Reisehinweise für Eritrea .

Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Eritrea.

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Eritrea
Einfuhr Lokalwährung verboten
Einfuhr Fremdwährung frei, ab USD 10'000.00 (oder Gegenwert) Deklaration obligatorisch
Ausfuhr Lokalwährung frei bis ERN 1' 000.00, ab ERN 1 '000.00 Export nicht erlaubt
Ausfuhr Fremdwährung frei, ab USD 10'000.00 (oder Gegenwert) Deklaration obligatorisch

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Praktische Infos:

Zeitverschiebung im Vergleich zur Schweiz

+ 2 h / + 1 h während unserer Sommerzeit

Hauptstadt

Asmara

Landessprache

Amtssprache
Tigrinya 
Arabisch
Englisch

Weitere Sprachen
Es gibt insgesamt neun anerkannte Volksgruppen mit jeweils eigenen Sprachen, z. B. Tigre, Afar, Saho, Kunama.

Netzspannung

230 Volt; zweipolige Rundstecker / Adapter erforderlich für dreipolige Stecker.

Öffnungszeiten

Banken

8.00 - 12.00 h und 14.00 - 16.00 h (Mo - Sa)
Öffnungszeiten können variieren.
 

Geschäfte

8.30 - 12.30 h und 15.00 - 19.00 h (Mo - Sa)
Öffnungszeiten können je nach Region, Jahreszeit und Geschäft stark variieren.

Feiertage
  • 1. Januar: Neujahr (Hadish Amet)

  • 7. Januar: Orthodoxes Weihnachtsfest (Lidet)

  • 19. Januar: Epiphanie / Thronfest (Timket)

  • 8. März: Internationaler Frauentag (Maelti Anesti)
  • Variables Datum im März/April: Koptischer Karfreitag (Arbi Siklet)
  • Variables Datum im März/April: Koptischer Ostersonntag (Fasika)
  • 1. Mai: Tag der Arbeit (May Day)

  • 24. Mai: Unabhängigkeitstag (Maelti Natsinet)

  • 20. Juni: Martyrer-Tag (Maelti Siwuat)

  • 1. September: Beginn des bewaffneten Befreiungskampfes (Bahti Meskerem)

  • 11. September: Äthiopisch-eritreisches Neujahr (Enkutatash)

  • 27. September: Auffindung des Kreuzes – Meskel (Meskel)

  • 25. Dezember: Weihnachten (Lidet)

Zusätzlich gibt es islamische Feiertage, deren Datum sich nach dem Mondkalender richtet:

  • Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
  • Eid al-Adha (Opferfest)
  • Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)

Einreisebestimmungen

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger. Für die Einreise nach Eritrea sind die folgenden Dokumente erforderlich:

  • Schweizerpass: Muss bis mindestens 1 Monat nach Aufenthaltsende gültig sein.
  • Visum.
  • Rück- oder Weiterreiseticket: Die Reisedokumente für das nächste Reiseziel müssen in Ordnung sein.
  • Nachweis über ausreichende Geldmittel: zur Deckung der Ausgaben während des Aufenthalts.
  • Minderjährige: Erkundigen Sie sich bei den örtlichen Behörden über die Einreiseformalitäten für Minderjährige. Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kinder.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Klima

Zentraler Hochland (inkl. Asmara, zentrale Plateau-Region)

  • Sommer (Mai–August): Durchschnittlich 27–30 °C im Mai, sinkend auf 24–26 °C während der Regenzeit (Juli–August) mit häufigen Schauern.
  • Winter (Dezember–Februar): Tagsüber mild bei etwa 22 °C, nachts kühl bis nahe 0 °C in höheren Lagen.
  • Frühling/Herbst (März–April, September–Oktober): Angenehme 20–28 °C, Frühling mit kurzen Regenfällen, Herbst meist trocken.

Küstenregion & Tiefland (z. B. Massawa, Assab)

  • Sommer (Mai–September): Über 40 °C, sehr heiß und oft schwül.
  • Winter (Dezember–Februar): 21–35 °C, warm bis heiß, teilweise feucht.
  • Frühling/Herbst (März–April, Oktober): Frühling um 30 °C, zunehmend trocken; Herbst noch warm, aber abkühlend – ideal für Strandaufenthalte.

Nakfa-Region (östliches Escarpment – Übergangszone)

  • Sommer (Juni–August): Höchstwerte bei 28–30 °C, nachts kühl mit 17–19 °C. August ist mit ca. 116 mm der niederschlagsreichste Monat.
  • Winter (Dezember–Februar): Tageswerte um 21–22 °C, nachts 9–10 °C, trockenste Zeit des Jahres.
  • Frühling/Herbst: Herbsttemperaturen sinken von 28 °C (September) auf 22 °C (November), Frühling ähnlich, mit allmählich steigenden Temperaturen und etwas Regen.

Die perfekte Reisezeit für Eritrea:

  • Badeferien: Okt–Apr. An der Küste und auf den Dahlak-Inseln ist es in diesen Monaten warm bis heiss, aber nicht so extrem wie im Sommer. Das Meer ist angenehm warm, und es herrscht meist trockenes Wetter.

  • Städtetrips: Okt–Mär und Mai. Besonders in Asmara und im Hochland ist es dann angenehm mild und meist trocken – ideal für Sightseeing zu Fuss.

Kommunikation
  • Handynutzung: Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung in Eritrea (Roaming). Es ist ratsam, vor der Reise die Roaming-Gebühren zu überprüfen und gegebenenfalls spezielle Roaming-Pakete zu erwerben, um Kosten zu reduzieren. 

  • W-LAN:  WLAN gibt es nur sehr vereinzelt, z. B. in wenigen Hotels oder Internetcafés in Asmara. Die Verbindung ist meist langsam und unzuverlässig. In kleineren Städten oder ländlichen Gebieten praktisch nicht vorhanden.

  • Prepaid-SIM-Karten: Eritreische SIM-Karten (z. B. von EriTel) sind nur sehr eingeschränkt für Ausländer erhältlich, oft nur mit lokaler Registrierung und teils gar nicht an Touristen ausgegeben. Selbst mit SIM ist mobiles Internet kaum nutzbar, da es kein flächendeckendes 3G/4G gibt.
Sehenswürdigkeiten
  • Asmara Kathedrale (Kirche Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz), Asmara: Imposante katholische Kirche im lombardisch-romanischen Stil aus der italienischen Kolonialzeit, eines der markantesten Wahrzeichen der Hauptstadt.

  • Fiat Tagliero Building, Asmara: Futuristisches Tankstellengebäude aus den 1930er-Jahren im Stil des italienischen Futurismus, Symbol für Asmaras Art-déco-Architektur.

  • Nationalmuseum Eritreas, Asmara: Museum mit archäologischen Funden, ethnografischen Ausstellungen und Exponaten zur Geschichte des Landes.

  • Medebar Market, Asmara: Traditioneller Markt, auf dem Metallwaren aus Recyclingmaterial hergestellt und verkauft werden, lebendiger Einblick ins Alltagsleben.

  • Massawa Altstadt, Massawa: Historische Hafenstadt mit osmanischer und italienischer Architektur, schmalen Gassen und orientalischem Flair.

  • Imperial Palace, Massawa: Verfallener Palast aus der osmanischen Zeit, der einst als Residenz diente und direkt am Hafen liegt.

  • Dahlak-Archipel, Rotes Meer: Inselgruppe mit über 100 Inseln, bekannt für unberührte Strände, klares Wasser und ausgezeichnete Tauch- und Schnorchelgebiete.

  • Qohaito-Archäologische Stätte, Nähe Dekemhare: Ruinen einer antiken Stadt mit Tempeln, Gräbern und Felszeichnungen, umgeben von spektakulärer Hochlandlandschaft.

  • Adulis-Archäologische Stätte, Küste südlich von Massawa: Überreste einer bedeutenden Hafenstadt des antiken Aksumitischen Reiches, heute Ausgrabungsstätte.

  • Filfil Solomona, Anseba-Region: Grüner Regenwald im Hochland mit kühlerem Klima, Wanderwegen und reicher Vogelwelt.

  • Senafe und Metera, Südliches Hochland: Historische Stätten mit Ruinen aus der aksumitischen Zeit, darunter die berühmte Stele von Metera.

  • Dankalia-Wüste, Südliche Küstenregion: Extrem heisse und trockene Landschaft mit vulkanischen Formationen, Salzebenen und einzigartiger Natur.

  • Keren Markt, Keren: Wöchentlicher Kamel- und Viehmarkt, farbenfrohes Spektakel und wichtiger Treffpunkt für die ländliche Bevölkerung.

  • Italienischer Friedhof, Asmara: Historische Grabstätte aus der Kolonialzeit, die an die italienische Präsenz in Eritrea erinnert.

  • Semenawi Bahri Nationalpark, Nähe Asmara: Berg- und Waldgebiet mit steilen Tälern, dichter Vegetation und reicher Tierwelt, beliebt für Wanderungen.

Gastronomie
  • Injera: Sauerteig-Fladenbrot aus Teffmehl, das als Grundlage fast jeder Mahlzeit dient. Es wird als Teller und Besteck zugleich genutzt, indem Speisen darauf angerichtet und mit Stücken Injera aufgenommen werden.

  • Zigni: Würziger Fleischeintopf, meist aus Rind oder Lamm, mit Berbere-Gewürzmischung und Tomatenbasis. Traditionell wird er auf Injera serviert.

  • Shiro: Sämiger Eintopf aus gemahlenen Kichererbsen oder Bohnen, oft mit Zwiebeln, Knoblauch und Berbere gewürzt. Eine beliebte vegetarische Option.

  • Berbere-Gewürz: Scharf-würzige Mischung aus Chili, Knoblauch, Ingwer, Koriander und weiteren Gewürzen. Grundlage für viele traditionelle Gerichte.

  • Kaffeezeremonie: Wichtiger Bestandteil der eritreischen Gastfreundschaft. Frisch geröstete Bohnen werden gemahlen, in einer traditionellen Kanne (Jebena) aufgekocht und in kleinen Tassen serviert.

  • Meeresfrüchte an der Küste: In Hafenstädten wie Massawa sind frischer Fisch, Garnelen und Krabben weit verbreitet, oft gegrillt oder in einfachen Saucen zubereitet.

  • Taita: Variante von Injera, die etwas dicker und neutraler im Geschmack ist und in einigen Regionen bevorzugt wird.

  • Frische Säfte: Mango-, Papaya- oder Avocadosäfte sind in Städten weit verbreitet und werden oft frisch zubereitet.

  • Italienischer Einfluss: Aufgrund der Kolonialgeschichte gibt es in vielen Cafés Pasta, Lasagne und hervorragenden Espresso.

Verhaltenstipps
  • Begrüssung: Händeschütteln ist die gängigste Form der Begrüssung, oft begleitet von herzlichen Worten. Auf Tigrinya sagt man «Selam» (Hallo) oder «Selam dehan» (Guten Tag). Unter Freunden und Familie sind auch Umarmungen oder Wangenküsse üblich.

  • Bitte und Danke: «Ebakha» (Bitte, an einen Mann gerichtet) bzw. «Ebakhi» (Bitte, an eine Frau gerichtet) und «Yekenyeley» (Danke) sind höfliche Floskeln, die im Alltag geschätzt werden.

  • Kleidung: In Städten ist legere, saubere Kleidung üblich. Frauen sollten Schultern und Knie bedecken, besonders in ländlichen Gegenden und religiösen Stätten. Männer sollten in formelleren Situationen lange Hosen tragen.

  • Esskultur: Mahlzeiten werden oft gemeinsam von einem grossen Teller gegessen, wobei die rechte Hand verwendet wird, um mit Injera Speisen aufzunehmen. Essen mit der linken Hand gilt als unhöflich. Gäste sollten probieren, was angeboten wird.

  • Rauchen: In vielen öffentlichen Gebäuden ist Rauchen nicht erlaubt. Draussen ist es oft toleriert, jedoch sollte man Rücksicht auf Umstehende nehmen.

  • Trinkgeld: In einfachen Restaurants wird Trinkgeld nicht erwartet, in touristischeren Lokalen sind 5–10 % üblich. Taxifahrern gibt man in der Regel kein Trinkgeld, kleine Aufrundungen sind jedoch willkommen.

  • Sonstiges: Politische Themen sollten vermieden werden. Fotografieren von Militäranlagen, öffentlichen Gebäuden oder uniformierten Personen ist verboten und kann zu Problemen führen. Respekt vor älteren Menschen und religiösen Bräuchen wird hoch geschätzt.

Gesundheitslage
  • Trinkwasserqualität: Leitungswasser ist nicht trinkbar. Wasser sollte ausschliesslich in versiegelten Flaschen oder nach Abkochen, Filtern oder chemischer Behandlung konsumiert werden. Auch beim Zähneputzen besser abgefülltes Wasser verwenden.

  • Impfungen: Für Einreisende nach Eritrea werden in der Regel keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, dass Reisende ihre Routineimpfungen auf dem neuesten Stand halten, insbesondere Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Poliomyelitis und Masern. Eine Gelbfieberimpfung ist jedoch verpflichtend, wenn Sie aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreisen. In diesen Fällen muss bei der Einreise ein internationaler Impfausweis mit gültiger Gelbfieberimpfung vorgelegt werden.
  • Denguefieber: Vereinzelt Fälle in den Küstenregionen. Es gibt keine Impfung; Schutz vor Mückenstichen ist die wichtigste Präventionsmassnahme.
  • Malariagefahr: Ganzjähriges Malariarisiko im Tiefland und an der Küste, insbesondere in der Region um Massawa, Assab und in ländlichen Gebieten unter 2’200 m. Asmara und das Hochland gelten als malariafrei. Prophylaxe (medikamentös und/oder konsequenter Mückenschutz) wird empfohlen.
  • Mückenschutz: Leichte, lange Kleidung tragen, Insektenschutzmittel (DEET oder Icaridin) verwenden, Moskitonetze nutzen – besonders in den Abend- und Nachtstunden.
  • Sonstiges: In heissen Tieflandregionen besteht Risiko für Hitzschlag und Dehydrierung – ausreichend trinken (sicheres Wasser) und körperliche Belastung in der Mittagshitze vermeiden.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Medizinische Versorgung
  • Die medizinische Grundversorgung ist ausserhalb von Asmara nur beschränkt gewährleistet. Krankenhäuser verlangen vor Behandlungen in der Regel eine Vorschusszahlung.
  • Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat).

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Aktuelle Sicherheitslage
  • Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt.

  • Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

  • Die Beziehungen zu allen Nachbarstaaten sind angespannt; von Reisen in die Grenzregionen wird abgeraten.

  • Alle Reisen ausserhalb von Asmara sind für ausländische Personen bewilligungspflichtig. Dies gilt auch für das schweizerische diplomatische und konsularische Personal. Aus diesem Grund hat die Schweiz nur eng begrenzte – je nach Situation überhaupt keine - Möglichkeit zur Hilfeleistung in Notfällen.

  • Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Eritrea nicht ausgeschlossen werden. Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.

  • Beachten Sie im ganzen Land die üblichen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität. Verzichten Sie auf nächtliche Spaziergänge und Überlandfahrten.

  • Im Golf von Aden und in den eritreischen Gewässern kommt es gelegentlich zu Piratenüberfällen. Beachten Sie die spezifischen Informationen: Maritime Risiken und Piraterie

  • Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.

  • Minen: Noch sind nicht alle Minen aus dem Bürgerkrieg (1962 - 1993) entschärft worden. Besonders im Norden und entlang der Grenze zu Sudan besteht weiterhin eine ernsthafte Gefahr. Halten Sie sich deshalb strikt an die häufig befahrenen Strassen und informieren Sie sich im Zweifelsfall bei den lokalen Behörden und/oder der Bevölkerung.

  • Grenzgebiet zu Äthiopien: Von Reisen ins eritreisch-äthiopische Grenzgebiet wird abgeraten. Die Lage im Grenzgebiet zu Äthiopien bleibt trotz vordergründiger Beruhigung angespannt. Die Grenzübergänge zwischen Eritrea und Äthiopien sind geschlossen. Die Kampfzonen aus dem ehemaligen Grenzkonflikt zwischen Eritrea und Äthiopien sind stark vermint. 

  • Grenzgebiet zu Dschibuti: Wegen ungelösten Grenzkonflikten zwischen Eritrea und Dschibuti bleibt die Lage weiterhin angespannt.

  • Von Reisen in die dschibutische Grenzregion wird abgeraten. 

  • Grenzgebiet zum Sudan:  Im Sudan kommt es seit dem 15. April 2023 landesweit zu schweren Kampfhandlungen, die zahlreiche zivile Todesopfer und Verletze fordern. Die Kämpfe führen zu Flüchtlingsströmen, auch nach Eritrea. Im Grenzgebiet zum Sudan sind Schmuggelorganisationen aktiv (Menschen- und Warenschmuggel). Die Lage ist sehr angespannt.

  • Von Reisen in das Grenzgebiet zum Sudan, das weiträumig zu meiden ist, wird abgeraten.

  • Passage durch das Rote Meer und den Suezkanal: In der Region rund um das Rote Meer und den Suezkanal sind erhöhte Vorsichtsmassnahmen geboten; siehe Informationen unter Maritime Risiken und Piraterie

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Strassenverkehr
  • Führerausweis: Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

  • Autovermietung: Für einen Mietwagen muss der Fahrer mindestens 25 Jahre alt sein.
  • Verkehrsregeln: Es herrscht Rechtsverkehr.
  • Sonstiges: Das unberechenbare Verhalten im Strassenverkehr bildet ein erhöhtes Unfallrisiko, ebenso wie die Anwesenheit von Fussgängerinnen und Fussgängern sowie Vieh auf den Fahrbahnen. Besonders auf den kurvenreichen Bergstrassen ist grösste Vorsicht geboten. Verzichten Sie auf nächtliche Überlandfahrten.
Öffentlicher Verkehr
  • Fernzüge: Es gibt nur eine historische Bahnstrecke zwischen Asmara und Massawa, die hauptsächlich für touristische Sonderfahrten mit Dampflokomotiven genutzt wird. Regelmässiger Fernzugverkehr existiert nicht.

  • Regionale Züge: Kein regulärer Regionalzugbetrieb. Die Bahn wird ausschliesslich zu besonderen Anlässen oder für gebuchte Gruppenfahrten betrieben.

  • Autobusse: Zwischen grösseren Städten verkehren regelmässig Überlandbusse, die jedoch oft langsam und einfach ausgestattet sind. Fahrten können wegen technischer Probleme oder Strassenzustand Verzögerungen haben.

  • U-Bahn/Strassenbahn: Es gibt weder U-Bahn- noch Strassenbahnnetze in Eritrea. Der Nahverkehr in Städten erfolgt vor allem per Minibus oder Taxi.

  • Fahrkarten: Busfahrkarten kauft man meist direkt beim Fahrer oder an kleinen Kiosken an den Busbahnhöfen. Plätze sind oft begrenzt, und in Stoßzeiten kann es zu Überfüllung kommen.

  • Sonstiges: Taxis und Sammeltaxis sind in Städten weit verbreitet, Preise sollten vor Fahrtbeginn ausgehandelt werden. In ländlichen Gebieten ist der öffentliche Verkehr unregelmässig, und Wartezeiten können lang sein.

Flugverkehr
  • Asmara International Airport (ASM), Asmara: Keine Direktflüge aus Zürich, Genf oder Basel. Wichtige Umstiegspunkte für Flüge aus der Schweiz sind Kairo, Istanbul, Dubai, Doha oder Addis Abeba.

  • Massawa International Airport (MSW), Massawa: Derzeit kein regulärer internationaler Linienverkehr. Er wird vor allem für inländische Flüge oder vereinzelte Charter genutzt. Internationale Anreise erfolgt in der Regel über Asmara.

  • Assab International Airport (ASA), Assab: Kein regelmässiger internationaler Linienverkehr, hauptsächlich für militärische oder Sonderflüge genutzt. Internationale Einreise ebenfalls über Asmara.

In Eritrea operieren unter anderem Eritrean Airlines, Turkish Airlines, EgyptAir, flydubai, Qatar Airways und Ethiopian Airlines.

Telefonvorwahl für die Schweiz

00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)

Notrufnummern
  • Polizei: 113
  • Ambulanz: 114
  • Feuerwehr: 116
Schweizer Botschaft / Konsulat

Honorarkonsulat der Schweiz
P.O. Box 3939
Asmara
Eritrea

Tel.: +291 717 41 63
E-Mail: asmara@honrep.ch

Weitere Informationen

Besondere rechtliche Bestimmungen

  • Strafbar sind unter anderem:
    • Gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen;
    • Das Fotografieren von öffentlichen Bauten wie Brücken, Flughäfen sowie militärischen Anlagen oder uniformierten Personen;
    • Regierungskritische Äusserungen.
  • Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Haftstrafen geahndet.
  • Die Haftbedingungen sind prekär; die inhaftierten Personen müssen in der Regel von Verwandten versorgt werden.

Naturbedingte Risiken

  • Eritrea liegt in einem Erdbebengebiet und zählt mehrere aktive Vulkane. Beachten Sie die Warnungen und Instruktionen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen um aktive Vulkane, Evakuationsbefehle.
  • Es muss mit starken Regenfällen gerechnet werden. Diese können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.
  • Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Besondere Hinweise

  • Alle Reisen ausserhalb von Asmara sind für ausländische Personen bewilligungspflichtig. Nähere Auskünfte dazu erteilt die Botschaft von Eritrea in Genf: Botschaft von Eritrea in Genf

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

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Alle Angaben werden sorgfältig geprüft. Dennoch kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der Länderinformationen übernommen werden. Swiss Bankers kann für Fehler bzw. Unvollständigkeiten und dadurch eventuell eintretende Schäden nicht haftbar gemacht werden.

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