Reisehinweise für Suriname .

Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Suriname.

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Praktische Infos:

Zeitverschiebung im Vergleich zur Schweiz

- 4 h / - 5 h während unserer Sommerzeit

Hauptstadt

Paramaribo

Landessprache

Amtssprache

Niederländisch

Verständigungsmöglichkeit

Englisch

Netzspannung

110/120 Volt / Adapter erforderlich

Öffnungszeiten

Banken

7.30 - 14.00 h (Mo - Fr)
Öffnungszeiten können variieren.

Geschäfte

8.00 - 17.00 h (Mo - Fr)
8.00 - 13.00 h (Sa)
Öffnungszeiten können variieren je nach Ort, Geschäftsart und Saison.

Feiertage
  • 1. Januar: Neujahr (Nieuwjaarsdag)
  • 29. Januar: Chinesisches Neujahr (Chinees Nieuwjaar)
  • 14. März: Holi / Phagwa (Holi Phagwa)
  • Variables Datum im März / April: Karfreitag (Goede Vrijdag) und Ostermontag (Tweede Paasdag)
  • 1. Mai: Tag der Arbeit (Dag van de Arbeid)
  • 1. Juli: Befreiungstag / Tag der Freiheiten (Keti Koti / Dag der Vrijheden)
  • 9. August: Tag der indigenen Völker (Dag der Inheemsen)
  • 10. Oktober: Tag der Maroons (Dag der Marrons)
  • Variables Datum im Oktober / November: Diwali (Divali)
  • 25. November: Unabhängigkeitstag (Onafhankelijkheidsdag / Republic Day)
  • 25. Dezember: Weihnachten (Eerste Kerstdag)
  • 26. Dezember: Zweiter Weihnachtstag (Tweede Kerstdag)

Islamische bewegliche Feiertage (Daten variieren jährlich):

  • Eid al-Fitr: Fest des Fastenbrechens (Id ul-Fitr)

  • Eid al-Adha: Opferfest (Id ul-Adha)

Einreisebestimmungen

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger. Für die Einreise nach Suriname sind die folgenden Dokumente erforderlich:

  • ein bis mindestens 6 Monate nach Einreisedatum gültiger Schweizerpass

  • Es muss ein elektronisches Visum (E-Tourist-Card) unter folgendem Link beantragt werden: https://suriname.vfsevisa.com

  • Rück- oder Weiterreiseticket: Die Reisedokumente für das nächste Reiseziel müssen in Ordnung sein.

  • Nachweis über ausreichende Geldmittel: zur Deckung der Ausgaben während des Aufenthalts.

  • Minderjährige: Für Minderjährige, die alleine, nur mit einem Elternteil oder gar nicht mit Ihren Eltern reisen, benötigen eine notariell beglaubigte in Niederländisch oder Englisch Reisevollmacht, eine Kopie des Reisepasses der Eltern oder Erziehungsberechtigten, eine Kopie des Familienbuches und ein notariell beglaubigtes Dokument, das die Entscheidung des kantonalen Gerichts bezüglich Sorgerecht enthält.
    Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kinder.

  • Impfungen: Bestimmte Impfungen, z. B. gegen Gelbfieber, können bei der Einreise nach einem Aufenthalt in Risikogebieten verlangt werden. Für weitere Informationen wird empfohlen, die Website HealthyTravel zu konsultieren.

- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2025 -

Klima

Region: Küsten- und Tieflandzone

  • Sommer (Dezember bis Februar & August bis Oktober): Durchschnittlich 26–31 °C; hohe Luftfeuchtigkeit, meist sonnig, aber mit kurzen, kräftigen Schauern.

  • Winter (Juni bis Juli): Durchschnittlich 25–29 °C; geringere Luftfeuchtigkeit, mehr Sonnentage, angenehm warm – keine ausgeprägte Kälteperiode.

  • Frühling/Herbst (März bis Mai & Oktober bis November): Durchschnittlich 25–30 °C; Übergangszeit mit steigender oder fallender Niederschlagswahrscheinlichkeit, Beginn der grossen Regenzeit ab April.

Region: Binnenland / Regenwaldgebiet (z. B. höher gelegenes Inland)

  • Sommer (Dezember bis Februar & August bis Oktober): Durchschnittlich 23–30 °C; leicht kühlere Nächte, hohe Luftfeuchtigkeit, teils schwüles Klima.

  • Winter (Juni bis Juli): Durchschnittlich 22–27 °C; angenehme Temperaturen, weniger Regen, ideal für Ausflüge ins Landesinnere.

  • Frühling/Herbst (März bis Mai & Oktober bis November): Durchschnittlich 23–29 °C; Übergangszeit mit häufigen Schauern, Beginn bzw. Ende der Regenzeit, besonders üppige Vegetation.

Die perfekte Reisezeit für Suriname:

  • Badeferien: Feb.–Aug. Besonders gute Bedingungen an der Küste rund um Paramaribo und Nieuw Nickerie. Angenehm warm (26–31 °C), Meer ruhig, weniger Regen während der grossen Trockenzeit von Feb.–Apr. und der kleinen Trockenzeit von Aug.–Nov.
  • Städtetrips: Feb.–Apr. und Aug.–Nov. Ideal für Besichtigungen in Paramaribo und Küstenregionen – trockenere Monate, angenehme Temperaturen, weniger Mücken. Die Kolonialarchitektur lässt sich bei klarer Luft besonders gut erkunden.
Kommunikation
  • Handynutzung: Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung in Suriname (Roaming). Es ist ratsam, vor der Reise die Roaming-Gebühren zu überprüfen und gegebenenfalls spezielle Roaming-Pakete zu erwerben, um Kosten zu reduzieren.

  • W-LAN: In Städten wie Paramaribo bieten viele Hotels, Restaurants und Cafés kostenloses WLAN an. Die Verbindungen sind meist stabil, aber nicht überall sehr schnell. In ländlichen Gebieten oder Nationalparks ist WLAN selten verfügbar.

  • Prepaid-SIM-Karten: Es ist möglich, vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte zu kaufen, um lokale Anrufe zu tätigen und mobile Daten zu nutzen. Es gibt verschiedene Mobilfunkanbieter wie Telesur, Digicel und Uniqa.
  • Sonstiges: Stromausfälle oder instabile Netze können vereinzelt vorkommen – insbesondere ausserhalb der Hauptstadt.
Sehenswürdigkeiten
  • Fort Zeelandia, Paramaribo: Ehemalige niederländische Festung aus dem 17. Jahrhundert am Ufer des Suriname-Flusses. Heute beherbergt sie ein Museum zur Kolonialgeschichte und bietet einen schönen Blick über den Fluss.

  • UNESCO-Altstadt von Paramaribo: Historisches Stadtzentrum mit gut erhaltenen Kolonialbauten aus Holz, Kirchen und Moscheen. Ein faszinierendes Beispiel für die kulturelle Vielfalt des Landes.

  • Palast der Republik, Paramaribo: Sitz des Präsidenten, umgeben von einer gepflegten Parkanlage. Besonders sehenswert bei offiziellen Zeremonien oder bei Abendbeleuchtung.

  • Zentralmarkt von Paramaribo: Bunte Markthalle mit lokalen Produkten, Gewürzen, tropischen Früchten und Handwerkskunst. Ein authentischer Einblick ins Alltagsleben der Surinamer.

  • Brownsberg-Naturpark, Brokopondo-Distrikt: Beliebtes Ausflugsziel im Regenwald, rund 130 km von Paramaribo entfernt. Bekannt für seine Wasserfälle, Wanderwege und beeindruckende Tierwelt.

  • Brokopondo-Stausee: Einer der grössten künstlichen Seen Südamerikas, umgeben von tropischem Regenwald. Ideal für Bootstouren, Angeln und Naturbeobachtungen.

  • Jodensavanne, Para-Distrikt: Historische jüdische Siedlung aus dem 17. Jahrhundert mit alten Grabsteinen und Ruinen einer Synagoge – Zeugnis religiöser Toleranz in der Kolonialzeit.

  • Peperpot-Naturpark, bei Paramaribo: Ehemalige Plantage, heute ein Naturreservat mit tropischem Wald, Affen und exotischen Vögeln. Gut erschlossen durch Wander- und Radwege.

  • Galibi-Naturreservat, Marowijne-Distrikt: An der Atlantikküste gelegen, bekannt als Brutstätte für Meeresschildkröten. Besonders sehenswert zwischen Februar und August.

  • Bigi Pan-Reservat, Nickerie-Distrikt: Sumpf- und Lagunengebiet im Westen des Landes, Paradies für Vogelbeobachtungen – vor allem Flamingos, Ibisse und Reiher. Ideal für Bootsfahrten in den frühen Morgenstunden.

Gastronomie

Die surinamische Küche ist ein spannender Schmelztiegel verschiedener Kulturen – afrikanische, indische, javanische, chinesische und niederländische Einflüsse vereinen sich zu einer einzigartigen Geschmacksvielfalt. Hier einige kulinarische Besonderheiten, die Reisende in Suriname erwarten:

  • Roti: Typisches Gericht der indischstämmigen Bevölkerung, bestehend aus Fladenbrot mit Curry, Kartoffeln, Gemüse und meist Huhn oder Ei. Oft scharf gewürzt und sehr sättigend.

  • Pom: Eines der Nationalgerichte Surinames – ein Auflauf aus geriebener Pomtayerwurzel, gewürzt mit Zitrussaft und gefüllt mit Fleisch oder vegetarischen Zutaten.

  • Saoto-Suppe: Herzhaft-würzige Suppe javanischen Ursprungs mit Huhn, Glasnudeln, Sojasprossen und gekochtem Ei. Wird oft mit Reis und frittierten Zwiebeln serviert.

  • Bakabana: Beliebter Snack aus frittierten Bananenscheiben, meist serviert mit Erdnusssauce – eine köstliche Mischung aus süss und salzig.

  • Moksi Alesi: Wörtlich „gemischter Reis“ – ein traditionelles Reisgericht mit Gemüse, Fisch oder Fleisch, häufig mit Bohnen oder Erbsen verfeinert.

  • Kaasbroodjes: Einfluss aus den Niederlanden – kleine, würzige Käsepasteten, die in Bäckereien und Strassencafés sehr beliebt sind.

  • Bara: Frittierte Teigbällchen aus Linsenmehl und Gewürzen, ursprünglich aus der indischen Küche. Knusprig, würzig und ideal als Snack.

  • Herby’s Hot Sauce: Typische surinamische Chilisauce aus Scotch-Bonnet-Peppers – feurig, aromatisch und fast überall erhältlich.

  • Tropische Früchte: Mango, Papaya, Guave, Passionsfrucht und Kokosnuss sind allgegenwärtig – oft frisch auf Märkten oder in Säften und Desserts zu finden.

  • Warme Getränke: Beliebt sind süsser Milchtee mit Gewürzen, Kaffee aus lokalem Anbau und erfrischende Fruchtsäfte – perfekt für das tropische Klima.

Verhaltenstipps
  • Begrüssung: In Suriname ist eine freundliche und respektvolle Begrüssung selbstverständlich. Man gibt sich die Hand und sagt meist «Goedemorgen» (Guten Morgen), «Goedemiddag» (Guten Tag) oder «Goedenavond» (Guten Abend). Unter Freunden sind auch Umarmungen oder Wangenküsse üblich. Ein Lächeln öffnet fast überall Türen.

  • Bitte und Danke: Höflichkeit wird geschätzt – einfache niederländische Floskeln genügen: «Alstublieft» bedeutet «bitte» und «Dank u wel» heisst «vielen Dank». Im informellen Rahmen, etwa unter jüngeren Leuten, wird auch «Alsjeblieft» und «Dank je wel» verwendet.

  • Kleidung: Leichte, atmungsaktive Kleidung ist ideal für das tropische Klima. In Städten und religiösen Stätten sollte man sich jedoch dezent kleiden – Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Für den Regenwald empfiehlt sich praktische, lange Kleidung als Schutz vor Insekten.

  • Esskultur: Mahlzeiten werden meist in entspannter Atmosphäre eingenommen. Es ist üblich, vor dem Essen «Eet smakelijk» («Guten Appetit») zu wünschen. Mit Besteck zu essen ist üblich, in einfacheren Lokalen oder bei javanischen Gerichten wird teils auch mit den Händen gegessen.

  • Rauchen: In öffentlichen Gebäuden, Restaurants und Hotels ist Rauchen verboten. Im Freien wird es meist toleriert, sofern man Rücksicht auf andere nimmt. Es empfiehlt sich, Hinweisschilder zu beachten und auf Raucherzonen auszuweichen.

  • Trinkgeld: In besseren Restaurants ist eine Servicegebühr oft im Preis enthalten. Wo das nicht der Fall ist, sind 5–10 % Trinkgeld üblich. Auch Taxifahrern, Hotelpersonal und Gepäckträgern gibt man gerne ein kleines Trinkgeld als Zeichen der Wertschätzung.

  • Sonstiges: Pünktlichkeit wird geschätzt, auch wenn der Alltag oft von entspannter Gelassenheit geprägt ist. Respekt gegenüber allen ethnischen und religiösen Gruppen ist wichtig – Suriname ist kulturell sehr vielfältig. Fotografieren sollte man nur mit Zustimmung der Personen. Gleichgeschlechtliche Beziehungen werden allgemein missbilligt.

Gesundheitslage
  • Trinkwasserqualität: In Städten und touristischen Zonen sollte Trinkwasser nicht unbehandelt aus der Leitung konsumiert werden – es empfiehlt sich abgefülltes Wasser oder abgekochtes Wasser. In ländlichen und abgelegenen Gebieten ist die Wasserversorgung und -qualität mitunter eingeschränkt.

  • Impfungen: Für Einreisende nach Suriname werden in der Regel keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, dass Reisende ihre Routineimpfungen auf dem neuesten Stand halten, insbesondere Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Poliomyelitis und Masern.
  • Malariagefahr: Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Suriname seit Mitte 2025 offiziell als malariafrei zertifiziert. Laut der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) war früher in bestimmten Innengebieten Malariarisiko vorhanden, heute wird für die meisten Bereiche an der Küste keine Chemoprophylaxe mehr empfohlen, sondern allgemein guter Mückenschutz. 
  • Denguefieber & andere von Mücken übertragene Krankheiten: Ein Risiko für Denguefieber besteht im ganzen Land – es gibt keine direkte Impfung für Reisende. Wichtig ist, konsequent Mückenschutzmassnahmen zu ergreifen. Weitere relevante Erkrankungen: Zika‐Virus (besonders für Schwangere), Chikungunya.
  • Mückenschutz: Fundamental – insbesondere in der Regenwald‐ und Innenland‐Region. Empfehlenswert: Insektenschutzmittel mit hohem DEET‐Anteil, lange Kleidung, Moskitonetz beim Schlafen, gut schliessende Türen/Fenster.
  • Sonstiges: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Reisedurchfall – also Hygiene‐ und Nahrungs‐ & Wasser‐vorsichtsmassnahmen beachten.

- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2025 -

Medizinische Versorgung
  • Die medizinische Grundversorgung ist in den Städten gewährleistet. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen sollten wenn möglich im Ausland (zum Beispiel USA oder Europa) behandelt werden. Krankenhäuser verlangen vor Behandlungen eine finanzielle Garantie (Garantie per Kreditkarte oder Vorschusszahlung, Nachweis einer in Suriname gültigen Krankenversicherung oder Garantie der Kostenübernahme durch einen lokalen Arbeitgeber.
  • Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat).

- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2025 -

Aktuelle Sicherheitslage
  • Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt.

  • Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

  • Reisen nach Suriname gelten grundsätzlich als sicher. Bei Demonstrationen sind Ausschreitungen und Zusammenstösse zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften möglich. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (z.B. Ausgangssperren).
  • Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Suriname nicht ausgeschlossen werden. 
  • Taschen- und Entreissdiebstähle, Einbrüche sowie bewaffnete Überfälle kommen vor allem in den Städten vor.  Überfälle können durch Personen verübt werden, welche sich als Polizeipersonal ausgeben.
  • In den surinamischen Gewässern kommt es gelegentlich zu Piratenüberfällen auf Fischerboote. Überfälle auf Handelsschiffe und Jachten können nicht ausgeschlossen werden. 

- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2025 -

Strassenverkehr
  • Führerausweis: Wer hierzulande autofahren möchte, muss sich zwingend einen lokalen Führerausweis besorgen: Eine «Visitors Driver’s Licence»  kann bei der lokalen Polizei (Police Traffic Office) erworben werden und ist in der Geltungsdauer begrenzt. Zum Erwerb dieses Dokuments muss der internationale Führerausweis vorgewiesen werden. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

  • Autovermietung: Für die Anmietung eines Mietwagens in Suriname müssen Reisende mindestens 21 Jahre alt sein und seit mindestens einem Jahr einen gültigen Führerausweis besitzen; empfohlen wird zusätzlich ein internationaler Führerausweis. Eine Kreditkarte auf den Namen des Fahrers ist für die Kaution erforderlich. Die Strassenverhältnisse sind ausserhalb Paramaribos oft schlecht, daher eignet sich ein Geländewagen (4×4) besonders für Fahrten ins Landesinnere. Zusätzliche Versicherungen wie Diebstahl- oder Vollkaskoschutz sind empfehlenswert.

  • Verkehrsregeln: Es herrscht Linksverkehr!
  • Sonstiges: Die Überlandstrassen sind teilweise in schlechtem Zustand. Das unvorhersehbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmenden bildet ein Unfallrisiko.
Öffentlicher Verkehr
  • Fernzüge: Es gibt in Suriname keinen Fernverkehr per Bahn. Das frühere Eisenbahnnetz wurde stillgelegt, und Fernreisen erfolgen heute ausschliesslich mit Bus, Auto oder Inlandsflug.

  • Regionale Züge: Auch regionale Zugverbindungen bestehen nicht. Der Transport zwischen Städten und Dörfern erfolgt hauptsächlich über Strassenverkehr, häufig mit Minibussen oder privaten Fahrdiensten.

  • Autobusse: Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel sind Überland- und Stadtbusse. In Paramaribo verkehren sie unregelmässig, aber günstig. Überlandbusse verbinden die Hauptstadt mit grösseren Orten wie Albina oder Nieuw Nickerie. Komfort und Pünktlichkeit können variieren, weshalb eine flexible Reiseplanung ratsam ist.

  • U-Bahn / Strassenbahn: Es gibt weder eine U-Bahn noch Strassenbahnen in Suriname. Die meisten Einwohner nutzen Busse, Sammeltaxis oder Motorradtaxis für den Nahverkehr.

  • Fahrkarten: Fahrkarten werden in der Regel direkt im Bus oder beim Fahrer bezahlt. Es gibt keine landesweiten Ticketautomaten oder elektronischen Bezahlsysteme. Die Preise sind niedrig, aber abhängig von der Strecke und teilweise verhandelbar.

  • Sonstiges: In abgelegenen Gebieten sind Transportmöglichkeiten oft begrenzt. Für Reisen in schwer zugängliche Regionen, etwa in den Regenwald, werden häufig Boote oder kleine Propellermaschinen genutzt. Taxis sind in Städten verfügbar, meist ohne Taxameter – daher sollte der Preis vor Fahrtbeginn vereinbart werden.

Flugverkehr

Hier sind die wichtigsten internationalen Flughäfen in Suriname:

  • Johan Adolf Pengel International Airport (PBM), Zanderij bei Paramaribo: keine Direktflüge ab der Schweiz; übliche Umstiegspunkte sind z. B. Amsterdam (AMS) oder Paris (CDG). 

  • Zorg en Hoop Airport (ORG), Paramaribo: Kleinerer Flughafen, aber kaum internationale Direktflüge aus Europa verfügbar; ebenfalls Umstieg über Hauptdrehscheiben erforderlich.

Die wichtigsten Fluggesellschaften, die in Suriname operieren sind Surinam Airways, Gum Air und Fly All Ways.

Telefonvorwahl für die Schweiz

00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)

Notrufnummern
  • Polizei: 115
  • Ambulanz: 113
  • Feuerwehr: 110
Schweizer Botschaft / Konsulat

Zuständig für allgemeine Anliegen, Unterstützung vor Ort und erste Hilfe im Notfall:

Honorarkonsulat in Suriname
Coesewijnestraat 19
Nieuw Industriepark
Paramaribo
Suriname

Tel.: +597 463 118 
E-Mail: suriname@honrep.ch

Zuständig für konsularische und administrative Dienstleistungen wie Visa, Pässe und notarielle Angelegenheiten ist die:

Schweizer Botschaft in Caracas (Venezuela)
Avenida San Felipe
Edificio Torre La First
Piso 9
La Castellana
Caracas
Venezuela

Tel.: +58 212 263 74 22
E-Mail: caracas@eda.admin.ch

Weitere Informationen

Besondere rechtliche Bestimmungen

  • Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Gefängnisstrafen und Bussen geahndet.
  • Die Haftbedingungen sind prekär.

Naturbedingte Risiken

  • Es muss mit starken Regenfällen gerechnet werden. Sie können Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen, die Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.
  • Es besteht vielerorts Waldbrandgefahr.
  • Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

- Infos zuletzt aktualisiert im Oktober 2025 -

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