Reisehinweise für Kleine Antillen .

Hier finden Sie wichtige Hinweise und nützliche Informationen für Kleine Antillen.

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Kleine Antillen
Einfuhr Lokalwährung frei, Deklaration obligatorisch
Einfuhr Fremdwährung frei, Deklaration obligatorisch
Ausfuhr Lokalwährung eingeführte und deklarierte Beträge
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Praktische Infos:

Zeitverschiebung im Vergleich zur Schweiz

- 5 h / - 6 h während unserer Sommerzeit

Landessprache

Je nach Insel ist die Amtssprache entweder:

  • Englisch (auf den meisten Inseln)

  • Französisch (auf den französischen Inseln)

  • Niederländisch (auf den niederländischen Inseln)

Netzspannung
  • Die Netzspannung auf den Kleinen Antillen variiert stark zwischen 110 V, 220 V und 240 V. Ein Universaladapter ist fast immer erforderlich. Für Geräte, die nur 230 V vertragen, ist in 110-V-Gebieten zusätzlich ein Spannungswandler notwendig.
  • Prüfen Sie immer die spezifische Insel und die Beschriftung Ihrer Geräte.
Öffnungszeiten

Banken

8.00/9.00 - 12.00/13.00 h und 14.00/15.00 - 17.00 h (Mo - Fr)
Die genauen Zeiten können von Insel zu Insel variieren.

Geschäfte

8.00/8.30 - 12.00/12.30 h und 13.00/13.30 - 16.00/17.00 h (Mo - Sa)

Feiertage
  • Die Feiertage in den Kleinen Antillen sind regional sehr unterschiedlich. Neben den gemeinsamen christlichen Feiertagen wie Ostern und Weihnachten hat jede Insel eigene, wichtige nationale Feiertage (Unabhängigkeit, Karneval). Bitte konsultieren Sie für eine vollständige Liste die jeweiligen Länderinformationsseiten.
Einreisebestimmungen

Für die Einreise in die Kleinen Antillen sind folgende Dokumente erforderlich:

  • Ein Schweizer Pass, der ab dem Einreisedatum noch mindestens 6 Monate gültig ist.
  • Für touristische Aufenthalte ist in der Regel kein Visum erforderlich.

  • Erforderlich sind ein Rück- oder Weiterreiseticket sowie gültige Dokumente für die Weiterreise ins nächste Land. 
  • Nachweis über genügend finanzielle Mittel für den gesamten Aufenthaltszeitraum.
  • Minderjährige: Für Minderjährige die alleine, nur mit einem Elternteil oder gar nicht mit Ihren Eltern reisen, wird eine Reisevollmacht empfohlen. Mehr zum Thema: Reisevollmacht für Reisen mit Kinder.

Stand: Oktober 2025

Klima
  • Das Klima auf den Kleinen Antillen ist tropisch wechselfeucht und wird stark durch den Nordost-Passatwindbeeinflusst, der für angenehme Temperaturen sorgt.
  • Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Inseln und zwei Hauptjahreszeiten: die Trockenzeit (Dezember bis April / Mai: beste Reisezeit) und die Regenzeit (Juni bis November: Hurrikan-Saison).
  • Die beste Reisezeit für die meisten Kleinen Antillen (besonders die Inseln über dem Winde) ist die Trockenzeit von Dezember bis April. Die niederländischen ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao) sind aufgrund ihrer Lage im Süden praktisch ganzjährig zu empfehlen.
Kommunikation
  • Es entstehen Gebühren bei der Handynutzung auf den Kleinen Antillen (Roaming). Informieren Sie sich vor der Reise über die Roaming-Gebühren Ihres Anbieters und prüfen Sie, ob sich internationale oder spezielle Karibik-Roaming-Pakete lohnen, um hohe Kosten zu vermeiden.
  • Kostenloses WLAN ist in vielen Hotels, Cafés, Restaurants und an touristischen Orten verfügbar. In grösseren Städten und auf stärker besuchten Inseln wie Martinique, Guadeloupe, Aruba oder Curaçao ist die Internetabdeckung in der Regel gut. In abgelegenen Inselregionen kann die Verbindung jedoch eingeschränkt sein.
  • Für eine kostengünstige Nutzung von Telefonie und mobilem Internet empfiehlt sich der Kauf einer lokalen Prepaid-SIM-Karte. Diese sind an Flughäfen, in Einkaufszentren und in Geschäften der Mobilfunkanbieter erhältlich. Zu den wichtigsten Anbietern in der Region gehören Digicel, Flow und Chippie (je nach Insel unterschiedlich vertreten).
Sehenswürdigkeiten
  • Piton Mountains (St. Lucia): Die markanten Vulkankegel Gros Piton und Petit Piton sind UNESCO-Weltnaturerbe und das Wahrzeichen der Insel.

  • Nelson’s Dockyard (Antigua): Historische Marinewerft aus dem 18. Jahrhundert, heute ein lebendiges Freilichtmuseum mit Jachthafen und Restaurants.

  • Brimstone Hill Fortress (St. Kitts): Eine der besterhaltenen Festungen in der Karibik mit Panoramablick über Meer und Nachbarinseln.

  • Harrison’s Cave (Barbados): Faszinierendes Höhlensystem mit Stalagmiten, Stalaktiten und unterirdischen Wasserfällen.

  • Soufrière Vulkan (St. Vincent): Aktiver Vulkan mit Wanderwegen und spektakulären Ausblicken auf Insel und Meer.

  • Fort-de-France (Martinique): Bunte Hauptstadt mit kolonialer Architektur, lebendigem Markt und der imposanten Kathedrale St. Louis.

  • Christoffel Nationalpark (Curaçao): Naturpark mit artenreicher Flora und Fauna, ideal für Wanderungen und Aussichtspunkte über die Insel.

  • Eagle Beach (Aruba): Einer der schönsten Strände der Karibik, bekannt für puderweissen Sand und die ikonischen Divi-Divi-Bäume.

  • Grand Case (Saint-Martin): Charmantes Dorf mit französischem Flair, Spitzenrestaurants und karibischer Lebensfreude.

  • Pigeon Island National Park (St. Lucia): Historische Ruinen, Aussichtspunkte und traumhafte Buchten – ein Muss für Natur- und Geschichtsliebhaber.

Gastronomie
  • Die Küche der Kleinen Antillen ist so vielfältig wie die Inseln selbst – ein Mix aus afrikanischen, europäischen und kreolischen Einflüssen mit frischen Zutaten aus Meer und Tropen.
  • Fisch und Meeresfrüchte stehen fast überall auf der Speisekarte: gegrillter Snapper, Langusten, Muscheln oder würzige Fischcurrys sind beliebte Klassiker. Dazu werden oft Reis, Kochbananen, Maniok oder Süsskartoffeln serviert.
  • Auf Inseln wie Martinique und Guadeloupe prägt die französische Küche das kulinarische Angebot – etwa in Form von Accras de Morue (Stockfischbällchen), Colombo (karibisches Curry) oder frischen Baguettes zum Frühstück.
  • In Barbados gilt der Flying Fish mit Cou-Cou (Maisgrütze mit Okra) als Nationalgericht, während auf St. Lucia der Green Fig and Saltfish (gekochte Bananen mit Stockfisch) besonders beliebt ist.
  • Die niederländisch geprägten Inseln wie Aruba und Curaçao bieten eine spannende Mischung aus karibischen und europäischen Spezialitäten – von Keshi Yena (gefüllter Käse) bis zu holländischen Snacks wie Bitterballen.
  • Zum Trinken passt ein Glas karibischer Rum, ob pur, im Cocktail oder als Rumpunsch – auf fast jeder Insel wird er lokal produziert. Frische Fruchtsäfte aus Mango, Ananas oder Guave runden das tropische Geschmackserlebnis ab.
Verhaltenstipps
  • Begrüssung: Freundlichkeit ist auf den Kleinen Antillen selbstverständlich. Ein herzliches „Good morning“, „Good afternoon“ oder „Good evening“ wird überall geschätzt. Händedruck oder ein Lächeln sind übliche Formen der Begrüssung – auf französisch geprägten Inseln auch ein leichter Wangenkuss unter Bekannten.
  • Bitte und Danke: Höflichkeit hat einen hohen Stellenwert. Wörter wie „Please“ und „Thank you“ gehören zum guten Ton und öffnen oft Türen. Auf Martinique oder Guadeloupe ist ein „S’il vous plaît“ bzw. „Merci“ angebracht.
  • Kleidung: In touristischen Zonen ist legere Kleidung üblich, dennoch sollte sie stets gepflegt wirken. Badebekleidung gehört an Strand und Pool – nicht in Restaurants, Geschäfte oder Stadtzentren. Auf religiösen oder offiziellen Anlässen wird dezente Kleidung erwartet.
  • Esskultur: Mahlzeiten werden in entspannter Atmosphäre eingenommen. Man isst mit Besteck, ausser bei Snacks oder Streetfood. Es gilt als höflich, erst zu beginnen, wenn alle serviert wurden, und beim Essen ruhig und respektvoll zu sprechen.
  • Rauchen: Rauchen ist in Innenräumen, öffentlichen Gebäuden und oft auch an Stränden untersagt. Beachten Sie Hinweisschilder und fragen Sie im Zweifel nach, bevor Sie rauchen.
  • Trinkgeld: In Restaurants und Hotels ist ein Trinkgeld von rund 10–15 % üblich, sofern es nicht bereits in der Rechnung enthalten ist. Taxifahrer, Gepäckträger und Zimmerpersonal freuen sich ebenfalls über eine kleine Anerkennung in bar.
Gesundheitslage
  • Das Leitungswasser ist auf vielen Inseln – insbesondere auf Aruba, Curaçao, Barbados und den französischen Antillen – von guter Qualität und kann meist bedenkenlos getrunken werden. Auf kleineren oder weniger entwickelten Inseln wird jedoch empfohlen, abgefülltes Wasser zu verwenden, vor allem für Trinkwasser, Zähneputzen und die Zubereitung von Eiswürfeln.
  • Für Reisen auf die Kleinen Antillen sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Dennoch werden die Standardimpfungen gemäss Schweizerischem Impfplan empfohlen. Zusätzlich kann – je nach Reiseroute und Aufenthaltsdauer – eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein.
  • Auf einigen Inseln kann es vereinzelt zu Mückenübertragungen von Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren kommen. Ein wirksamer Mückenschutz (Repellent, lange Kleidung, Moskitonetze) ist daher ratsam, besonders in den Abendstunden.
Medizinische Versorgung
  • Die medizinische Versorgung auf den Kleinen Antillen ist insgesamt gut, variiert jedoch von Insel zu Insel. Auf grösseren und stärker entwickelten Inseln wie Barbados, Martinique, Guadeloupe, Aruba und Curaçao gibt es moderne Krankenhäuser und gut ausgestattete Privatkliniken mit englisch- oder französischsprachigem Personal.
  • Auf kleineren oder abgelegenen Inseln ist die Versorgung oft auf Grundversorgung und Notfälle beschränkt. In ernsteren Fällen erfolgt der Transport auf eine Nachbarinsel oder nach Puerto Rico bzw. in die USA zur Weiterbehandlung.
  • Reisende sollten unbedingt eine Reiseversicherung mit Rücktransportdeckung abschliessen, da medizinische Behandlungen und Evakuierungen sehr teuer sein können.
  • Apotheken sind in Städten und Touristengebieten gut zu finden und führen gängige Medikamente. Es empfiehlt sich jedoch, persönlich benötigte Medikamente in ausreichender Menge von zu Hause mitzubringen und in der Originalverpackung zu transportieren.
Aktuelle Sicherheitslage
  • Die Sicherheitslage auf den Kleinen Antillen gilt insgesamt als relativ stabil, doch wie an vielen touristischen Destinationen gibt es Risiken, auf die man achten sollte.
  • Einige Inseln erleben gelegentlich eine Zunahme von Klein- oder Taschendiebstählen, besonders in belebten Gegenden, Märkten, öffentlichen Verkehrsmitteln oder am Strand.
  • Kriminalität mit Gewalt ist auf den meisten Inseln selten und tritt eher in sozial benachteiligten Vierteln oder nachts auf.
  • Besonders kritisch ist derzeit die Lage in Ländern wie Trinidad & Tobago, wo aufgrund erhöhter Kriminalität und vereinzelter Gewaltdelikte zu besonderer Vorsicht geraten wird.
Strassenverkehr
  • Es herrscht Linksverkehr!
  • Für Mietwagen ist auf einigen Inseln ein lokaler Führerausweis erforderlich. Gegen Vorlage des schweizerischen Führerausweises (eine englische Übersetzung wird empfohlen) kann bei der örtlichen Polizei oder bei der Mietwagenfirma eine „Visitor’s Driver’s Licence“ ausgestellt werden.
  • Das Mindestalter für Automieten liegt – je nach Insel und Anbieter – zwischen 21 und 25 Jahren.
Öffentlicher Verkehr
  • Der öffentliche Verkehr auf den Kleinen Antillen ist je nach Insel sehr unterschiedlich ausgebaut. Auf grösseren Inseln wie Barbados, St. Lucia oder Martinique verkehren Autobusse und Minibusse, die Städte, Strände und Dörfer miteinander verbinden. Die Fahrpreise sind günstig, jedoch verkehren die Autobusse oft ohne festen Fahrplan und enden am frühen Abend.
  • In Guadeloupe und Martinique gibt es zusätzlich ein begrenztes Fähr- und Sammeltaxi-System, das beliebte Strände oder Nachbarinseln ansteuert. Zwischen einigen Inseln – etwa St. Lucia, Dominica und Guadeloupe – verkehren regelmässige Fähren, die eine preiswerte Alternative zu Inlandflügen darstellen.
  • Auf kleineren oder niederländisch geprägten Inseln wie Aruba und Curaçao sind öffentliche Autobusse vorhanden, jedoch oft unregelmässig. Viele Besucher:innen greifen deshalb auf Mietwagen oder Taxis zurück, um flexibel unterwegs zu sein.
  • Taxis sind weit verbreitet, meist ohne Taxameter – daher sollte der Fahrpreis vor Fahrtbeginn vereinbart werden. Für kurze Strecken oder Ausflüge sind auch organisierte Touren eine gute Möglichkeit, die Insel zu erkunden.
Flugverkehr
  • Die Kleinen Antillen sind durch ein dichtes Netz an regionalen und internationalen Flugverbindungen erschlossen. Viele Inseln verfügen über eigene Flughäfen, die regelmässig von grösseren karibischen Drehkreuzen wie Barbados, Puerto Rico, St. Maarten oder Antigua angeflogen werden.
  • Direktflüge aus der Schweiz gibt es nicht, meist erfolgt die Anreise mit Umstieg in Europa (z. B. Paris, Amsterdam oder London) oder über Miami und New York. Grosse internationale Airlines wie Air France, KLM, British Airways oder American Airlines bedienen die Region regelmässig.
  • Zwischen den einzelnen Inseln verkehren regionale Fluggesellschaften wie LIAT, Caribbean Airlines, Winair oder Air Antilles, die kurze Verbindungen – oft in 30 bis 60 Minuten – anbieten. Diese Inselflüge sind ideal, um mehrere Destinationen innerhalb der Kleinen Antillen zu kombinieren.
Telefonvorwahl für die Schweiz
  • 0 41 St. Vincent und Grenadinen (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)
  • 011 41 Anguilla, Antigua & Barbuda, Dominica, Montserrat, St. Kitts & Nevis, St. Lucia (die Null der Schweizer-Netzgruppe weglassen)
Notrufnummern
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Je nach Insel gelten unterschiedliche Nummern:

  • Französische Antillen (Martinique, Guadeloupe): 112

  • Aruba, Curaçao, Bonaire: 911

  • Barbados: 211 (Polizei), 311 (Feuerwehr), 511 (Ambulanz)

  • Andere Inseln (z. B. St. Lucia, Antigua, Grenada): 999 oder 911

Schweizer Botschaft / Konsulat
  • Die Schweiz unterhält keine Botschaft direkt auf den Kleinen Antillen. Zuständig ist in der Regel die Schweizer Botschaft in Caracas (Venezuela) oder in einzelnen Fällen die Botschaft in Bogotá (Kolumbien).
  • Vor der Reise empfiehlt es sich, die Kontaktdaten der nächstgelegenen Schweizer Vertretung auf der Website des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zu prüfen.
Weitere Informationen
  • Zu den Kleinen Antillen gehören Inselstaaten und Gebiete wie St. Kitts und Nevis, Antigua und Barbuda, Dominica, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Grenada, Barbados, Guadeloupe, Martinique, Montserrat und Anguilla.
  • Der Besitz, Konsum und Handel mit illegalen Drogen ist strafbar. Die Strafen können je nach Insel streng sein.
  • Wenn Sie verschreibungspflichtige Medikamente mit sich führen (z. B. starke Schmerzmittel, Beruhigungsmittel), benötigen Sie idealerweise das Rezept oder eine ärztliche Bescheinigung, insbesondere wenn sie kontrollierte Substanzen enthalten.

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Alle Angaben werden sorgfältig geprüft. Dennoch kann keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der Länderinformationen übernommen werden. Swiss Bankers kann für Fehler bzw. Unvollständigkeiten und dadurch eventuell eintretende Schäden nicht haftbar gemacht werden.

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