Reisehinweise für Burundi .

Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Burundi.

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Burundi
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Praktische Infos:

Zeitverschiebung im Vergleich zur Schweiz

+1 h / keine Zeitverschiebung während unserer Sommerzeit

Hauptstadt

Gitega

Landessprache

Amtssprachen

Kirundi
Französisch
Englisch

Verständigungsmöglichkeiten

Suaheli und verschiedene lokale Dialekte

Netzspannung

230 Volt; zweipolige Rundstecker / Adapter erforderlich für dreipolige Stecker.

Öffnungszeiten

Banken

8.00 - 12.00 und 14.00 - 17:00 h (Mo - Fr)
Öffnungszeiten können variieren.
 

Geschäfte

8.30 - 18.00 h (Mo - Sa)
Zeiten können regional und je nach Geschäft stark variieren.

Feiertage
  • 1. Januar: Neujahr (New Year’s Day)

  • 5. Februar: Tag der Einheit (Unity Day)

  • 6. April: Gedenktag Präsident Ntaryamira (Ntaryamira Day)

  • 1. Mai: Tag der Arbeit (Labour Day)

  • 29. Mai: Christi Himmelfahrt (Ascension Day)

  • 8. Juni: Gedenktag Präsident Pierre Nkurunziza (President Pierre Nkurunziza Day)

  • 1. Juli: Unabhängigkeitstag (Independence Day)

  • 15. August: Mariä Himmelfahrt (Assumption Day)

  • 13. Oktober: Gedenktag Prinz Louis Rwagasore (Prince Louis Rwagasore Day)

  • 21. Oktober: Gedenktag Präsident Ndadaye (President Ndadaye’s Day)

  • 1. November: Allerheiligen (All Saints' Day)

  • 25. Dezember: Weihnachten (Christmas Day)

Zusätzlich gibt es zwei islamische Feiertage, deren Datum sich nach dem Mondkalender richtet:

  • Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
  • Eid al-Adha (Opferfest)
Einreisebestimmungen

Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger. Für die Einreise nach Burundi sind die folgenden Dokumente erforderlich:

  • Schweizer Reisepass: Muss für die Dauer des Aufenthalts gültig sein.

  • Visum: Es kann vor der Reise online beantragt werden.

  • Formular der Passagiereonline ausgefüllt (auf Englisch oder Französisch)

  • Rück- oder Weiterreiseticket: Die Reisedokumente für das nächste Reiseziel müssen in Ordnung sein.

  • Nachweis über ausreichende Geldmittel: zur Deckung der Ausgaben während des Aufenthalts.

  • Minderjährige: Erkundigen Sie sich bei den örtlichen Behörden über die Einreiseformalitäten für Minderjährige. Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kinder.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Klima

Zentrales Hochland (inkl. Gitega, Bujumbura liegt am Rand)

  • Sommer (Dezember–Februar): Temperaturen zwischen 18–27 °C, warme Tage, aber durch die Höhenlage meist angenehm. Regenfälle sind häufig, da dies zur Hauptregenzeit gehört.

  • Winter (Juni–August): Temperaturen zwischen 14–24 °C, trockenere Periode mit kühleren Nächten, teils Nebel in den Höhenlagen. Insgesamt die angenehmste Reisezeit.

  • Frühling/Herbst (März–Mai & September–November): Temperaturen zwischen 16–26 °C, Übergangszeiten mit viel Niederschlag, vor allem im März/April sowie Oktober/November.

Tiefland und Uferregionen des Tanganjikasees (z. B. Bujumbura)

  • Sommer (Dezember–Februar): Temperaturen zwischen 22–30 °C, heiss und schwül mit hoher Luftfeuchtigkeit. Regenzeit bringt teils kräftige Gewitter.

  • Winter (Juni–August): Temperaturen zwischen 20–28 °C, etwas milder und trockener, dennoch bleibt es im Vergleich zum Hochland spürbar wärmer.

  • Frühling/Herbst (März–Mai & September–November): Temperaturen zwischen 21–29 °C, Regenzeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit; kurze Trockenphase im September.

Nördliche Ebenen (Grenzregion zu Ruanda und Tansania)

  • Sommer (Dezember–Februar): Temperaturen zwischen 19–28 °C, heiss mit hohen Niederschlägen. Landwirtschaft profitiert von der Regenzeit.

  • Winter (Juni–August): Temperaturen zwischen 15–26 °C, trockenere Bedingungen, Nächte können angenehm kühl werden.

  • Frühling/Herbst (März–Mai & September–November): Temperaturen zwischen 17–27 °C, starke Regenfälle im Frühjahr, im Herbst teils ebenfalls intensiver Niederschlag.

Die perfekte Reisezeit für Burundi:

  • Badeferien: Jun–Sep. Beste Zeit für Aufenthalte am Tanganjikasee, da es trocken und angenehm warm ist; die Luftfeuchtigkeit ist niedriger als in den Regenzeiten.
  • Städtetrips: Jun–Aug. Trockenzeit mit mildem Klima, ideal für Stadtbesichtigungen in Gitega oder Bujumbura ohne ständige Regenfälle.
Kommunikation
  • Handynutzung: Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung in Burundi (Roaming). Es ist ratsam, vor der Reise die Roaming-Gebühren zu überprüfen und gegebenenfalls spezielle Roaming-Pakete zu erwerben, um Kosten zu reduzieren. 

  • W-LAN: In grösseren Hotels oder Restaurants in Bujumbura und Gitega teilweise vorhanden, jedoch oft langsam und nicht stabil. In ländlichen Gebieten kaum verfügbar.

  • Prepaid-SIM-Karten: Es ist möglich, vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte zu kaufen, um lokale Anrufe zu tätigen und mobile Daten zu nutzen. Erhältlich ist diese bei lokalen Anbietern wie Lumitel oder Econet.
Sehenswürdigkeiten
  • Kibira-Nationalpark, Nordwesten: Ein tropischer Bergregenwald mit seltener Flora und Fauna, Heimat von Schimpansen und Colobusaffen; ideal für Natur- und Wanderfreunde.

  • Ruvubu-Nationalpark, Nordosten: Das grösste Schutzgebiet Burundis, bekannt für Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten entlang des Ruvubu-Flusses.

  • Tanganyika-See, Bujumbura: Einer der tiefsten Seen der Welt, mit schönen Stränden wie dem Saga Beach; beliebt zum Baden und für Sonnenuntergänge.

  • Rusizi-Nationalpark, Nähe Bujumbura: Ein Flussdelta, in dem Nilpferde und Krokodile leben; Bootsfahrten bieten eindrucksvolle Tierbeobachtungen.

  • Karera-Wasserfälle, Rutana: Spektakuläre Wasserfälle inmitten grüner Landschaft, die zu den schönsten Natursehenswürdigkeiten des Landes zählen.

  • Gitega Nationalmuseum, Gitega: Das wichtigste Museum Burundis mit traditionellen Trommeln, Kunsthandwerk und Exponaten zur Geschichte des Landes.

  • Kibumbu-Königsgräber, Gitega-Region: Historische Begräbnisstätten der burundischen Könige, die Einblick in die vorkoloniale Geschichte geben.

  • Source du Nil, Rutovu: Quelle des Nils nach burundischer Überlieferung, markiert durch ein Denkmal und eine landschaftlich reizvolle Umgebung.

  • Mount Heha, Bujumbura Rural: Höchster Berg Burundis (2’670 m), beliebt für Wanderungen und Ausblicke über das Hochland und den Tanganyika-See.

  • Livingstone-Stanley-Denkmal, Mugere: Ein historischer Gedenkstein am Ufer des Tanganyika-Sees, wo sich die beiden Afrikaforscher begegnet haben sollen.

  • Bujumbura Zentralmarkt, Bujumbura: Lebendiger Markt mit frischen Lebensmitteln, Textilien und Handwerksprodukten, ideal für einen authentischen Einblick ins Alltagsleben.

  • Gishora Drum Sanctuary, nahe Gitega: Traditionelles Trommelheiligtum, bekannt für die legendären „Karyenda“-Trommeln, die früher königliche Macht symbolisierten.

  • Bururi-Naturreservat, Südburundi: Ein kleines, aber artenreiches Naturgebiet mit Regenwald, Vögeln und Wanderwegen.

  • Musée Vivant, Bujumbura: Ein kleines Freilichtmuseum und Zoo, das burundische Kultur, Reptilien und lokale Handwerkskunst zeigt.

  • Nyakazu-Schlucht, Rutana: Eine tief eingeschnittene Schlucht mit eindrücklichen Aussichtspunkten, die sich gut mit einem Besuch der Karera-Wasserfälle verbinden lässt.

Gastronomie
  • Ugali (Maisbrei): Ein Grundnahrungsmittel, das aus Maismehl zubereitet wird und zu fast jeder Mahlzeit serviert wird, meist als Beilage zu Gemüse, Fleisch oder Saucen.

  • Bohnen und Hülsenfrüchte: Sehr verbreitet in der burundischen Küche, sie liefern die wichtigste Eiweissquelle und werden in vielfältigen Variationen gekocht.

  • Isombe: Ein traditionelles Gericht aus Maniokblättern, die mit Palmöl, Erdnüssen oder Fisch gekocht werden – besonders beliebt im ländlichen Raum.

  • Gegrillter Fisch vom Tanganyika-See: Frischer Fisch wie Tilapia oder Mukeke wird gegrillt und mit einfachen Beilagen wie Kochbananen oder Reis serviert.

  • Brochettes (Fleischspiesse): Beliebte Strassen- und Restaurantgerichte, meist mit Rind oder Ziege, oft gewürzt und über Holzkohle gegrillt.

  • Kochbananen (Ibihaza): Eine typische Beilage, die gekocht, frittiert oder gebraten serviert wird und eine wichtige Kohlenhydratquelle darstellt.

  • Süsskartoffeln und Maniok: Neben Mais die wichtigsten Grundnahrungsmittel, die sowohl als Beilage als auch in Eintöpfen Verwendung finden.

  • Tropische Früchte: Mango, Ananas, Papaya und Avocado sind reichlich verfügbar und prägen die burundische Alltagsküche.

  • Lokales Bier und Bananenwein: Traditionelle Getränke wie „Urwarwa“ (Bananenbier) oder Palmwein werden vor allem in geselliger Runde konsumiert.

Verhaltenstipps
  • Begrüssung: Händeschütteln ist die übliche Form der Begrüssung. In Kirundi sagt man «Amahoro» (Friede) oder «Bite» (informell: Wie geht’s?). Beim Abschied wird oft «N’agasaga» (Auf Wiedersehen) verwendet.

  • Bitte und Danke: Höflichkeit wird geschätzt. «Urakoze» bedeutet Danke, «Ndakwinginze» heisst Bitte. Ein freundlicher Umgangston öffnet Türen.

  • Kleidung: In Städten wird auf gepflegte, eher konservative Kleidung geachtet. Kurze Hosen oder ärmellose Tops sind abseits von Touristenzonen unüblich. In ländlichen Gegenden ist Zurückhaltung besonders wichtig.

  • Esskultur: Mahlzeiten werden meist gemeinsam eingenommen. Es ist höflich, kleine Portionen anzunehmen und alles aufzuessen. Gegessen wird häufig mit der rechten Hand oder mit einfachem Besteck.

  • Rauchen: Rauchen ist nicht weit verbreitet und sollte auf öffentliche Plätze oder touristische Bars beschränkt werden. In ländlichen Gebieten wirkt Rauchen in der Öffentlichkeit oft unangebracht.

  • Trinkgeld: Ein kleines Trinkgeld in Restaurants oder für Dienstleistungen wird geschätzt, ist aber nicht obligatorisch. Beträge sind meist symbolisch, etwa 5–10 % der Rechnung.

  • Sonstiges: Fotografieren sollte stets mit Erlaubnis geschehen, besonders von Personen oder öffentlichen Gebäuden. Politische Gespräche sind heikel und sollten vermieden werden. Pünktlichkeit ist weniger streng, dennoch wird Respekt gegenüber Terminen erwartet.

Gesundheitslage
  • Trinkwasserqualität: Leitungswasser ist nicht trinkbar. Es sollte ausschliesslich abgekochtes oder abgefülltes Wasser konsumiert werden. Auch beim Zähneputzen und für Eiswürfel ist Vorsicht geboten.

  • Impfungen: Für Einreisende nach Burundi werden in der Regel keine spezifischen Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, dass Reisende ihre Routineimpfungen auf dem neuesten Stand halten, insbesondere Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Typhus, Poliomyelitis und Masern. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder bei Transit über ein solches Land ist eine Gelbfieberimpfung obligatorisch (Nachweis im Impfpass erforderlich).
  • Denguefieber: Kommt in Burundi vor, vor allem in Städten. Es gibt keine Impfung; Schutz vor Mückenstichen ist die wichtigste Prävention.
  • Malariagefahr: Ganzjährig hohes Risiko in allen Landesteilen. Eine konsequente Prophylaxe mit Medikamenten wird empfohlen. Zusätzlich sollten Mückennetze und Mückenschutzmittel konsequent genutzt werden.
  • Mückenschutz: Unbedingt erforderlich – helle, lange Kleidung tragen, Insektenschutzmittel (DEET-haltig) verwenden, unter Moskitonetzen schlafen.
  • Sonstiges: Hohe Verbreitung von Tropenkrankheiten wie Cholera, Typhus oder Hepatitis A. 

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Medizinische Versorgung
  • Die medizinische Versorgung ist nicht gewährleistet. Krankenhäuser verlangen vor Behandlungen eine finanzielle Garantieleistung (Vorauszahlung). Medizinische Notfalldienste gibt es praktisch nicht. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen müssen im Ausland (Europa oder Nairobi, Kenia) behandelt werden.
  • Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat).

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Aktuelle Sicherheitslage
  • Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt.

  • Mehr Infos zur aktuellen Sicherheitslage finden Sie auf der Internetseite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

  • Die politischen und sozialen Spannungen sind hoch und können im ganzen Land jederzeit zu einer Verschlechterung der Sicherheitslage führen.

  • Gewalttaten mit politischem oder kriminellem Hintergrund, unter anderem Granatenangriffe, fordern im ganzen Land immer wieder Todesopfer und Verletzte; sie können auch unbeteiligte Personen in Mitleidenschaft ziehen. Betroffen sind vor allem öffentliche Einrichtungen und Menschenansammlungen wie Märkte, Restaurants, Busbahnhöfe.

  • Meiden Sie Demonstrationen und grosse Menschenansammlungen jeder Art. Ausschreitungen können nicht ausgeschlossen werden. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (Ausgangssperren etc.).

  • Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam. Mehr Infos beim EDA unter: Terrorismus und Entführungen.

  • Der persönlichen Sicherheit ist grosse Aufmerksamkeit zu schenken. Von Reisen in gewisse Landesteile wird abgeraten. Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken. 

    • Provinzen Cibitoke, Bubanza und Bujumbura Rural und Kibira Nationalpark: Von Reisen jeder Art in die Provinzen Cibitoke, Bubanza und Bujumbura Rural sowie in den Kibira Nationalpark wird abgeraten. Die Eskalation der Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo wirkt sich auch auf das burundisch-kongolesische Grenzgebiet aus. Zehntausende Flüchtlinge aus der Demokratischen Republik Kongo haben in den letzten Wochen die Grenze zu Burundi überquert. Die Sicherheitslage ist volatil und kann sich rasch verschlechtern. Bewaffnete Gruppierungen aus der Demokratischen Republik Kongo benutzen die Ruzizi-Ebene und den Kibira Nationalpark als Rückzugsgebiete. Es kommt immer wieder zu Überfällen und bewaffneten Auseinandersetzungen, besonders in den Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo und zu Ruanda. 

    • Nordöstliche Grenzregionen zu Ruanda und Grenzregionen zu Tansania: In den Grenzgebieten zu Ruanda und Tansania sind bewaffnete Banden aktiv. Die Grenzübergänge zu Ruanda sind aufgrund erhöhter Spannungen zwischen Burundi und Ruanda bis auf Weiteres geschlossen. Lassen Sie bei Reisen in die Grenzregionen erhöhte Vorsicht walten.
  • Der Besitz und Einsatz von Schuss- und anderen Waffen ist verbreitet. Es besteht ein erhöhtes Risiko von Diebstählen, bewaffneten Überfällen und Einbrüchen, auch in den privilegierten Quartieren der Städte. Beachten Sie unter anderem folgende Vorsichtsmassnahmen:

    • Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck etc.) auf sich.
    • Auf die Justiz und die Sicherheitskräfte ist kaum Verlass.

    • Benutzen Sie ausschliesslich das Fahrzeug, um sich in und ausserhalb der Hauptstadt fortzubewegen. Verriegeln Sie Autofenster und -türen.
    • Seien Sie nachts weder zu Fuss noch mit dem Auto unterwegs.
    • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand, denn die Bereitschaft zur Gewaltanwendung (inkl. Tötung) ist hoch.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

Strassenverkehr
  • Führerausweis: Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.

  • Autovermietung: In Burundi liegt das Mindestalter für Mietwagen in der Regel bei 23 Jahren; zusätzlich wird meist eine mindestens einjährige Fahrpraxis verlangt. Manche Anbieter setzen das Mindestalter höher (bis 25 Jahre). Mietwagen in Burundi sind nur eingeschränkt verfügbar und oft teuer; gängiger ist die Anmietung mit Fahrer. Die Strassenverhältnisse sind jedoch häufig schlecht, sodass Fahrten nur geübten Fahrern empfohlen werden.
  • Verkehrsregeln: Es herrscht Rechtsverkehr.
  • Sonstiges: Es besteht ein hohes Unfallrisiko aufgrund der teilweise schlechten Strassenverhältnisse, mangelhaft gewarteter Fahrzeuge, des unberechenbaren Verhaltens vieler Verkehrsteilnehmenden und streunender Tiere. Reisen Sie ausschliesslich tagsüber. Bei Unfällen dürfen die Fahrzeuge bis zum Eintreffen der Polizei nicht bewegt werden.
Öffentlicher Verkehr
  • Fernzüge: Es gibt in Burundi keine Fernzugverbindungen. Das Schienennetz ist nicht ausgebaut, Reisen erfolgen ausschliesslich über die Strasse.

  • Regionale Züge: Regionale Zugverbindungen existieren ebenfalls nicht. Für Fahrten zwischen Städten oder Provinzen sind Busse oder private Fahrzeuge die einzigen Optionen.

  • Autobusse: Autobusse und Minibusse sind das wichtigste Verkehrsmittel im Land. Sie verbinden die Städte und auch viele ländliche Regionen, wobei Komfort und Sicherheit stark variieren.

  • U-Bahn/Strassenbahn: Weder U-Bahn- noch Strassenbahnnetze existieren in Burundi. Der städtische Nahverkehr wird fast ausschliesslich von Kleinbussen, Taxis und Motorradtaxis abgedeckt.

  • Fahrkarten: Tickets werden direkt beim Fahrer oder an kleinen Verkaufsständen bezahlt. Es gibt keine zentralen Buchungssysteme, Sitzplätze sind nicht garantiert, und Preise sollten vor Fahrtbeginn geklärt werden.

  • Sonstiges: Der öffentliche Verkehr ist günstig, aber oft überfüllt und unregelmässig. Für längere Strecken oder mehr Komfort greifen viele Reisende auf Taxis, Motorradtaxis oder private Fahrer zurück.

Flugverkehr
  • Melchior Ndadaye International Airport (BJM), Bujumbura: Direktflüge ab Zürich, Genf und Basel (EuroAirport) sind derzeit nicht verfügbar; stattdessen erfolgt die Anreise meist über Umstiegspunkte wie Addis Abeba (Ethiopian Airlines), Kigali (RwandAir), Nairobi (Kenya Airways) oder Brüssel (Brussels Airlines).

In Burundi operieren vor allem Ethiopian Airlines, RwandAir, Kenya Airways, Brussels Airlines und Uganda Airlines.

Telefonvorwahl für die Schweiz

00 41 (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)

Notrufnummern
  • Polizei: 117
  • Ambulanz: 112
  • Feuerwehr: 118
Schweizer Botschaft / Konsulat

Kooperationsbüro und Konsularagentur Bujumbura
Avenue Ntwarante, Kinindo Ouest
Bujumbura, Burundi

Tel.: +257 22 25 15 96
E-Mail: bujumbura@eda.admin.ch

Schweizerische Botschaft in Kenia
Rosslyn Green Estate
Rosslyn Green Drive, off Red Hill Road
Nairobi
Kenya

Tel: +254 730 694 000
E-Mail : nairobi@eda.admin.ch

Weitere Informationen

Besondere rechtliche Bestimmungen

  • Strafbar sind unter anderem:
    • Gleichgeschlechtliche Handlungen;
    • Das Fotografieren von militärischen Einrichtungen und öffentlichen Bauten (Flughäfen, Grenzanlagen etc.).
  • Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen hart bestraft
  • Die Haftbedingungen sind prekär.

Naturbedingte Risiken

  • Burundi liegt in einem Erdbebengebiet.
  • Starke Regenfälle können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden. Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Anweisungen der lokalen Behörden: World Meteorological Organization

  • Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Besondere Hinweise

  • Tragen Sie stets Ihren Pass auf sich (oder eine Fotokopie davon, die auch das Visum einschliesst), um sich bei den häufigen Kontrollen ausweisen zu können.

- Infos zuletzt aktualisiert im August 2025 -

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Hinweis

Alle Angaben werden sorgfältig geprüft. Dennoch kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der Länderinformationen übernommen werden. Swiss Bankers kann für Fehler bzw. Unvollständigkeiten und dadurch eventuell eintretende Schäden nicht haftbar gemacht werden.

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