Reisehinweise für Bhutan .

Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Bhutan.

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Bhutan
Einfuhr Landeswährung bis zu BTN 25’000 erlaubt. Für die Einfuhr von Beträgen über BTN 25'000 ist eine schriftliche Genehmigung der Royal Monetary Authority of Bhutan (RMA) erforderlich.
Einfuhr Fremdwährung frei, ab USD 10’000 (oder Gegenwert) Deklaration obligatorisch
Ausfuhr Landeswährung bis zu BTN 25’000 erlaubt. Für die Einfuhr von Beträgen über BTN 25'000 ist eine schriftliche Genehmigung der Royal Monetary Authority of Bhutan (RMA) erforderlich.
Ausfuhr Fremdwährung frei, ab USD 10’000 (oder Gegenwert) ist eine vorherige schriftliche Genehmigung der Royal Monetary Authority of Bhutan sowie eine Deklaration beim Zoll erforderlich.

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Praktische Infos:

Zeitverschiebung im Vergleich zur Schweiz

+5 h / +4 h während unserer Sommerzeit.

Hauptstadt

Thimphu

Landessprache

Dzongkha

Netzspannung
  • 230 Volt
  • Reisestecker-Adapter für Typ D, F und G erforderlich
Öffnungszeiten

Banken

9.00 - 15.00 h (Mo - Fr)
Manche Filialen (z. B. in Thimphu oder Paro) können leicht abweichende Zeiten haben.

Geschäfte

9.00 - 20.00 h (Mo - So)
Viele kleinere Läden und Märkte öffnen auch früher, gegen 8.00 Uhr

Feiertage
  • 1. Januar – Neujahr (New Year’s Day)
  • Februar/März – Losar (Bhutanisches Neujahr, Datum nach Mondkalender)
  • Februar/März – Geburtstag des Königs Jigme Khesar Namgyel Wangchuck (King’s Birthday)
  • April/Mai – Shabdrung Kuchoe (Gedenktag an Shabdrung Ngawang Namgyal)
  • April/Mai – Buddha Parinirvana (Gedenktag an Buddhas Tod, nach Mondkalender)
  • 2. Mai – Geburtstag des 3. Königs, Jigme Dorji Wangchuck (Teacher’s Day)
  • 24. Mai – Lord Buddha’s Saka Dawa (Buddha Purnima / Vesak)
  • Juni – Lord Buddha’s Geburt, Erleuchtung und Tod (Saga Dawa Düchen, nach Mondkalender)
  • 2. Juni – Krönung des 4. Königs Jigme Singye Wangchuck (Coronation Day)
  • Juli – Drukpa Tshechi (Gedenktag an Guru Rinpoche, nach Mondkalender)
  • September – Blessed Rainy Day (nach Mondkalender)
  • September/Oktober – Thimphu Drubchen & Thimphu Tshechu (nach Mondkalender)
  • Oktober/November – Dashain (Hindu-Fest, nach Mondkalender)
  • Oktober/November – Lhabab Düchen (Buddha steigt vom Himmel herab, nach Mondkalender)
  • 1. November – Krönungstag des 5. Königs Jigme Khesar Namgyel Wangchuck
  • 11. November – Geburtstag des 4. Königs Jigme Singye Wangchuck & Tag der Verfassung
  • 17. Dezember – Nationalfeiertag (National Day)
Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Bhutan sind die folgenden Dokumente erforderlich:

  • Bis mind. 6 Monate nach Ankunft gültiger Schweizerpass
  • Die Reise muss über ein lizenziertes bhutanisches Reisebüro oder einen registrierten Reiseveranstalter gebucht werden.
  • Das Visum wird vor der Reise vom Veranstalter beantragt. Bei der Ankunft (z. B. am Flughafen Paro) wird es in den Pass eingetragen.
  • Reisende müssen ein Rückflugticket und einen Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel vorlegen.
  • Zusätzlich wird eine Sustainable Development Fee (SDF) von derzeit USD 100 pro Person und Nacht erhoben, die über den Reiseveranstalter zu entrichten ist
  • Minderjährige: Für Minderjährige die alleine, nur mit einem Elternteil oder gar nicht mit Ihren Eltern reisen, wird eine Reisevollmacht empfohlen. Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kinder.

Stand: September 2025

Klima

Bhutan hat ein stark vom Himalaya geprägtes Klima mit grossen Unterschieden je nach Region und Höhenlage.

  • Süden: Subtropisches Klima mit ganzjährig warmen bis heissen Temperaturen. Während des Monsuns von Juni bis September fallen starke Regenfälle, der Winter ist milder.

  • Zentralbhutan (Thimphu, Paro): Gemässigtes Klima mit warmen Sommern und kühlen bis kalten Wintern. Auch hier bringt die Monsunzeit von Juni bis September viel Niederschlag.

  • Norden: Alpin geprägtes Hochgebirgsklima. Strenge Winter mit Schneefall, kühle Sommer und Temperaturen, die ganzjährig niedrig bleiben.
    Die Temperaturen reichen je nach Höhenlage von etwa 15–30 °C im Süden bis zu Frost und Schnee im Norden.

Beste Reisezeit für Bhutan

  • März bis Mai: Angenehme Temperaturen, blühende Rhododendronwälder, ideal für Trekking und Rundreisen.

  • September bis November: Klare Sicht auf die Berge, trockenes Wetter, zahlreiche Festivals (Tshechus).

  • Dezember bis Februar: Sonnig und klar, aber kühl bis kalt in den Tälern; weniger Touristen.

Kommunikation
  • Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung in Bhutan (Roaming). Es ist ratsam, vor der Reise die Roaming-Gebühren zu prüfen und gegebenenfalls spezielle Roaming-Pakete zu erwerben, um Kosten zu reduzieren.
  • Kostenloses WLAN gibt es in vielen Hotels, Restaurants und Cafés in Thimphu, Paro und anderen touristischen Orten; die Geschwindigkeit ist jedoch oft eingeschränkt.
  • Um Roaming-Kosten zu sparen, empfiehlt es sich, in Bhutan eine lokale Prepaid-SIM-Karte zu kaufen, die günstiges mobiles Internet und lokale Telefonie ermöglicht. SIM-Karten sind bei den Anbietern Bhutan Telecom und TashiCell erhältlich.
Sehenswürdigkeiten
  • Taktshang (Tiger’s Nest) Kloster: Das wohl berühmteste Wahrzeichen des Landes, spektakulär an einer Felswand über dem Paro-Tal gelegen.

  • Paro Dzong (Rinpung Dzong): Eine beeindruckende Klosterfestung mit Blick über das Paro-Tal, bekannt für seine traditionelle Architektur.

  • Thimphu: Hauptstadt mit Highlights wie dem Tashichho Dzong (Sitz der Regierung), dem Memorial Chorten und der imposanten Buddha-Dordenma-Statue.

  • Punakha Dzong: Eine der schönsten Klosterburgen Bhutans, malerisch am Zusammenfluss von Pho Chhu und Mo Chhu gelegen.

  • Dochula Pass: Mit seinen 108 Chörten und Panoramablick auf das Himalaya-Gebirge ein beliebter Fotostopp.

  • Phobjikha-Tal: Ein idyllisches Gletschertal, das als Winterquartier der Schwarzhalskraniche bekannt ist.

  • Trongsa Dzong: Strategisch am Hang gelegen und von grosser historischer Bedeutung für die Monarchie.

  • Bumthang-Tal: Kulturelles Herz Bhutans mit zahlreichen Tempeln und Klöstern, darunter Jakar Dzong.

  • Haa-Tal: Ein abgelegenes Tal mit traditioneller Lebensweise, Klöstern und unberührter Natur.

  • Nationalmuseum von Bhutan (Ta Dzong, Paro): Präsentiert Kunst, Handwerk und Geschichte des Königreichs.

Gastronomie

Bhutan verbindet Himalaya-Tradition mit tibetischen und indischen Einflüssen. Gegessen wird einfach, würzig und oft sehr scharf – Chili gilt als Gemüse, nicht nur als Gewürz.

  • Reis & Grundnahrungsmittel: Roter Reis ist das wichtigste Grundnahrungsmittel. In höheren Regionen werden auch Buchweizen und Gerste verwendet, etwa für Pfannkuchen oder Nudeln.
  • Gemüse & Käse: Kartoffeln, Spinat, Pilze und vor allem Chilis sind fester Bestandteil. Typisch sind Gerichte wie Ema Datshi (Chili-Käse-Eintopf), Kewa Datshi (Kartoffeln mit Käse) oder Shamu Datshi (Pilze mit Käse).
  • Fleisch & Fisch: Schweine-, Hühner- und Rindfleisch sind verbreitet; in Flüssen wird auch Forelle serviert. In manchen Regionen wird Fleisch getrocknet und über Winter gelagert.
  • Suppen & Teigtaschen: Beliebt sind kräftige Eintöpfe und Momos – gedämpfte Teigtaschen, gefüllt mit Fleisch oder Gemüse.
  • Früchte & Süsses: Äpfel, Birnen, Orangen und Pfirsiche aus den Tälern sind verbreitet; Süssspeisen sind selten und eher schlicht.
  • Getränke: Traditionell wird Suja, gesalzener Buttertee, getrunken. Auch schwarzer und Milchtee sind üblich. Ein weiteres typisches Getränk ist Ara, ein oft selbst gebrannter Schnaps aus Reis, Mais oder Hirse.
Verhaltentipps
  • Begrüssung: Ein freundliches Lächeln und ein leichtes Nicken sind in Bhutan üblich. Ein Handschlag ist möglich, jedoch nicht traditionell. In ländlichen Gegenden ist Zurückhaltung bei der Begrüssung ein Zeichen von Respekt.
  • Bitte und Danke: Höflichkeit wird geschätzt. Ein einfaches „Kadinchey“ bedeutet Danke und wird überall verstanden.
  • Kleidung: In Städten genügt bequeme, dezente Kleidung. In Klöstern, Dzongs und Tempeln sind lange Hosen oder Röcke sowie bedeckte Schultern Pflicht. Lokale Männer tragen die Gho, Frauen die Kira – Besucher sollten dies respektieren und sich nicht allzu freizügig kleiden.
  • Esskultur: Gegessen wird mit Besteck oder den Händen, je nach Situation. Es gilt als höflich, eine kleine Portion anzunehmen, wenn Essen angeboten wird. Bei Einladungen wartet man, bis der Gastgeber zu essen beginnt.
  • Trinkgeld: Trinkgeld ist nicht fest verankert, wird aber im Tourismussektor zunehmend erwartet. In Hotels und Restaurants sind 5–10 % angemessen, Reiseführer und Fahrer freuen sich über eine kleine Anerkennung.
  • Rauchen: Rauchen ist in Bhutan stark eingeschränkt. Der Verkauf von Tabak ist verboten, Import und Konsum sind nur in kleinen Mengen erlaubt und unterliegen hohen Abgaben. Rauchen in der Öffentlichkeit, besonders in der Nähe von religiösen Stätten, ist untersagt und wird streng bestraft.
Gesundheitslage
  • Das Leitungswasser in Bhutan ist nicht zum Trinken geeignet. Es wird empfohlen, ausschliesslich abgefülltes oder abgekochtes Wasser zu verwenden – auch zum Zähneputzen. Eiswürfel sollten vermieden werden, da sie meist aus Leitungswasser hergestellt werden.
  • Für die Einreise sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Es ist jedoch ratsam, die Standardimpfungen gemäss dem Schweizer Impfplan vor der Reise zu überprüfen und bei Bedarf aufzufrischen. Zusätzlich werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus empfohlen; je nach Reisedauer und Art des Aufenthalts können auch Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis sinnvoll sein.
  • In Bhutan gibt es Mücken, die Krankheiten wie Dengue-Fieber übertragen können. Reisende sollten sich daher konsequent vor Stichen schützen – durch Mückenschutzmittel, lange helle Kleidung und gegebenenfalls Moskitonetze.
Medizinische Versorgung
  • Die medizinische Versorgung in Bhutan ist insgesamt einfach und entspricht nicht europäischen Standards. In den grösseren Städten wie Thimphu oder Paro gibt es staatliche Krankenhäuser und Kliniken, die grundlegende Behandlungen abdecken. In ländlichen Regionen ist die Versorgung jedoch sehr eingeschränkt und oft nur durch kleine Gesundheitszentren gewährleistet.
  • Für komplexe Eingriffe, spezialisierte Diagnostik oder Notfälle ist eine Evakuierung nach Indien oder Thailand erforderlich. Deshalb ist eine umfassende Reisekrankenversicherung, die auch medizinische Rücktransporte abdeckt, dringend empfohlen.
  • Medikamente sind nicht immer zuverlässig verfügbar. Reisende sollten eine persönliche Reiseapotheke mitbringen, einschliesslich individuell benötigter Dauermedikamente in ausreichender Menge.
Aktuelle Sicherheitslage
  • Bhutan gilt als sicheres Reiseland mit relativ niedriger Kriminalitätsrate. Gelegenheitsdiebstähle kommen vor, insbesondere in städtischen Gegenden und bei Menschenansammlungen.

  • Demonstrationen sind sehr selten und haben kaum Einfluss auf touristische Aktivitäten.
  • Im Grenzgebiet zu Indien ist erhöhte Vorsicht geboten, da gelegentliche Spannungen nicht ausgeschlossen werden können. Reisende sollten sicherstellen, dass ihre Reiseleitung die aktuelle Lage prüft, und stets den Anweisungen der lokalen Behörden folgen, etwa im Fall von Ausgangssperren.
  • Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Stand: September 2025

Strassenverkehr
  • In Bhutan herrscht Linksverkehr.
  • Der internationale Führerschein ist erforderlich und gilt nur in Verbindung mit dem nationalen Führerausweis.
  • Das Mindestalter für Mietwagen liegt in der Regel bei 21 Jahren, je nach Anbieter auch höher. Selbstfahren wird jedoch selten empfohlen, da die Strassenverhältnisse anspruchsvoll sind und die meisten Reisenden Fahrer oder Fahrzeuge mit Chauffeur über lokale Reiseveranstalter buchen. 
Öffentlicher Verkehr
  • Der öffentliche Verkehr in Bhutan ist nur sehr eingeschränkt entwickelt. Ein landesweites Bahnnetz existiert nicht.
  • Es gibt einige Überlandbusse und Minibusse, die grössere Orte wie Thimphu, Paro, Punakha oder Phuentsholing miteinander verbinden. Diese sind meist günstig, jedoch oft überfüllt und wenig komfortabel. Fahrpläne sind unregelmässig, Verspätungen häufig.
  • In Städten wie Thimphu verkehren Taxis, die das wichtigste innerstädtische Transportmittel darstellen. Taxameter sind unüblich, daher sollte der Preis vor Fahrtantritt vereinbart werden.
Flugverkehr
  • Paro International Airport (PBH) ist der wichtigste internationale Flughafen Bhutans.

  • Bhutan Airlines und Druk Air verbinden Paro mit internationalen Zielen wie Bangkok, Neu-Delhi, Kathmandu, Singapur und Dhaka (je nach Saison und Nachfrage).

  • Es bestehen Inlandsflughäfen wie in Bumthang, Gelephu und Trashigang – diese werden für innerbhutanische Verbindungen genutzt. Inlandsflüge können wetterabhängig sein und kurzfristig geändert oder gestrichen werden.

Telefonvorwahl für die Schweiz

00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)

Notrufnummern
  • Polizei: 113
  • Ambulanz: 112
  • Feuerwehr: 110
Schweizer Botschaft / Konsulat

Honorary Consulate of Switzerland
House No. Pha-3-Nil/98
Chamina, Kawang Gewoh
Thimphu, Bhutan

Tel.: +975 1717 1424
Email: thimphu@honrep.ch

Weitere Informationen
  • Naturereignisse stellen ein relevantes Risiko dar: In Bergregionen sind insbesondere in der Regenzeit und während des Schneeschmelzes in höheren Lagen Steinschläge und Erdrutsche möglich.
  • Wegen der hohen Berge sollte Wandernde und Trekker besonders auf Wettervorhersagen achten; Passübergänge können durch Schnee oder Schlamm temporär unpassierbar sein.
  • Risiko im Bereich Gesundheit: Höhenkrankheit kann in Hochgebirgsgebieten auftreten – wer entsprechende Touren plant, sollte ausreichend Akklimatisierungszeit und Erfahrung mitbringen.
  • Hochwertige Gegenstände müssen bei der Einreise deklariert werden. In Bhutan verkaufte oder verschenkte Artikel sind verzollungspflichtig. Für die Ausfuhr gebrauchter Gegenstände ist ein Zertifikat des Department of Culture erforderlich, das bestätigt, dass es sich nicht um Antiquitäten handelt.
  • Die Ein- und Ausfuhr von Waffen, Drogen und Tierprodukten ist verboten. Verstösse gegen Zoll- oder Einreisebestimmungen können zur Festnahme führen.
  • Tabakverkauf ist in Bhutan verboten. Import nur in kleinen Mengen für den Eigenbedarf erlaubt und hoch verzollt; Überschreitungen werden gebüsst.

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