Ferien im Schwarzwald: Sehenswürdigkeiten, Routen und Hoteltipps

Der Schwarzwald fühlt sich sofort nach Auszeit an: tiefe Wälder, klare Seen, weite Ausblicke – und dazwischen Orte, in denen man gern länger bleibt. Am entspanntesten erleben Sie die Region mit einem guten Basecamp und Tagesetappen, die Raum für Pausen und Genuss lassen. In diesem Beitrag finden Sie die besten Ausgangspunkte, die schönsten Natur-Highlights, inspirierende Routen-Ideen sowie Empfehlungen zu Kulinarik und Übernachten.

Foto: Nordschwarzwald: Abendpanorama über Murgtal und Oberrheinebene.

Städte im Schwarzwald: Ideale Ausgangspunkte für Natur-Highlights

  • Freiburg im Breisgau: Freiburg ist für viele die beste Basis im Süden: eine lebendige Altstadt, das Münster, die berühmten „Bächle“ und eine starke Gastro-Szene. Von hier erreichen Sie schnell den Feldberg, den Schauinsland, Titisee und Schluchsee – ideal, wenn Sie Naturerlebnisse mit Stadtflair kombinieren möchten.
  • Baden-Baden: Wer Wellness und Genuss priorisiert, ist in Baden-Baden richtig. Thermen, gepflegte Parks und ein elegantes Stadtbild setzen den Ton, während die Schwarzwaldhochstrasse, der Nationalpark Schwarzwald und viele Aussichtspunkte gut erreichbar sind. Perfekt für ein Wochenende, das sich wie „Kurzferien deluxe“ anfühlt.
  • Offenburg: Offenburg ist strategisch stark gelegen: Sie sind schnell in Gengenbach (Fachwerk-Idylle), im Kinzigtal, in Richtung Triberg oder auch am Rand des Elsass. Wer Abwechslung sucht und Tagesausflüge in mehrere Richtungen plant, findet hier eine sehr praktische, oft preislich attraktive Ausgangslage.
  • Freudenstadt: Freudenstadt ist ein Klassiker für alle, die „mittendrin“ wohnen möchten: viel Wald ringsum, gute Wander- und Bike-Möglichkeiten, und ein sinnvoller Zugang zu Highlights wie dem Nationalparkgebiet und Panoramastrecken. Eher entspannt als spektakulär – aber als Basis sehr funktional.
  • Titisee-Neustadt: Wenn Sie Seen, Hochlagen und kurze Wege priorisieren, ist Titisee-Neustadt als Basecamp naheliegend: Titisee, Schluchsee und Feldberg liegen quasi „ums Eck“. Das Umfeld ist touristischer – dafür sparen Sie täglich Fahrzeit und können spontan zwischen Wasser, Wald und Höhen wechseln.

Foto: Panoramablick über Freiburg im Breisgau.

Foto: Herbstlicher Blick über die Kurstadt Baden-Baden.

Foto: Brunnenplatz in Offenburg.

Foto: Freudenstadt: Blick über die sanften Schwarzwaldhügel.

Foto: Panorama von Titisee-Neustadt.

Schwarzwald Natur-Highlights: Seen, Schluchten und Panoramen

Der Schwarzwald spielt seine Stärke aus, wenn Sie rausgehen und die Landschaft „arbeiten lassen“: kühle Waldpfade an warmen Tagen, weite Blicke von den Höhen, Wasser, das sich durch Schluchten frisst – und dazwischen immer wieder Orte, an denen man einfach kurz stehen bleibt, weil es so still und schön ist. Diese Highlights sind die perfekte Ergänzung zu Ihrem Basecamp – als Halbtagesausflug oder als ganzer Naturtag.

  • Feldberg – das Dach des Schwarzwalds: Wenn Sie Aussicht suchen, ist der Feldberg gesetzt. Oben wirkt der Schwarzwald plötzlich weit und offen: Gipfelgefühl, Höhenwege, klare Luft. Im Sommer sind es Panoramarunden und Bergwiesen, im Winter Schnee- und Skitage. Besonders angenehm: Selbst wer nicht „alpin“ unterwegs ist, findet hier Routen, die sich gut dosieren lassen.
  • Schluchsee – der See für alle, die es gerne etwas ruhiger mögen: Der Schluchsee fühlt sich grosszügig an: mehr Raum, weniger Promenaden-Feeling, viel Natur drumherum. Ideal zum Baden, für eine Uferwanderung oder eine Runde mit dem Rad. Wer einen Tag mit „Wasser, Wald und Pause“ sucht, landet fast automatisch hier.
  • Titisee – klassischer Schwarzwald, unkompliziert und schön: Der Titisee ist der bekannte Name – und genau deshalb lohnt es sich, ihn clever zu besuchen: früh am Tag oder ausserhalb der Hauptzeiten. Dann zeigt sich die Seite, die den Ort so beliebt macht: Wasserblicke, kurze Wege, kleine Ausfahrten, und ein Setting, das sofort nach Ferien aussieht.
  • Wutachschlucht – wild, kühl, spektakulär: Die Wutachschlucht ist Schwarzwald in dramatisch: schmale Wege, Felswände, Wasser, das ständig präsent ist – und ein Klima, das selbst im Sommer erfrischend bleibt. Das ist kein „Bummeln“, sondern ein echtes Naturerlebnis, das sich wie eine kleine Expedition anfühlt. Planen Sie genug Zeit ein und wählen Sie die Etappe nach Kondition.
  • Triberger Wasserfälle – ikonisch und fotogen: Hier bekommen Sie den Schwarzwald-Klassiker in seiner stärksten Form: Wasser stürzt stufenweise durch den Wald, Wege führen nah heran, und die Szenerie wirkt zu jeder Jahreszeit eindrucksvoll. Tipp für ein besseres Erlebnis: lieber morgens starten – dann sind Licht und Ruhe meist deutlich angenehmer.
  • Nationalpark Schwarzwald – Natur, die wieder Natur sein darf: Im Nationalpark geht es weniger um „die eine Sehenswürdigkeit“ und mehr um das Gefühl von Ursprünglichkeit: Wälder, die sich entwickeln dürfen, moosige Pfade, klare Linien und stille Abschnitte. Perfekt, wenn Sie bewusst langsamer werden wollen – und ideal, um den Nordschwarzwald abseits der klassischen Hotspots zu erleben.
  • Schwarzwaldhochstrasse & Mummelsee – Panorama zum Erfahren: Wer gern mit dem Auto oder Motorrad unterwegs ist, findet hier eine der schönsten Landschaftsrouten der Region. Aussichtspunkte wechseln sich ab, dazwischen Waldkämme und offene Höhen. Der Mummelsee ist der bekannte Zwischenstopp – als kurzer Spaziergang, Fotomoment oder Startpunkt für eine kleine Runde.
  • Ravennaschlucht & Höllental – kurz, eindrucksvoll, gut kombinierbar: Diese beiden Landschaften liefern „Schwarzwald-Drama“ in kompakter Form: tiefe Einschnitte, steile Hänge, Wasser und Fels. Ideal, wenn Sie einen halben Tag Natur möchten und danach wieder zurück ins Basecamp – oder wenn das Wetter wechselhaft ist und Sie flexibel bleiben wollen.

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Schwarzwald Reiseplanung: Routen-Ideen für 2, 4 oder 7 Tage

Der Schwarzwald lässt sich am entspanntesten planen, wenn Sie nicht „alles auf einmal“ wollen, sondern in Etappen denken: ein Basecamp wählen, von dort 1–2 Highlights pro Tag erleben und zwischendurch bewusst Zeit für Pausen, gute Küche und spontane Abstecher lassen. Die folgenden Routentypen geben Ihnen Orientierung – ohne starre Tagespläne.

  • Kurztrip (2–3 Tage): Freiburg – Schauinsland/Feldberg – Schlucht & Wasserfall: Start in Freiburg (Altstadt, Münster, entspanntes Ankommen), danach ein Panorama-Tag am Schauinsland oder in der Feldberg-Region (kurze Höhenwege, Aussichtspunkte). Zum Abschluss ein Wasser-Tag: z. B. Ravennaschlucht oder Todtnauer Wasserfall – und wenn das Wetter mitspielt, noch ein kurzer Stopp am Titisee.
  • Best-of (4–5 Tage): Titisee/Schluchsee – Feldberg – Baiersbronn/Freudenstadt: Ideal, wenn Sie Seen, Höhen und Wald in einer Reise verbinden möchten: Start im Südschwarzwald rund um Titisee oder Schluchsee (Seepromenade, ruhige Naturmomente), dazu ein Tag am Feldberg für das klassische Schwarzwald-Panorama. Danach Wechsel Richtung Freudenstadt oder Baiersbronn: mehr Wald, mehr Weite, perfekte Basis für die Nationalpark- und Panoramarouten.
  • Klassische Rundreise (ca. 7 Tage): Freiburg/Titisee – Nationalparkregion – Baden-Baden: Für alle, die „einmal richtig“ wollen, ohne Hektik: Beginn im Südschwarzwald (Seen + Höhen rund um Titisee/Schluchsee und Feldberg), dann weiter in die Nationalparkregion (Waldwege, Aussichtspunkte, Schwarzwaldhochstrasse als Panoramastück). Zum Abschluss Baden-Baden als ruhige Finale-Etappe: Altstadtflair, Kurstadt-Atmosphäre und Wellness – ideal, damit die Reise nicht nur aus Programm besteht.
  • Natur & Ruhe (5–7 Tage): Schluchsee – Menzenschwand/Todtnau – Hochschwarzwald: Wenn der Fokus klar auf Natur liegt: Base rund um Schluchsee für Wasser und Uferwege, dazu Schluchten/Wasserfälle(z. B. Todtnau) und ruhige Schwarzwaldtäler. Als Ausklang ein paar entspannte Tage im Hochschwarzwald – mit kurzen Wanderungen, Aussichtspunkten und viel „Durchatmen“.

Foto: Titisee von oben: Seeidylle im Schwarzwald.

Kulinarik im Schwarzwald: Wo die Region am besten schmeckt

Die Küche im Schwarzwald reicht von der rustikalen Vesper (Brotzeit) bis zur Weltklasse-Gastronomie. Ein Klassiker, an dem kaum ein Weg vorbeiführt, ist die Schwarzwälder Kirschtorte – idealerweise frisch und vor Ort serviert. In Triberg gilt das Hotel-Café Adler als eine der naheliegenden Adressen für „Original Schwarzwälder Kirschtorte“; ebenfalls wird sie in der Region in hauseigenen Konditoreien angeboten, etwa beim Restaurant & Café im Hotel Ketterer.

Für Liebhaber von Deftigem ist der über Holz geräucherte Schwarzwälder Schinken ein Muss. Besonders authentisch wird es dort, wo Produzenten direkt präsent sind – zum Beispiel am Bure-Märkt (Mittwoch&Samstag) in Münstertal, der sich hervorragend eignet, um Käse, Wurstwaren und weitere regionale Spezialitäten unkompliziert zu probieren oder mitzunehmen. 

Wenn Sie nach einer Wanderung einkehren möchten, passt eine Hütte mit Aussicht und bodenständiger Küche perfekt ins Schwarzwald-Gefühl. Die St. Wilhelmer Hütte ist dafür ein sehr stimmiges Beispiel – inklusive selbstgemachter Käsespätzle.

Wer die feine Küche sucht, kommt an Baiersbronn kaum vorbei: Hier zeigt sich, warum der Schwarzwald als Gourmet-Zentrum Deutschlands gilt – etwa im Restaurant Bareiss oder in der Schwarzwaldstube. Als flüssigen Begleiter sollten Sie ein Rothaus „Tannenzäpfle“ probieren – oder einen Grauburgunder aus Baden (Kaiserstuhl-Region am Rand des Schwarzwalds), der hervorragend zu vielen regionalen Gerichten passt.

Video: Schwarzwaldstube der Traube Tonbach

Übernachten im Schwarzwald: Von urig bis luxuriös

Im Schwarzwald ist die Unterkunft oft schon ein Erlebnis für sich. Wer das traditionelle Flair sucht, übernachtet am schönsten in einem Hof oder einer Ferienwohnung im Grünen – mit Holz, Weitblick und dieser typischen Ruhe, die schon morgens nach Ferien klingt. Gerade rund um das Münstertal finden sich passende Adressen, darunter etwa die Ferienwohnung Haldenhof am Stohren – ideal, wenn Sie entschleunigen und direkt vor der Tür loswandern möchten. 

Für Wellness-Liebhaber und Genieesser bietet die Region einige der renommiertesten Häuser Deutschlands. Die Traube Tonbach in Baiersbronn ist eine Institution, wenn Sie erstklassigen Service mit ausgeprägter Kulinarik verbinden möchten – inklusive Spitzenrestaurants wie der Schwarzwaldstube

Wenn Sie es moderner und ungewöhnlicher mögen, ist das Hotel Liberty in Offenburg eine starke Adresse: ein stilvoll umgebautes ehemaliges Gefängnis, das heute Design, Komfort und Geschichte sehr eigenständig zusammenbringt. Outdoor-Fans und Individualisten finden am Titisee eine gute Mischung aus Freiheit und Komfort – etwa bei NATURE TITISEE, das mit seiner Lage am See und dem lässigen Konzept besonders gut zu aktiven Tagen passt. Für das ultimative Naturgefühl gibt es zudem die Trekking-Camps im Schwarzwald: Hier ist das Übernachten im Zelt in ausgewiesenen Camps von Mai bis Oktober offiziell erlaubt – abseits der Orte, nur zu Fuss erreichbar und genau richtig, wenn Sie den Schwarzwald einmal wirklich „still“ erleben möchten.

Unser Tipp: Für die Hotelwahl lohnt sich auch ein Blick auf die Swiss Bankers Travel Deals Seite.

Video: Hotel Liberty Offenburg

Fazit: Schwarzwald – wo Natur, Genuss und Ruhe zusammenfinden

Der Schwarzwald ist kein Ziel, das man „abhakt“ – er ist eine Region, in die man eintaucht. Am besten gelingt das mit einem guten Basecamp und Tagen, die nicht überladen sind: ein Panorama, ein See, eine Schlucht, eine Einkehr. Genau in diesem Wechsel aus Weite und Wald, Bewegung und Pause entsteht das, was den Schwarzwald so besonders macht.

Dazu kommt eine Küche, die vom einfachen Vesper bis zur grossen Gourmetbühne reicht, und Unterkünfte, die vom urigen Hof bis zum stilvollen Designhotel zeigen, wie vielfältig diese Region auch abseits der Wege ist. Wer sich auf dieses Tempo einlässt, nimmt nicht nur schöne Bilder mit nach Hause – sondern das Gefühl, wirklich weg gewesen zu sein.