Reisehinweise für Ruanda .

Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Ruanda.

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Ruanda
Einfuhr Lokalwährung frei bis RWF 5'000.00
Einfuhr Fremdwährung frei, ab USD 10'000.00 (oder Gegenwert) Deklaration obligatorisch
Ausfuhr Lokalwährung frei bis RWF 5'000.00
Ausfuhr Fremdwährung frei, ab USD 10'000.00 (oder Gegenwert) Deklaration obligatorisch

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Praktische Infos:

Zeitverschiebung im Vergleich zur Schweiz

+ 1 h / keine Zeitverschiebung während unserer Sommerzeit

Hauptstadt

Kigali

Landessprache

Amtssprache

Kinyarwanda


Verständigungsmöglichkeiten

Englisch
Französisch
Swahili

Netzspannung

230 Volt; zweipolige Rundstecker (Typ C) und dreipolige Stecker (Typ J) in Gebrauch / Adapter erforderlich für andere Stecker.

Öffnungszeiten

Banken

8.00 - 17:00 h (Mo - Fr)
8.00 - 12.00 (Sa)
Öffnungszeiten können regional leicht variieren.
 

Geschäfte

8.0 - 18.00/19.00 h (Mo - Sa)
Zeiten können regional und je nach Geschäft variieren.

Feiertage
  • 1. Januar: Neujahr (New Year’s Day)

  • 2. Januar: Tag nach Neujahr (Day After New Year’s Day)

  • 1. Februar: Nationaler Heldentag (National Heroes’ Day)

  • Variables Datum: Karfreitag (Good Friday)

  • Variables Datum: Ostermontag (Easter Monday)

  • 7. April: Gedenktag des Völkermords an den Tutsi (Genocide Against the Tutsi Memorial Day)

  • 1. Mai: Tag der Arbeit (Labour Day)

  • 1. Juli: Unabhängigkeitstag (Independence Day)

  • 4. Juli: Befreiungstag (Liberation Day / Kwibohora)

  • Erster Freitag im August: Umuganura-Tag (Umuganura Day)

  • 15. August: Mariä Himmelfahrt (Assumption Day)

  • 25. Dezember: Weihnachten (Christmas Day)

  • 26. Dezember: Zweiter Weihnachtsfeiertag (Boxing Day)

Zusätzlich gibt es zwei islamische Feiertage, deren Datum sich nach dem Mondkalender richtet:

  • Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
  • Eid al-Adha (Opferfest)
Einreisebestimmungen

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger. Für die Einreise nach Ruanda sind die folgenden Dokumente erforderlich:

  • Schweizer Reisepass: Muss mindestens 6 Monate über das Ankunftsdatum hinaus gültig sein.

  • Für Aufenthalte bis zu 30 Tagen ist kein Visum erforderlich.

  • Rück- oder Weiterreiseticket: Die Reisedokumente für das nächste Reiseziel müssen in Ordnung sein.

  • Nachweis über ausreichende Geldmittel: zur Deckung der Ausgaben während des Aufenthalts.

  • Minderjährige: Erkundigen Sie sich bei den örtlichen Behörden über die Einreiseformalitäten für Minderjährige. Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kinder.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -*

Klima

Zentrales Hochland (inkl. Kigali)

  • Sommer (Dezember–Februar): Durchschnittlich 16–28 °C. Dies ist die kurze Trockenzeit, sonnig und warm, mit vereinzelten Schauern. Ideale Reisezeit für Safaris und Stadtbesichtigungen.

  • Winter (Juni–August): Durchschnittlich 15–26 °C. Längere Trockenzeit, angenehm mild und mit klarer Sicht; beste Reisezeit für Trekking und Gorilla-Touren.

  • Frühling/Herbst (März–Mai & September–November): Durchschnittlich 17–27 °C. Regenzeiten mit häufigen, aber kurzen Schauern. Landschaft sehr grün, Strassen teils schwer passierbar.

Vulkangebiete im Nordwesten (Virunga-Region)

  • Sommer (Dezember–Februar): Durchschnittlich 12–22 °C. Angenehm kühl, oft neblig am Morgen; kurze Trockenzeit erleichtert Wanderungen.

  • Winter (Juni–August): Durchschnittlich 10–20 °C. Trocken, klar und kühl – besonders nachts Temperaturen nahe 0 °C möglich. Beste Zeit für Berggorilla-Trekking.

  • Frühling/Herbst (März–Mai & September–November): Durchschnittlich 13–21 °C. Regenreicher, Pfade rutschig, aber üppige Vegetation und weniger Touristen.

Tiefland im Osten (Akagera-Nationalpark, Savannengebiete)

  • Sommer (Dezember–Februar): Durchschnittlich 18–30 °C. Trocken, warm bis heiss; beste Bedingungen für Tierbeobachtungen am Wasser.

  • Winter (Juni–August): Durchschnittlich 17–28 °C. Trockenzeit, heiss am Tag, aber angenehm in den Morgenstunden. Tierbeobachtungen besonders ergiebig.

  • Frühling/Herbst (März–Mai & September–November): Durchschnittlich 19–29 °C. Regenzeiten mit stärkeren, teils heftigen Schauern; Vegetation dicht, Tiere schwerer zu entdecken.

Die perfekte Reisezeit für Ruanda:

  • Badeferien: Jun–Sep, Dez–Feb. Ruanda hat keinen Zugang zum Meer, aber der Kivu-See bietet Strände und Badegelegenheiten. Am angenehmsten sind die Trockenzeiten, da weniger Regen und Mücken auftreten.
  • Städtetrips: Jun–Sep, Dez–Feb. Kigali und andere Städte lassen sich am besten in den trockenen Monaten erkunden, wenn Strassen und Wege leichter passierbar sind und das Klima mild bleibt.
Kommunikation
  • Handynutzung: Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung in Ruanda (Roaming). Es ist ratsam, vor der Reise die Roaming-Gebühren zu überprüfen und gegebenenfalls spezielle Roaming-Pakete zu erwerben, um Kosten zu reduzieren. Die Netzabdeckung ist in den Städten gut, auf dem Land teilweise eingeschränkt.

  • W-LAN: In Hotels, Restaurants und Cafés in Kigali und grösseren Städten meist verfügbar, auf dem Land deutlich seltener und oft langsamer. Für verlässliche Verbindung empfiehlt sich eine lokale SIM-Karte.

  • Prepaid-SIM-Karten: Es ist möglich, vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte zu kaufen, um lokale Anrufe zu tätigen und mobile Daten zu nutzen. Erhältlich ist diese bei lokalen Anbietern wie MTN Rwanda oder Airtel.
Sehenswürdigkeiten
  • Volcanoes National Park, Musanze: Berühmtes Schutzgebiet im Nordwesten, bekannt für Gorilla-Trekking und atemberaubende Vulkanlandschaften.

  • Nyungwe Forest National Park, Südwesten: Einer der ältesten Regenwälder Afrikas mit Schimpansen, Colobus-Affen und spektakulären Hängebrückenwegen.

  • Akagera National Park, Osten: Savannenpark mit „Big Five“ – Elefanten, Löwen, Büffeln, Leoparden und Nashörnern – sowie schönen Seen.

  • Kivu-See, Gisenyi/Kibuye/Cyangugu: Grosser See mit Stränden, Badeplätzen und Bootsausflügen, ideal für Entspannung nach einer Safari.

  • Kigali Genocide Memorial: Bewegende Gedenkstätte zum Völkermord von 1994, die Geschichte vermittelt und zur Erinnerung mahnt.

  • Kigali City Tower: Modernes Wahrzeichen der Hauptstadt mit Geschäften, Büros und Panoramablick über Kigali.

  • Ethnographic Museum, Huye (Butare): Bedeutendes Museum über die Kultur und Geschichte Ruandas mit umfangreichen Sammlungen.

  • King’s Palace Museum, Nyanza: Historischer Palast mit rekonstruierten königlichen Hütten und Einblicken in die Monarchie Ruandas.

  • Mount Karisimbi, Virunga-Gebirge: Höchster Berg Ruandas (4’507 m), beliebt für anspruchsvolle Wanderungen und spektakuläre Ausblicke.

  • Inema Arts Center, Kigali: Kreatives Kulturzentrum, das zeitgenössische ruandische Kunst präsentiert und Workshops anbietet.

  • Gishwati-Mukura National Park, Westen: Kleiner, junger Nationalpark mit reicher Biodiversität, Heimat von Schimpansen und seltenen Vogelarten.

  • Nyamata Memorial: Ergreifende Gedenkstätte in einer ehemaligen Kirche, die an den Völkermord erinnert.

  • Rusumo-Wasserfall, Grenze zu Tansania: Eindrucksvoller Wasserfall am Kagera-Fluss mit landschaftlicher Schönheit und historischer Bedeutung.

  • Kandt House Museum, Kigali: Ehemaliges Wohnhaus des deutschen Forschers Richard Kandt, heute Naturhistorisches Museum.

  • Iby’Iwacu Cultural Village, Musanze: Kulturelles Dorf, in dem Besucher traditionelle Tänze, Musik und Handwerkskunst der Einheimischen kennenlernen können.

Gastronomie
  • Ugali (Posho): Fester Brei aus Maismehl, Grundnahrungsmittel in Ruanda, wird meist als Beilage zu Gemüse, Fleisch oder Saucen serviert.

  • Isombe: Beliebtes Nationalgericht aus Maniokblättern, oft mit Erdnusssauce oder Fisch zubereitet, cremig und sehr nahrhaft.

  • Brochettes: Fleischspiesse, meist mit Rind, Ziege oder Fisch, am Grill zubereitet und in Restaurants sowie Strassenständen weit verbreitet.

  • Matoke: Gekochte Kochbananen, ein traditionelles Gericht in Ostafrika, das in Ruanda häufig mit Sauce oder Gemüse kombiniert wird.

  • Ibihaza: Stücke von Kürbis, die zusammen mit Bohnen gekocht werden, ein herzhaftes und sättigendes Alltagsgericht.

  • Bohnen (Ibishyimbo): Wichtigste Eiweissquelle der ruandischen Küche, oft mit Mais, Maniok oder Reis serviert.

  • Lokales Bier (z. B. Primus, Mützig): Sehr beliebt, besonders in geselliger Runde; daneben gibt es traditionelle Bananenbiere, die noch in Dörfern gebraut werden.

  • Kaffee und Tee: Ruanda ist bekannt für aromatischen Hochlandkaffee und feinwürzigen Schwarztee – beide gehören zu den wichtigsten Exportprodukten.

  • Frische Früchte: Ananas, Mangos, Papayas und Avocados sind im Land weit verbreitet und werden oft frisch auf Märkten angeboten.

Verhaltenstipps
  • Bitte und Danke: Höflichkeit ist sehr wichtig. «Mwiriwe» kann als höfliche Anrede genutzt werden, «Murakoze» bedeutet Danke und «Nyabuneka» heisst Bitte.

  • Kleidung: Gepflegte, eher konservative Kleidung wird geschätzt. In Städten ist westliche Alltagskleidung üblich, in ländlichen Regionen sollte man Schultern und Knie bedeckt halten.

  • Esskultur: Gegessen wird meist mit Besteck, in einfachen Lokalen aber auch mit den Händen. Essen wird geteilt, und es ist höflich, angebotene Speisen wenigstens zu probieren.

  • Rauchen: Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden und an vielen Plätzen verboten. Rücksichtnahme ist wichtig, da Rauchen nicht sehr verbreitet ist.

  • Trinkgeld: Nicht zwingend erwartet, aber in Restaurants und Hotels sind 5–10 % üblich. Kleine Aufmerksamkeiten oder ein paar RWF sind bei Dienstleistern geschätzt.

  • Sonstiges: Fotos von Menschen sollten nur mit deren Einverständnis gemacht werden. Respekt gegenüber dem Gedenken an den Völkermord ist essenziell; unangemessene Scherze oder Nachlässigkeit werden nicht toleriert. Pünktlichkeit ist nicht immer streng, dennoch wird Verlässlichkeit geschätzt.

Gesundheitslage
  • Trinkwasserqualität: Leitungswasser ist nicht trinkbar. Es wird dringend empfohlen, nur abgefülltes, versiegeltes Wasser oder abgekochtes Wasser zu konsumieren. Auch beim Zähneputzen besser abgefülltes Wasser verwenden.

  • Impfungen: Für Einreisende nach Ruanda werden in der Regel keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, dass Reisende ihre Routineimpfungen auf dem neuesten Stand halten, insbesondere Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus, , Tollwut, Poliomyelitis und Masern. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder bei Transit über ein solches Land ist eine Gelbfieberimpfung obligatorisch (Nachweis im Impfpass erforderlich).
  • Denguefieber: Kommt vor, vor allem in tieferen Lagen. Kein Impfstoff für Reisende verfügbar, daher ist konsequenter Schutz vor Mückenstichen wichtig.
  • Malariagefahr: Ganzjährig und landesweit vorhanden, auch in Städten. Eine Prophylaxe (Tabletten) wird empfohlen. Zusätzlich ist konsequenter Mückenschutz nötig.
  • Mückenschutz: Lange Kleidung, Moskitonetze und Insektenschutzmittel sind essenziell. Besonders in der Regenzeit ist die Mückenaktivität hoch.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Medizinische Versorgung
  • Ausserhalb von Kigali ist die medizinische Versorgung nicht gewährleistet. Krankenhäuser verlangen vor Behandlungen einen Kostenvorschuss in Bargeld. Eigenes Verbandsmaterial und Wegwerfspritzen können sich als nützlich erweisen.
  • Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat).

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Aktuelle Sicherheitslage
  • Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt.

  • Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

  • Reisen nach Ruanda gelten grundsätzlich als sicher. Die Beziehungen zu verschiedenen Nachbarstaaten sind jedoch angespannt (s. Kapitel Spezifische regionale Risiken).  
  • Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Ruanda nicht ausgeschlossen werden.
  • Von Reisen in die Grenzgebiete zur Demokratischen Republik Kongo und zu Burundi wird abgeraten, da dort bewaffnete Zwischenfälle und Überfälle vorkommen können. Auch an der Grenze zu Uganda bestehen Spannungen, vereinzelt kommt es zu Zwischenfällen. Nationalparks sollten ausschliesslich im Rahmen organisierter Touren und mit vertrauenswürdiger lokaler Begleitung besucht werden; Anweisungen der Parkverwaltungen und Sicherheitskräfte sind unbedingt zu befolgen.
  • Gewaltkriminalität ist eher selten. Taschen- und Entreissdiebstähle sowie Einbrüche kommen vor allen in den Städten vor. Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen und gehen Sie nachts nicht zu Fuss aus.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Strassenverkehr
  • Führerausweis: Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

  • Autovermietung: Für einen Mietwagen muss der Fahrer generell mindestens 21 Jahre alt sein, je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp.
  • Verkehrsregeln: Es herrscht Rechtsverkehr.
  • Sonstiges: Die Hauptstrassen sind in gutem Zustand. Das unvorhersehbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmenden, die Missachtung der Verkehrsregeln sowie streunende Tiere bilden jedoch ein erhebliches Unfallrisiko. Verzichten Sie auf nächtliche Überlandfahrten. 
Öffentlicher Verkehr
  • Fernzüge: Es gibt in Ruanda keine Fernzüge, das Eisenbahnnetz ist nicht ausgebaut. Fernreisen erfolgen ausschliesslich mit dem Bus oder dem Auto.

  • Regionale Züge: Regionale Zugverbindungen existieren nicht. Der öffentliche Verkehr konzentriert sich auf Busse und Minibusse.

  • Autobusse: Das wichtigste Transportmittel für längere Strecken. Zwischen Kigali und grösseren Städten verkehren regelmässig moderne Fernautobusse, die relativ günstig und zuverlässig sind. Für kurze Strecken werden oft Miniautobusse oder Motorradtaxis genutzt.

  • U-Bahn/Strassenbahn: In Kigali und anderen Städten gibt es keine U-Bahn oder Strassenbahn. Der innerstädtische Verkehr wird durch Busse, Taxis und Motorradtaxis abgedeckt.

  • Fahrkarten: Tickets für Fernautobusse erhält man an offiziellen Busbahnhöfen oder bei den jeweiligen Unternehmen. In Kigali gibt es ein elektronisches Kartensystem („Tap&Go“) für den Stadtbusverkehr, das bequemes Ein- und Aussteigen ermöglicht.

  • Sonstiges: Motorradtaxis („Motos“) sind im Stadtverkehr weit verbreitet, günstig und schnell, allerdings mit erhöhtem Sicherheitsrisiko. Taxis sind vorhanden, aber teurer als Motos. In Kigali ist der öffentliche Busverkehr vergleichsweise gut organisiert, in ländlichen Regionen weniger zuverlässig.

Flugverkehr
  • Kigali International Airport (KGL), Kigali: Direktflüge aus der Schweiz existieren derzeit nicht. Die häufigsten Umsteigeverbindungen führen über Drehkreuze wie Addis Abeba (Ethiopian Airlines), Doha (Qatar Airways), Amsterdam (KLM) oder Brüssel (Brussels Airlines), bevor es nach Kigali weitergeht.

In Ruanda operieren unter anderem RwandAir, Ethiopian Airlines, Qatar Airways, KLM, Brussels Airlines, Turkish Airlines, Kenya Airways und EgyptAir.

Telefonvorwahl für die Schweiz

00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)

Notrufnummern
  • Polizei: 112
  • Ambulanz: 912 oder 112
  • Feuerwehr: 112
Schweizer Botschaft / Konsulat

Schweizerisches Kooperationsbüro und Konsularagentur in Ruanda
KN 3 Av. #36
Kigali
Rwanda

Tel.: +250 788 18 91 00
E-Mail: kigali@eda.admin.ch


Schweizerische Botschaft in Kenia
Rosslyn Green Estate
Rosslyn Green Drive, off Red Hill Road
Nairobi

Tel.: +254 730 694 000

E-Mail: nairobi@eda.admin.ch

Weitere Informationen

Besondere rechtliche Bestimmungen

  • Strafbar sind unter anderem: Der Besitz und die Benützung von Plastiktaschen, das Wegwerfen von Abfall im öffentlichen Raum, das Betreten von Grünflächen in den Städten sowie das Fotografieren von militärischen Einrichtungen und Regierungsgebäuden.

  • Bei Leugnung des Genozids oder der Förderung der Ideologie des Genozids drohen langjährige Haftstrafen.
  • Kritische politische Äusserungen werden nicht geschätzt; sie können Sie selbst und Ihre Kontaktperson in Schwierigkeiten bringen und sind unter Umständen strafbar.
  • Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Haftstrafen geahndet.
  • Die Haftbedingungen sind prekär (überfüllte Gefängnisse, mangelhafte Hygiene und medizinische Versorgung etc.).

Naturbedingte Risiken

  • Es muss mit starken Regenfällen gerechnet werden. Sie können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.
  • Ruanda liegt in einem Erdbebengebiet. Vulkanausbrüche in der Demokratischen Republik Kongo können sich auch auf das ruandische Grenzgebiet auswirken. Mehr Infos unter: MINEMA Ministry in Charge of Emergency Management

Besondere Hinweise

  • Flüchtlingslager dürfen nur mit einer Bewilligung der ruandischen Behörden besucht werden.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

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Alle Angaben werden sorgfältig geprüft. Dennoch kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der Länderinformationen übernommen werden. Swiss Bankers kann für Fehler bzw. Unvollständigkeiten und dadurch eventuell eintretende Schäden nicht haftbar gemacht werden.

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