus wie ein perfektes Amphitheater aus Fels, Licht und Meer.

Das Besondere an Myrtos ist diese Mischung aus „dramatisch“ und „klar“: Die Kulisse ist spektakulär, aber der Strand selbst bleibt relativ pur – kein verschnörkeltes Badeort-Feeling, sondern Natur und Weite. Das Wasser fällt oft recht zügig ab, und an windigeren Tagen kann die Brandung kräftiger sein – was Myrtos noch eindrucksvoller macht, aber auch Respekt verdient.

Tipps: Planen Sie unbedingt einen Stopp an einem Aussichtspunkt ein – am besten morgens oder später am Nachmittag, wenn das Licht weicher ist. Wasserschuhe sind praktisch, weil der Strand aus Kies besteht. Und wenn Wind angesagt ist, lieber etwas vorsichtiger ins Wasser gehen: Die Wellen können hier überraschend stark werden.

 

Foto: Panorama von Voutoumi Beach: leuchtendes Türkis, helle Bucht und sattes Inselgrün auf Antipaxos.

Foto: Voutoumi Beach: türkisglasklares Wasser und helle Kiesel in einer geschützten Traumbucht.

Foto: Voutoumi Beach: türkisblaues Wasser mit Booten in der geschützten Bucht.

Voutoumi, Antipaxos - glasklar & nur übers Meer erreichbar

Voutoumi wirkt wie ein kleines Stück Karibik im Ionischen Meer: eine geschützte Bucht mit hellen Kieseln, darüber sattes Grün – und davor Wasser, das so klar ist, dass Boote scheinbar über dem Meeresboden schweben. Die Farben kippen hier je nach Tiefe von fast transparentem Hellblau zu intensivem Türkis, und weil die Bucht relativ ruhig liegt, fühlt sich alles besonders entspannt und „leicht“ an.

Das Besondere an Voutoumi ist dieses Insel-Feeling in Miniatur: Antipaxos ist klein, die Atmosphäre entsprechend ruhig, und der Strand ist weniger „grosses Badeziel“ als ein Ort, an dem man ankommt, ins Wasser springt und sofort versteht, warum Tagesboote genau hierherfahren. Der Blick vom Hang oberhalb der Bucht ist ebenfalls ein Highlight – von dort sieht die Lagune-artige Farbe noch unrealistischer aus.

Tipps: Voutoumi erreichen Sie typischerweise per Boot (z. B. von Paxos oder Korfu) – starten Sie möglichst früh, weil die Bucht mittags von Ausflugsbooten belebt wird. Schnorchel mitnehmen lohnt sich, denn die Sicht unter Wasser ist oft hervorragend. Und wenn Sie länger bleiben möchten: etwas Trinkwasser und Sonnenschutz einpacken, denn Schattenplätze sind nicht garantiert.

 

Foto: Besucher am Sarakiniko Beach, Milos: zwischen weissen Felswellen und kristallklarem Ägäisblau.

Foto: Sarakiniko, Milos: strahlend weisse Kalkfelsen wie eine Mondlandschaft über der Ägäis.

Foto: Sarakiniko, Milos: strahlend weisse Kalkfelsen wie eine Mondlandschaft über der Ägäis.

Sarakiniko, Milos – Mondlandschaft trifft Ägäisblau

Sarakiniko wirkt wie eine Landung auf einem anderen Planeten: glatte, strahlend weisse Felsformationen, rundgeschliffen wie Skulpturen, dazwischen kleine Buchten und natürliche „Becken“, in die das Ägäisblau hineinläuft. Statt klassischem Sandstrand bekommen Sie hier eine Mondlandschaft aus Kalkstein – und genau dieser Kontrast macht Sarakiniko so einzigartig: Weiss auf Weiss, dann plötzlich dieses intensive Blau, das fast unwirklich wirkt.

Das Besondere ist nicht nur die Optik, sondern auch das Gefühl vor Ort. Man wandert über die weichen Formen, setzt sich an den Rand der Felsen, schaut ins klare Wasser und entdeckt ständig neue Perspektiven. Viele kommen wegen der Fotos – bleiben aber, weil Sarakiniko wie ein Naturkunstwerk funktioniert: minimalistisch, hell, ruhig und trotzdem spektakulär. Baden ist möglich, je nach Wellengang sogar sehr angenehm, nur ist der Einstieg stellenweise felsig.

Tipps: Am schönsten ist Sarakiniko früh morgens oder am späten Nachmittag – dann ist das Licht weicher und die weissen Felsen blenden weniger. Tagsüber unbedingt an Sonnenschutz denken, denn die Reflexion ist extrem. Wasserschuhe sind hilfreich für den Einstieg ins Wasser, und eine Sonnenbrille ist hier nicht „nice to have“, sondern fast Pflicht.

 

Foto: Luftaufnahme bei Sonnenuntergang: Lalaria Beach auf Skiathos – leuchtende Bucht im goldenen Abendlicht.

Foto: Top-down Luftaufnahme von Lalaria Beach: helle Kiesel, tiefes Blau und die markante Buchtform auf Skiathos.

Foto: Lalaria Beach, Skiathos: helle Kiesbucht und kristallklares Blau an der wilden Nordküste.

Lalaria, Skiathos – weisse Kiesel, Felsbogen, Bootsausflug

Lalaria fühlt sich an wie ein kleiner Schatz am Ende einer Bootsfahrt: eine helle Kiesbucht an der Nordküste von Skiathos, eingerahmt von steilen Felsen, mit Wasser in klaren Blau- und Türkistönen. Das Licht spielt hier besonders stark, weil die hellen Steine das Meer optisch „aufhellen“ – und sobald Sie ankommen, wirkt die Szenerie wie eine natürliche Kulisse, die bewusst abgelegen geblieben ist.

Das Besondere an Lalaria ist, dass der Strand nur übers Meer erreichbar ist. Dadurch hat der Besuch etwas von einem Ausflug – ankommen, eintauchen, staunen, und wieder weiterfahren. Oft gehört auch der berühmte Felsbogen in der Gegend zu den Motiven, die diesen Küstenabschnitt so charakteristisch machen. Baden ist hier je nach Seegang möglich, aber die Nordseite kann deutlich rauer sein als geschützte Buchten.

Tipps: Planen Sie Lalaria mit etwas Flexibilität, denn Bootsausflüge hängen stark vom Wetter ab – bei Wind oder hohem Wellengang wird die Tour oft angepasst oder abgesagt. Wasserschuhe sind angenehm, da der Strand aus Kies besteht. Und wenn Sie fotografieren möchten: Vormittags oder später am Nachmittag ist das Licht meist weicher und die Farben wirken besonders klar.

Foto: Seychelles Beach, Ikaria: sonnige Traumbucht mit kristallklarem Blau und hellem Strand.

Foto: Seychelles Beach, Ikaria: türkisglasklares Wasser in einer kleinen, sonnigen Bilderbuchbucht.

Foto: Seychelles Beach: leuchtendes Türkis und helle Kiesel in einer versteckten Mini-Bucht.

Seychelles Beach, Ikaria – Die exotische Überraschung

Seychelles Beach auf Ikaria wirkt wie eine versteckte Mini-Bucht mit „Südsee“-Farben: weisse Kiesel, kristallklares Wasser und dieses intensive Türkis, das direkt neben den hellen Felsen noch stärker leuchtet. Der Strand liegt nahe Magganitis und bleibt bewusst naturbelassen – keine Promenade, kein klassischer Badeort-Frame, sondern eine kleine Kulisse, die vor allem durch Farbe und Kontrast begeistert.

Tipps: Der Zugang führt über einen Pfad, der stellenweise durch ein trockenes Flussbett verläuft und gegen Ende steiler werden kann – feste Schuhe sind hier wirklich sinnvoll. Wenn Sie den Abstieg vermeiden möchten, gibt es in der Saison auch Boots-/Wassertaxi-Optionen ab Magganitis; bei Wind/Seegang kann das allerdings eingeschränkt sein.

Video: Simos Beach: Traumstrand mit türkisblauem Wasser und hellem Sand.

Simos, Elafonisos - zwei Buchten, Dünen, „fast zu schön“

Simos wirkt wie zwei Traumstrände in einem Bild: zwei Buchten mit hellem Sand und kristallklarem Wasser, getrennt durch eine schmale Landzunge – dahinter Dünen und eine karge, mediterrane Landschaft, die das Ganze noch „freier“ wirken lässt. Je nach Wind und Wellen können die beiden Seiten ganz unterschiedlich sein: auf der einen ruhiger und geschützter, auf der anderen offener, lebendiger – ideal, wenn Sie Ihren perfekten Spot je nach Tagesstimmung wählen möchten.

Das Besondere an Simos ist diese Kombination aus karibischer Farbpalette und natürlicher Weite. Das Wasser schimmert oft in leuchtenden Türkis- und Blautönen, während der Sand in der Sonne fast weiss wirkt. Gleichzeitig bleibt die Stimmung eher naturbelassen als geschniegelt: viel Himmel, viel Platz, wenig Ablenkung – ein Strand, der sich nach „Insel-Auszeit“ anfühlt, nicht nach Badeort.

Tipps: Kommen Sie möglichst früh oder später am Tag, wenn das Licht weicher ist und es ruhiger wird. Ein paar Schritte weiter entlang des Strandes bringen oft deutlich mehr Privatsphäre. Sonnenschutz und Wasser einpacken – Schatten ist nicht überall selbstverständlich, und an windigen Tagen kann es sich trotz Sonne frisch anfühlen.

 

 

Fazit: Griechenlands Küstenmagie zum Mitnehmen

Griechenlands Strände sind nicht nur schön – sie erzählen Geschichten. Mal ist es die roséfarbene Lagune, in der Sie durchs Wasser spazieren, mal die Klippenbucht, die von oben aussieht wie ein Kunstwerk, und mal eine kleine „Hidden“-Bucht, deren Türkis man kaum für echt hält. Genau diese Vielfalt macht den Reiz aus: Jeder Strand fühlt sich anders an – von ruhig und sanft bis wild und dramatisch.

Wer früh startet, flexibel bleibt und die Natur respektiert, erlebt diese Küstenmomente am intensivsten. Und das Beste: Viele dieser Bilder bleiben nicht nur auf dem Handy – sondern im Kopf, lange nach der Rückreise.